Was mache ich, wenn der Gläubiger gegen mich NICHT vollstrecken WILL?

4 Antworten

Offensichtlich weigert sich Creditreform zu vollstrecken, damit die
falsche Forderungsaufstellung beim Gerichtsvollzieher nicht auffliegt.
Scheint ne Masche zu sein, um sich die Zinsen zu ergaunern.



Die machen meiner Meinung nach keine Pfändungsversuche da Pfändungen vermutlich fruchtlos wären (wie ist Dein score ?)

Versuch doch einen Vergleich auszuhandeln ?!

(Ein Familienmitglied leiht mir xy € zweckgebunden und befristet ...etc pp )

Dann bezahle exakt die korrekte Summe. Mache eine Gegenrechnung auf. Alles, was im Titel steht, sowie Zinsen seit 2010 (alles andere ist verjährt). Ausrechnen kannst die Zinsen beispielsweise unter www.basiszins.de/zinsrechner

Im Verwendungszweck der Überweisung schreibst du dazu, wofür das Geld bestimmt ist. beispielsweise "nur Titel+Zinsen seit 2010".

Sobald du überwiesen hast, schreibst du per Einschreiben "Hallo. Ich habe die Summe von XXXX€ überwiesen zur Verrechnung mit dem Titel und den seit 2010 aufgelaufen Zinsen. Die restlichen Zinsen sind verjährt. Die übrigen Fantasiegebühren weise ich zurück. Sie erhalten eine Frist von 7 Tagen, mir den entwerteten Titel im original zurückzusenden. Verstreicht die Frist ergebnislos, werde ich einen Anwalt hinzuziehen und dieser wird auf ihre Kosten die Herausgabe des Titels gerichtlich erzwingen, sowie eine Strafanzeige wegen Nötigung (Betreiben nicht titulierter Fantasiegebühren mit Druckmittel des Titels) prüfen."

So würde ich es machen. Das sind dann genug Schlagwörter, dass die dann doch lieber einlenken statt sich die Finger zu verbrennen.

Laß mal prüfen ob die Sache nicht schon verjährt ist , dann bist du draußen und musst gar nichts mehr bezahlen am besten über die kostenlose Schuldner Beratung der Carritas ! .

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Selbst wenn ich zu 100% wüsste, dass die Forderung wg. Untätigkeit verwirkt ist... Die müssten vollstrecken damit ich per Vollstreckungsabwehrklage dagegen angehen kann und den Schuldtitel zurückbekomme.

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Titel verjähren erst nach 30 Jahren... Zinsen nach 3...

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@mepeisen

Und nach 29 Jahren machen die dann einen halbherzigen Vollstreckungsversuch und die Frist läuft von vorne...

Die berechnen ja auch pro Brief € 6, zulässig wäre ja nur der Materialwert und von den angeblichen 60 Briefen in 2 Jahren sind auch nur 3 angekommen. Dann berechnen die alle 2 Monate Kosten für EMA-Anfragen, obwohl ich gar nicht umziehe. Sie berechnen die Anforderung fürs Vermögensverzeichnis und vollstrecken nicht trotz Bankverbindung und Arbeitgeber....

Sie füllen also sowieso ihre Forderungsaufstellung.

Was soll man also dagegen tun?

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@Freakatheart

Die 6€ pro Brief sind Humbug. Erstens ist das nicht zielführend, zweitens sind im Titel gewiss Auslagenpauschalen drin und damit ist das bereits abgegolten und drittens ist, wie du sagst, das Briefporto und sonst nichts zu bezahlen. Einfach komplett streichen, was die da an Briefkosten haben wollen.

60 Briefe (360€???) sind vollkommener Schwachsinn. Hier kann man schon einmal eine Strafanzeige wegen Betrugs stellen oder dem zuständigen OLG bescheid geben, dass die hinsichtlich der Mengenangabe der verschickten Briefe vorsätzlich lügen, um Gebühren zu erschwindeln, dass sie permanent Gebühren erfinden und falsche und unnötige Tätigkeiten ausüben ohne den Willen vollstrecken zu wollen, um die Forderungssumme explodieren zu lassen.

Was du dagegen tun kannst, steht oben. Und wie gesagt das fürs Inkasso zuständige Oberlandegericht anschreiben und beschweren. Stichpunkte:

  • Druckaufbau zum begleichen nicht titulierter Gebühren und Unfugskosten über den Titel
  • Versuch, die Kosten explodieren zu lassen durch 0 Bereitschaft zu vollstrecken
  • Ignorieren deiner Anfragen
  • Falsche und unnötige Anfragen (EMA trotz nicht vorhandemen Umzug)
  • Angeblich 60 geschriebene Briefe aber nur 3 kommen an --> Betrug
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Inkassogebühren oder Hauptforderung einfach an Gläubiger zahlen?

Hey!

Nach nun ca. 1 Stunde ratlosem und verwirrenden Surfen im Internet, um antworten auf meine Fragen zu finden mit denen ich halbwegs zufrieden bin, wende ich mich an euch! Ich habe nun zich verschiedene Antworten zu diesem Thema gelesen und wollte mich einfach noch einmal vergewissern! Die gute alte Geschichte mit den Inkassogebühren! Nun habe ich einen Brief bekommen indem ich nicht ganz sicher bin ob diese Gebühren vom Inkassobüro richtig sind. Aber wenn doch, wie kann ich diese umgehen? Einfach die Hauptforderung plus Zinsen und Kosten für das Mahnschreiben an den Gläubiger überweisen? Aber was dem Inkassobüro sagen bzw. schreiben? Oder lieber das Inkasso Unternehmen bitten eine richtige Auflistung der Gebühren anzufertigen? Wenn das überhaupt realistisch ist?! Wäre euch über jede Antwort dankbar.

Liebe Grüße

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Mahnungskosten von Creditreform gerechtfertigt - Auskunfts- und Gläubigerkosten?

Hallo,

kann jemand beurteilen ob folgende Kosten für eine Mahnung auf eine Krankenhausrechnung von Creditreform gerechtfertigt sind:

1.2.16 Rechnung vom Krankenhaus / Hauptforderung 465,31 € 4,17% Zinsen vom 9.3 bis 30.3 auf Hauptforderung 1,13 € 31.3.16 Auskunftskosten gemäß §§ 280, 286 BGB 10,00 € " Geschäftsgebühr nach Nr. 2300VV RVG gemäß §§280, 286 BGB 58,50 € " Mahnkosten des Gläubigers 20,00 € " Pauschale Post / Telekommunikationskosten nach 7002 RVG gemäß §§ 280, 286 BGB 11,70 € " Umsatzsteuer auf 80,20 €, der Gläubiger ist nicht vorsteuer- abzugsberechtigt 15,24 €

Sind insbesondere die 10,00 € Auskunftskosten nach §§ 280, 286 BGB gerechtfertigt, obwohl das Krankenhaus meine Adresse hat und sind 20 € Mahnkosten des Krankenhauses bei einem Verzug von 8 Wochen gerechtfertigt?

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Gläubiger reagieren nicht auf Schreiben

Guten Abend zusammen,

wie auch schon in letzter Zeit einige Fragen zum Thema Schulden, Umgang mit IKU's etc. gestellt an dieser Stelle eine weitere Frage in ganz persönlicher Sache.

Ich habe aufgrund einer Geschichte von 2008 die einen langen Rattenschwanz hinter sich hergezogen hat per dato insgesamt 19 Gläubiger mit > 20k Außenständen. Bis vor etwa einem dreiviertel Jahr hatte ich mich aus gesundheitlichen Gründen nicht um meine Schulden kümmern können, bin jedoch seither aktiv selbstständig mich der Problematik anzunehmen.

Nun habe ich jedoch Gläubiger dabei mit denen ich rege kommuniziere und andere wiederum die auf keines meiner Schreiben reagiert haben - um genau zu sein zeigen 7 der 19 Gläubiger keine Reaktion - weder deren IKU's noch sie selber.

Meine Schreiben drehten sich in der Abfolge unter anderem um "Anforderung einer detaillierten aktuellen Forderungsaufstellung" sowie Vergleichsangebote.

Welche Möglichkeit habe ich um die Gläubiger zu einem Kontakt zu zwingen? Man beachte bitte, dass einige dieser Gläubiger einen Titel gegen mich erwirkt haben, ich meine EV abgegeben habe und mein Kto. und die dortigen Zahlungseingänge nicht pfändbar sind. Mein Interesse liegt an einer schnellen Klärung jedoch habe ich die Befürchtung das einige Gläubiger darauf setzen könnten nach bis zu 29 Jahren erst wieder mit der Forderung um die Ecke zu kommen da diese ja tituliert sind (mir ist ein derartiger Fall aus unmittelbarem Umfeld leider Gottes bekannt).

Kann ich die Gläubiger zu dem Kontakt zwingen indem ich Ihnen unterstelle Sie hätten auf die Forderung verzichtet oder das sie nach Ablauf der Frist stillschweigend die Nichtigkeit Ihres Anspruches bestätigen und hierfür dann eine Widerspruchsfrist (wenn ja, wie lange? - Zwei oder vier Wochen) festlegen? ...

Es kann nicht sein, dass ich die Sachen bereinigen will und von deren Seite nicht einmal ansatzweise eine Reaktion kommt.

Würde mich über gute Anregungen, Ideen bzw. Möglichkeiten freuen.

Beste Grüße

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Nach Brief von Inkasso an Gläubiger gezahlt. Muß ich trotzdem die Inkassokosten tragen?

Hallo!

Durch Krankeit habe ich eine Rechnung von einem Onlineshop "verschlafen". Vor einiger Zeit bekam ich dann einen Brief von einem Inkassounternehmen wo die Hauptforderung plus Kosten aufgelistet waren. Daraufhin habe ich die HF plus Mahngebühren (10€) an den Shop direkt bezahlt. Heute habe ich Post vom Inkasso bekommen. Mir wurde mitgeteilt, daß die Zahlung an den Gläubiger erfolgt ist. Dieser Betrag wurde aber auf die Kosten des Inkasso angerechnet. Die HF besteht lt. Inkasso immer noch, nur die Gebühren und Zinsen haben sich verringert. Mir wird jetzt mit einem Mahnverfahren gedroht. Nun meine Frage...

Ist die Anrechnung der Zahlung auf die Kosten rechtens? Muß ich die, aus meiner Sicht überhöhten, Kosten für das Inkasso bezahlen, obwohl ich die HF an den Gläubiger gezahlt habe? Was soll ich machen wenn darauf ein Mahnbescheid kommt? Zahlen oder Widerspruch?

Vielen Dank....

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Zwangsversteigerung Endbetrag: Was sind "bestehen bleibende Rechte der Gläubiger"...was kann zum Zuschlag hinzukommen (Beispiele)?

Es gibt es einen Zuschlag für den Höchstbietenden zu einem mündlich genannten Betrag: Nennen wir diesen mal Zuschlagsbetrag.

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Zu dem Zuschlagsbetrag kommen die üblichen Gebühren (Grunderwerbsteuer, Zuschlaggebühren, Grundbuchgebühren, Zinsen bis Verteilunstermin usw.).

+      

? also kommen jetzt noch "bestehende Rechte der Gläubiger" hinzu ? Was ist das beispielsweise - oder handelt es sich hier ausschließlich um nicht-finanzielle bzw indirekt finanzielle Sachen wie Wegerecht, Erbbaurecht, Wohnrecht... ?

Der neue Ersteigerer/Eigentümer muß doch nicht für die Forderungen der Banken oder anderer Gläubiger gegenüber dem Alteigentümer aufkommen egal wie niedrig der Zuschlagsbetrag ist ? Dies ist doch wohl Sache zwischen dem Alteigentümer und deren Gläubigern unabhängig vom Verkaufspreis.

(Eigentlich eine andere Frage, die nicht beantwortet werden muß: Aktuell werden Sanierungsbedürftige Immobilien beispielsweise für 700.000 € versteigert bei einem Verkehrswert von 400.000 €. Wenn nur noch 200.000 Schulden von der Bank bestehen, kriegt dann der Alteigentümer den restlichen Gewinn nach Tilgung der 200.000 für die Bank ?)

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zu hohe Vollstreckung?

Ich habe eine Frage.

Mal angenmmen jemand soll knapp 18.000,00 EUR für Stromkosten für 13 Monate (wohlgemerkt für ein Einfamilienhaus angeblicher Verbrauch 50.000 kwH) bezahlen.

Bei Durchsicht der Forderungsaufstellung ist aufgefallen, dass der Vollstreckungsbetrag falsch ist, da verjährte Zinsen sowie Gerichtskosten, für die PKH gewährt wurde aufgelistet sind.

Dies wurde dann beim Gläubiger direkt moniert und erhielten auch eine berichtigte Aufstellung. Hieraus ergibt sich eine Forderung von 14.000,00 EUR.

Mit Erstaunen gab es letzte Woche eine Vorladung zur EV durch den Gerichtsvollzieher mit einem Vollstreckungsbetrag wieder von 18.000,00 EUR. Mehrmals wurde der Gerichtsvollzieher im Vorfeld und jetzt wieder kontaktiert, dass der Betrag falsch sei. Dies interessiert ihn nicht.

Nun meine Frage. Was kann in so einem Fall gemacht werden? Strafanzeige wegen Vollstreckungsbetrug gegen den Gerichtsvollzieher?

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