Was machen bei anzeige per einschreiben Einwurf?

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3 Antworten

Hier können wir letztlich alle nur Vermutungen anstellen. 

Meine Vermutung geht dahin, dass dein Verkäufer weder bei der Polizei, noch bei einem Anwalt war. Die Polizei hätte ihn heimgeschickt, da hier keine Straftat vorliegt und der Anwalt hätte ihm geraten, dir die Sendungsnummer zu schicken, damit du die Sendungsverfolgung einsehen kannst. 

Ich vermute ganz stark, der Verkäufer hat entweder unversichert oder gar nicht verschickt. 

Wie dem auch sei, im Streitfall liegt die Beweislast für die ordnungsgemäße Übergabe an den Transporteur, also die Post beim Versender. So lange er diesen Beweis nicht führt, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. 

Der untere Abschnitt ist falsch! Der Händler trägt das komplette Transportrisiko. Die Ordnungsgemäße Übergabe würde nur bei privatem Verkäufer zutreffen. 

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@xAdmiralAckbarx

Wobei erst zu klären wäre, ob deine Annahme, es handle sich um einen gewerblichen Verkäufer erst überprüft werden müsste. Diese Auskunft geht aus der Fragestellung nicht hervor. 

Anhand des unprofessionellen Vorgehens gehe ich von einem privaten Verkäufer aus. 

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@xAdmiralAckbarx

Und nun?

Ich denke, der Fragesteller hat verstanden, worauf es ankommt. 

Im Prinzip sind wir uns ja einig, wir wissen nur nicht, ob es ein gewerblicher oder ein privater Verkäufer war. Deswegen schlage ich vor, lassen wir das an dieser Stelle mal offen. 

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Für den Versand ist der Händler verantwortlich. Also hast du den längeren Atem. Er muss beweisen, dass das Spiel bei dir angekommen ist. Ich pers. würde mich jetzt zurücklehnen. Du hast alles mögliche unternommen um die Sache zu klären. Händler mehrfach angeschrieben sogar um Zusendung der Nummer gebeten.. Also tief Luft holen.. Weitere Schreiben dieser Art ignorieren und abwarten was nun kommt... 

Was genau stand denn in der Beschreibung zum Verand? Päckchen Paket, Einschreiben? 

Was du schreibst ist nicht ganz richtig. Der Verkäufer muss nicht beweisen, dass es angekommen ist, sondern er muss lediglich beweisen, dass er es ordnungsgemäß verschickt hat. 

In diesem Fall macht das erst mal keinen Unterschied, da der Verkäufer weder den einen, noch den anderen Beweis angetreten hat. 

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@Interesierter

FALSCH! Das von dir beschriebene gilt nur für private Verkäufer. Ein gewerblicher Verkäufer haftet für den Transport... Der § 474 BGB und nicht § 447 BGB wäre hier anzuwenden. 

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@xAdmiralAckbarx

Aus der Fragestellung geht nicht hervor, ob es sich um einen gewerblichen oder um einen privaten Verkäufer handelt. 

Beides wäre möglich. Anhand der Argumentation des Verkäufers gehe ich davon aus, dass das kein Profi sein kann und aller Wahrscheinlichkeit nach ein Privatverkäufer ist. 

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@Interesierter

Dann hätte es Amazon ausgereicht, wenn der VK eine Sendungsnummer oder gar einen anderen Senungsnachweis  zugeschickt hätte und es hätte nie das Geld gegeben.. 

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@xAdmiralAckbarx

Diese Aussage ist spekulativ. 

Wir wissen nicht, ob es sich um einen gewerblichen oder einen privaten Verkäufer handelte. 

Abhängig von der Antwort auf diese Frage, denke ich sind wir uns einig, was das jeweils bedeuten würde. Der Fragesteller wird wohl wissen, ob es ein gewerblicher oder ein privater Verkäufer war. 

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@Interesierter

Du spekulierst selbst mit der Feststellung dass es sich hier um einen privaten VK handelt und wirfst mir eine spekulative Aussage vor.. *Kopf Tisch* Wenn Amazon bereits entsprechend gehandelt hat, darfst du getrost davon ausgehen, dass dies so seine Richtigkeit hat. 

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Es ist ein Privatverkaufer , dieser hat mir nach 3 mal nachfragen immer noch keine Sendungsnummer zugeschickt auch nicht bei amazon.

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