Was machen bei Unklarheit eines Autos aus Erbmasse?

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7 Antworten

Die erste Frage wäre doch: Wer hat das Ding geerbt? Der kann es verwerten. Gibt es mehrere Erben, dann müssen sie sich einigen. Also vermutlöich der Sohn des Verstorbenen und seine Schwester. Der Schwager hat nichts zu bestimmen. Und nebenbei: Waswill er denn von einem 19 Jahre alten Auto mit 250000 Km an Schätzen rausholen? 500 € wäre doch schon viel. 

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:22

Danke für den sinnvollen Kommentar :)

Das Auto haben rechtmäßig neben dem anderen Besitz des alten Herrn Sohn und Tochter (also die Frau des Schwagers) geerbt. Die Tochter erhebt auf den Audi keinen Anspruch bzw. ihr ist es egal, der Sohn möchte ihn dem Kumpel verkaufen.

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:25

Der Audi sollte für 600 Euro an den Kumpel gehen, der hat soviel geboten nach Besichtigung.. und das wäre für meinen Kollegen vollkommen okay. Der Schwager meint, mindestens das Doppelte will er aber schon haben, so sagte es zumindest mein Kollege.. das Argument: Es ist ja 'nen Sechszylinder der mal 60000 Mark kostete ;)

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Dem Sohn steht es frei, den Wagen zu ersteigern und seinem Kumpel zu schenken. Oder den übrigen Erben ein Angebot zu machen, etwas auf das Geld des Kumpels draufzulegen.

In einer Erbengemeinschaft kann sich niemand einfach so bei den Nachlassgegenständen bedienen. Wenn es keine Einigung gibt, muss halt verkauft (in der Regel versteigert) werden.

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:21

Danke für diesen Kommentar.. ich glaub damit können wir was anfangen!

Aber wenn du jetzt schreibst, dass der Sohn das Auto ersteigern könnte sollte es tatsächlich zu Ebay gehen: Darf der Schwager denn überhaupt einfach so das Auto versteigern, ohne dass der Sohn des Verstorbenen zustimmt? Denn eine Einigung ist absolut nicht in Sicht.. ----------> der eine wirft dem anderen vor ein Geldgeier zu sein, der andere hingegen schießt damit zurück dass der Audi weit unter Wert (ich glaube da ginge es um 600 Euro) verkauft werden würde..

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Wenn beide Geschwister gemeinsam geerbt haben, gehört ihnen der Wagen gemeinsam und auch ein Erlös ist zu teilen. Wie der Wagen zu veräußern ist, müssen sie sich einigen.

Ich würde ehrlich gesagt den schnelleren Weg gehen und das Auto direkt vor Ort an jemand verkaufen, den man kennt. Was man im Netz dafür erzielt und was man dann für Typen vor der Haustür stehn hat, weiß man nicht

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:37

Exakt diese Lösung fände mein Kollege auch am besten. Gerade aus diesem Grund; ich hab' leider in meinem Umfeld so einiges mit alten Autos erlebt.. Spitze des Eisbergs war 'nen Opel-Kadett bei dem der Käufer beim Verkäufer nach einem halben Jahr mit angeblichen Defekten ankam die gar nicht stimmten nur (was später rauskam) weil er seine Arbeit verlor & Geld machen wollte.. er forderte damals den Kaufpreis des Kadett (500 Euro glaube ich) zurück. Und als ich meinen Audi 100 verkaufen wollte, waren auch lauter schräge Typen da, die nur am Preis drehen wollten, genauso beim Verkauf des Audi 80 meines Bruders oder bei einem Freund, der einen 15 Jahre alten 3er BMW verkaufen wollte. Da könnte man drüber lachen wenn's nicht so dreist als gewesen wäre ;)

Aber zurück zu meinem Kollegen: Seiner Schwester ist der Verbleib des Audi wiegesagt total "Banane" & ihr Mann, also dieser Schwager, meint stattdessen ihn versilbern zu müssen. Er tritt sozusagen als Pseudo-Interessenvertreter ein bzw. versucht ihre Stelle einzunehmen.

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Kommentar von DeathMagicDoom
26.10.2015, 20:39

Hab jetzt deine anderen Kommentare durchgelesen. Nimm einen guten Rat von einer schon etwas in die Jahre gekommenen Dame an, die etwas Weisheit und Erfahrung im Leben sammeln konnte:

Stell den "kostbaren" Wagen dem "geliebten" Schwager vor die Tür (notfalls abschleppen). Wegen 600 Euro lohnt nicht, sich zu streiten!

Und dann kann der "nette" Herr sehen, wie der den Kram loswird. Der Kumpel wird für 600 Euro ein anderes Winterauto finden! Der wird das verstehen, wenn man ihm erklärt, daß aufgrund Familienstreitigkeiten der Wagen nicht mehr zur Verfügung steht.

Also ich würde es so machen. Soll er das Vehikel haben und damit glücklich werden! Und stell dir mal sein Gesicht vor, wenn ihr ihm den alten Audi direkt vor die Garageneinfahrt stellt, ihm Schlüssel und Papiere übergebt und hoch erhobenen Hauptes wieder abrauscht.

DAS kann er euch dann den Rest seines Lebens nicht mehr vorwerfen...

Übrigens seid ihr mit oder ohne die 600 Euro nicht reicher und nicht ärmer als vorher (so sehe ich das immer), aber habt eure Ruhe und das ist viiieel wert.

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Leider (!) haben Streitigkeiten unter Erben schon sehr viele Gerichte und sehr viele Anwälte beschäftigt. Letztere verdienen damit sogar gutes Geld. Hier aber einen Rat zu erteilen, der beiden Parteien gerecht wird, sollte schwierig werden.

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:25

Trotzdem herzlichen Dank :)

Schönen Abend noch..!

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Ganz einfach. Die sollen das Auto Versteigern und dann wird man doch sehen, ob die 600€ , die der Kumpel dann bietet überstiegen werden. Wenn ja, kann der Kumpel ja mehr bieten. Leider sind in fast jeder Familie Querulanten, die nur Mucken und keine Ahnung haben

PS. Mein Schwager ist auch so ein Penner. Da kann man nichts machen. ;(

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:45

Danke für den Hinweis/Kommentar --------> absolut legitim :)

Mein Kollege würde es dem Schwager jedoch NIE erlauben, den A6 zu versteigern.. weil es ihm ums Prinzip geht & der Schwager seiner Ansicht nach nix zu melden hat.. von daher wird das nicht passieren. Eine sehr gute Lösung wäre dein Vorschlag aber!

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Ich würde mich zu einem Beratungsgespräch bei einem auf Erbsachen spezialisierten Anwalt begeben - und dort zuerst einmal ganz die Erbfolge erfragen. Ich würde annehmen, dass der Sohn des Verstorbenen Vorrang vor dem Schwager hat. Es wäre auch generell in diesem Fall nicht schlecht, zu wissen, wer hier zuerst „das Sagen“ hat, denn andernfalls verkauft der Schwager schlimmstenfalls lustig auf eigene Faust und in die eigene Tasche. Überhaupt wird doch in der Regel abgewartet, was das Testament besagt bzw. wie das Erbe mit Pflichtteilen usw. verteilt wird, oder irre ich mich da? Er soll sich da nicht unter Druck setzen lassen; im Prinzip weiß er jetzt, wo er mit dem Schwager dran ist, auch wenn das nun eine unerfreuliche Situation ist.

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Kommentar von rotesand
26.10.2015, 20:24

Lieben Dank :)

Das Auto haben wiegesagt rechtmäßig Sohn und Tochter (also die Frau des Schwagers) geerbt. Die Tochter erhebt auf den Audi keinen Anspruch bzw. ihr ist es egal, der Sohn möchte ihn dem Kumpel verkaufen. Der Schwager will ihn ins EBay setzen bzw. anderswo inserieren.. und das sorgt ordentlich für Zündstoff.

Danke für den Tipp mit dem Anwalt..! Ich habe dem Kollegen schon geraten vllt. einen Fachanwalt oder die Rechtsberatungsstelle aufzusuchen, aber das schlägt er vorerst aus, weil er dafür weder die Kraft hat (der Vater ist vor zwei Wochen gestorben) noch Lust hat, sich mit dem Schwager komplett zu zerstreiten.

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sich wegen dieser alten möhre zu verstreiten ist das lette. das zeigt nur, wie wenig zusammenhalt in dieser fa,ilie herrscht. Streit ums geld , wie erbärmlich ! Würd mich raushalten, dein kumpel soll es auch tun. Es geht gegen die würde des verstprbenen. Einfach peinlich.

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Kommentar von rotesand
28.10.2015, 11:52

Sehe ich exakt so wie du.. ist schon traurig, sich wegen 600 Euro so zu kabbeln & zeigt, wie sehr die Gier nach einem bisschen Geld manchmal die Leute aufhetzen kann. Ohne großmütig zu klingen wären mir persönlich dieser Betrag schlicht keinen Streit wert..! Da lohnt es sich doch nicht.

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