Was machen mit einem 17 jährigen Schulschwänzer, der keine Lust hat sich eine Ausbildungsstelle zu s

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8 Antworten

Ich würde einen Termin bei der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit zur Orientierungshilfe empfehlen.Da spricht man dann mit jemandem, der sich auskennt.Ob Ratschläge von Eltern kommen oder von Fremden ist immer ein großer Unterschied.

Naja das ist nicht leicht, vieleicht das taschengeld aufs minimus kürzen und wenn er mehr will dann muss er sich einen Job oder Ausbildung suchen. Das wäre sogesehen mein Tip, aber in diesem Alter kann man das immer schwer sagen ohne den Jungen selbst zu kennen.

Hallo Flogag, mit Verboten wirst Du in dem Alter nicht weiter kommen. In wenigen Monaten macht seine Volljährigkeit da eh einen Strich durch die Rechnung. Und es geht Dir doch um ihn und nicht um die Frage, wer ist der Stärkere, wer gewinnt diesen Kampf. Entweder gelingt es Dir, Deinen Sohn zu überzeugen und ihr zieht alle an einem Strang oder er driftet noch weiter ab. Ist er so verliebt, dass er für nichts anderes mehr offen ist? Wo liegen seine Interessen? Hat er Grund, euch als Eltern durch sein Desinteresse treffen zu wollen? Welche Wünsche hat er für seine Zukunft? Wenn Ihr Euch als Eltern zurück erinnert: Wie war das bei Euch in Eurer Jugend, habt Ihr grundlegend anders gehandelt? Erkennt Ihr Euch in seinem Verhalten wieder? Ich kenne leider auch Beispiele von Eltern, deren Kinder anders sein wollten als die Eltern. Erfolgreiche Eltern hatten so aus purer Opposition „zurückhaltende“ Kinder. Sie wollten auf keinen Fall erfolgreich werden. Wie offen könnt Ihr als Eltern über Eure Ängste mit Eurem Sohn reden? Habt Ihr es getan? Zeigt Ihr ihm, dass Euch etwas an ihm und seiner Zukunft liegt? Ich wünsche Euch Kraft für diese Aufgabe. Ich selber brauche sie auch gerade.

Ohja, das ist das schwierige Alter. Danke für die Tips.

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Mmh, schwieriges Alter. Mit Zwang geht sicherlich nichts. Vielleicht sollte man die finanziellen Zuwendungen / Taschengeld im Verhältnis zu den schulischen oder Bewerbungsaktivitäten bemessen. Mancher Nachwuchs braucht ein bisschen länger, um den Sinn bestimmter Notwendigkeiten zu erkennen. Da nützt alles reden nicht. Für die allgemeine Motivation wäre parallel zur Ausbildung ein Hobby (z.B. im Sportverein) sinnvoll, wo er vielleicht eher Erfolgserlebnisse hat, die er in seiner Ausbildung vermisst.

Ich glaube, der junge Mann muss wirtschaftliche Konsequenzen spüren. Zahlt ihm seine Unterstützung (die er ja wahrscheinlich noch von Euch erhält) leistungsbezogen. Erklärt ihm, dass Ihr selbst ja auch leistungsbezogen bezahlt werdet und dieses Prinzip jetzt bei ihm anwendet. Er muss lernen, dass sich Leistung auszahlt und Nichtleistung mit Einbuße an Lebensqualität verbunden ist. Sollte er bereits Ausbildungsvergütung erhalten, macht es anderherum, beteiligt ihn leistungsbezogen an den Kosten Eurer Haushaltsführung. Zeigt ihm, das mit 17 Jahren die Zeit der Verantwortungslosigkeit vorbei ist und begleitet ihn bei der schrittweisen Übernahme von Eigenverantwortung. Tut das mit Liebe und Güte, aber mit Konsequenz. Lobt ihn für gute Leistungen und sprecht mit ihm über schlechte Leistungen. Gebt ihm Aufgaben im familiären Interesse und rechnet diese auch ab. Er muss spüren, dass seine Leistungen für Euch genauso wichtig sind, wie Eure Leistungen für ihn.

Neneee, noch mehr Verbote bringen nichts, wenn schon der PC nicht zieht.

Reden, reden, reden: Konsequenzen erläutern (lebenslange Konsequenzen) und vielleicht mit bitteren Beispielen aus Bekanntenkreis untermauern.

Hausarrest, Verbot mit der Freundin zu treffen, oder ihm sagen dass du alles seiner Freundin erzählst, kein Taschengeld (falls vorhanden)...

Bestimmte Verbote haben wir schon versucht, nur das ist ihm oft egal. Diese Egal-Haltung hat er schon seit einer ganzen weile. Liegt sicher am Alter. Das Verbot mit der Freundin ist ziemlich hart... mal schaun.

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Verbote überzeugen überhaupt nicht.Wir haben unseren Sohn ( Schulfaul ) immer wieder zugetextet und an sein Verantwortungsgefühl appeliert. Bei uns hats geklappt - mein Sohn sagte:ich hab euch ja im Nacken sitzen.

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