Was machen Ärzte, wenn man Suizidgedanken hat?

10 Antworten

Hallo.      

Das läuft ganz individuell ab. Erstmal wird man die Absprachefähigkeit klären, dann wird man sicher eine therapeutische Unterstützung anbieten und je nach Situation den krankenhausinternen Psychologen mit einbeziehen der mit dem Betroffenen ein Gespräch führt wenn ein Krankenhaus über einen eigenen Psychologen verfügt. Ist eine Absprachefähigkeit nicht gegeben so wird man sicher einen Amtsarzt/Psyhiater einschalten, der feststellen will ob eine Einweisung nach PsychKG vorgenommen werden muss, meist wird allerdings im Sinne des Patienten versucht, eine freiwillige Einweisung des Patienten zu erzielen wenn es als erforderlich angesehen wird.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

Sowas kann recht verschieden ablaufen: Mit einverstaendnis der Eltern wird man vielleicht sogar in eine geschlossene Anstalt eingewiesen (was nicht so schlimm ist, wie es klingt)

Wenn die Eltern jedoch nicht einstimmen, wird dir wohl ein Psychologe/Therapeut zugeschrieben und das Jugendamt wird auch eventuell eingeschaltet

Vielleicht in eine geschlossene Anstalt, war bei mir so. Man hat mich ständig überwacht. Das war so unangenehm. Selbst als ich mitten in der Nacht aufgewacht bin, hab ich gesehen, wie mich jemand durch so ein Fenster beobachtet hat. Nie wieder will ich dahin. Ein Alptraum.

Natürlich ist es nicht toll, ständig beobachtet zu werden. Aber besser als tot sein. auch wenn einem das in dem Moment natürlich anders erscheint.

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Das ist in den wenigsten Fällen so ;) Ich war auch in einer Klinik, man wird nicht rund um die Uhr bewacht, sondern hat auch Privatsphäre. Klar, Gitter vor den Fenstern und verschlossene Türen erwecken einen ziemlich besorgniserregenden Eindruck - aber ich habe mich nach der Eingewöhnung sehr wohl gefühlt in der Klinik. Die Betreuuer sind alle sehr nett und auch die anderen Patienten helfen einem sehr, da man sich sehr gut über seine Krankheit austauschen kann und viel mit den anderen unternehmen kann. Und nach 4 Wochen hatte ich bereits den entsprechenden Ausgang, man darf sich dann auch frei im Garten bewegen und auch mal eine begrenzte Zeit komplett raus. Ich bekam weder Tabletten, noch wurde ich ständig überwacht. Klar, natürlich ist man nicht zum Spaß da und gewiss gibt es unangenehme Situationen, dennoch hat es geholfen und ich rate jedem, keine Angst davor zu haben;)

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