Was machen Drogen mit uns?

12 Antworten

Erstmal die Biochemische Seite: Die Wirkstoffe in den versch. Drogen gelangen ins Blut, zum Gehirn wo diese an den Rezeptoren andocken und wie Botenstoffe wirken. (als grobe Beschreibung)

Alle Drogen verschaffen dem Konsumenten meist ein Glücksgefühl. Das ist aber bei jeder Droge anders.

Gras hellt die Stimmung auf, lässt einen viel mehr lachen, lässt Musik "tiefer" klingen, deine Denkweise verändert sich etc. (Ich zähle hier nur mal die positiven Aspekte auf, wolltest ja wissen was Menschen daran "geil" finden, negative Aspekte kommen unten noch mal generell)

Bei Psychedelika wie LSD verändert sich die Denkweise, man bekommt meist optische Effekte wie Bilder die leicht zerfließen wenn man sie sich anschaut, man verspürt Euphorie etc.

Bei Opioiden/Opiaten wie zB Opium, Kratom oder Heroin kann ich leider nicht aus Erfahrung sprechen, aber sie sollen Glücksgefühl, ein Gefühl der geborgenheit und wärme geben, sie ermöglichen es sich komplett zu entspannen und Probleme für eine Zeit zu vergessen (was auch die Suchtgefahr höher macht).

Nachvollziehen kann man das alles eigentlich nur wenn man es mal erlebt hat. Bevor ich das erste mal gekifft hab habe ich ziemlich viel über die Wirkung gelesen um vorbereitet zu sein, aber gebracht hat das nicht so viel. Ich hatte halt keine Ahnung wie ich mir die beschriebnen Effekte vorstellen soll da ich sie noch nie gespürt hab. Theoretisch lässt sich die Wirkung nicht kennen lernen. (Soll kein Aufruf zum Drogen nehmen sein)

Allgemein die Risiken sind Sucht, einige Substanzen schädigen die Organe (besonders Alkohol, Kokain, Amphetamine ...), andere können die Psyche schädigen (zB LSD, Pilze, ...). Durch Safer Use und Verantwortungsbewusstsein beim Konsumieren kann man jedoch Schäden minimieren.

Gibt viele Motive warum Leute zu Drogen greifen.

Das Drogen generell Gift ist, ist nicht unbedingt gesagt.

Ganz viele Medizin gäb es gar nicht ohne die sogenannten Drogen und Alkohol.

Für viele Krebskranke ist Morphium zum Beispiel die letzte Möglichkeit ihre Schmerzen zu ertragen.

In vielen Volksstämmen vor allem in Mittelamerika (Amazonasgebiet) oder bei den Inkas gehören Drogen zum leben einfach dazu. Und helfen ihnen ihr beschwerliches Leben zu meistern.

Drogen einfach nur zu verteufeln ist zu einfach. Allerdings ist eine kritische Sichtweise mit ihnen nicht verkehrt. Da zu viel wie bei vielen einfach nicht gesund ist.

erstmal gibts nicht "alkohol und drogen". alkohol ist eine droge. (und zwar eine der schlimmsten)

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warum die meisten drogen so toll sind, ist biochemsich bedingt.

die einzigen zwei dinge, die du in deinem ganzen leben tatsächlich magst sind serotonin und dopamin. das sind botenstoffe im gehirn. alles was du als schön empfindest erhöht nur den spiegel eines der beiden (oder beider) im synaptischen spalt.

beim essen wird was frei gesetzt, beim sex, wenn du ein ziel erreichst,...

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das ganze geht aber auch über drogen. so wird z.b. etwas dopamin frei gesetzt wenn der alkohol anfängt die zellen anzugreifen. mdma erzwingt eine hohe ausschüttung von serotonin und hemmt den abbau selbiges. und so geht das mit fast allen drogen weiter.

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es ist biologisch bedingt, dass du auf natürliche weise niemals so glücklich werden kannst wie durch bestimmte drogen.



PS: drogen sind erstmal nicht schlecht. das einzig schlimme ist falscher umgang mit ihnen. außerdem gehört das verlangen nach rausch zum mensch dazu. keine ahnung wieso, ist aber schon immer so gewesen. dieses verhalten ist sogar bei einigen tieren zu beobachten. einfach zum spaß und nicht um probleme zu verdrängen oder so.

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