Was mache ich gegen eine Panikattacke?


07.01.2021, 01:36

Ich heule die ganze Zeit und krieg kaum Luft und hab einfach Angst und schwitze und zittere

7 Antworten

Erstmal Augen zu und hin setzen oder raus aus der Situation. Dann tief einatmen und Sekunden zählen. Wie viele Sekunden dauert es, einzuatmen?

Beim Ausatmen dann eine Sekunde länger warten und dann wieder einatmen. Wieder aus. Versuche, diese Zeit zu dehnen. Einatmen, ausatmen. Schön langsam. Dabei denkst du an einen Baum auf einer Wiese. Blauer Himmel, weiße Wolken, Wildkaninchen. Oder ein Pony?

Wenn es wieder ein bisschen besser geht, Augen öffnen. Und dann schnell nach Hause oder in eine Situation, die keine Panik verursacht.

Mittelfristig brauchst du einen Arzt und Medikamente für solche Situationen. Langfristig hilft autogenes Training oder Meditation und eine Psychotherapie wäre auch sinnvoll.

Danke

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Mach Atemübungen (versuch deinen Atem zu beruhigen), werde dir darüber klar, dass dir nichts passieren wird und es eine Panikattacke ist. Klingt erstmal dumm, aber das beruhigt wenn du weist was es ist. Es hilft danach das Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen oder wenn es einem grad etwas besser geht die Panikattacke kann immerhin auch wieder kommen. Und wende dich wenn es geht an jemandem (das setzt voraus dass dein Umfeld davon weis) dann geraten die nicht selbst in Panik sondern können versuchen dich zu beruhigen. Konzentrier dich ganz aufs Atmen und das es gleich wieder vorbei ist und es keine Gefahr gibt. Überleg dir im nachhinein was der Auslöser gewesen sein könnte um sowas in Zukunft vielleicht verhindern zu können. Falls du merkst dass du vorher dissoziierst (abdriftest) stehe auf, laufe etwas und trink, Zucker hilft zumindest mir immer.

Generell rate ich dir bei häufigen Panikattacken das Gespräch mit einem Therapeuten zu suchen, die sind darauf quasi spezialisiert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke

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@Fabio837847

Habe jetzt erst gesehen das es akut ist.

Wenn du in einem Raum bist verlasse ihn wenn möglich. Lege das Gerät an dem du gerade bist weg. geh möglichst an die frische Luft und versuche ruhig zu atmen. Dir kann nichts passieren es wird alles wieder gut.

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ich Weis was der Auslöser war und jetzt

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Hallo, Fabio !

Versuche dich irgendwie abzulenken.

Hast du das nur nachts oder auch tagsüber?

Hast du einen TV in deinem Zimmer?

Auch da kannst du dich ablenken.

Versuche in dich rein zuhören, warum und woher diese Attacken kommen, denn irgendetwas muss dicch belasten, das musst du ergründen.

Mit lieben Grüßen, Renate.

Woher ich das weiß:Recherche

hey. ich hatte heute den ganzen tag panik..habe geweint gezittert war so nervös wusste nicht was ich tuen sollte hatte so todesangst..habe meine freundin angerufen mich hingesetzt und versucht mich abzulenken sie hat mit mir geredet das hat geholfen ich hatte zwar die ganze zeit danach immer noch panik aber ein paar minuten ging es dann wieder dann wurde es wieder mehr blabla..jetzt ist die panik so gut wie weg,habe versucht zu schlafen das ging dann auch weil ich nach den ganzen tag panik so erschöpft am ende war. ich weiß selber nicht mehr weiter bin in behandlung aber noch hat es wenig gebracht☹️

Öffne ein Fenster trink was und reite dich da nicht zu sehr rein Panikattacken gehen nicht ewig

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich studiere Psychologie

wie reite ich mich denn nicht da rein? Ich kann nicht anders

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@Fabio837847

Ich weiß dass das jetzt schwer für dich ist aber die Panikattacke sollte bald vorbei sein

Ruhe

Selbst Ruhe bewahren: In erster Linie darf man sich nicht von der Angst des Betroffenen anstecken lassen. Der Betroffene empfindet die Situation als lebensbedrohlich, auch wenn objektiv keine Bedrohung vorhanden ist.

Da hilft es nichts, diese herunterzuspielen. Angst besiegen geht daher besser über die Vermittlung von Geborgenheit und Sicherheit. Dies ist ein erster Schritt, um den Leidtragenden zu entlasten.

 

🌬️ Atmung

Auf die Atmung konzentrieren: Es ist hilfreich, dass sich der Betroffene sich auf seine Atmung konzentriert. Oft ist es ein schnelles hyperventilierendes Atmen, dass die Panikattacke charakterisiert. Die Leidtragenden glauben keine Luft zu bekommen und vergessen dabei auszuatmen.

Das Umfeld kann durch langsames Voratmen regulierend auf das schnelle Atmen des Betroffenen einwirken. Die Atmungsregulation hilft auch dabei bewusst wahrzunehmen, dass es sich um eine Panikattacke handelt.

Entspannungstechniken

Muskelentspannung: Menschen können lernen ihre Muskeln, willkürlich zu entspannen. Ängste werden dadurch abgebaut, weil es die Aktivität des sympathischen Nervensystems dämpft. Die Technik der progressiven Muskelentspannung ist dafür gut geeignet und relativ leicht zu erlernen.

Während der Attacke empfiehlt es sich zu versuchen, die Muskeln in Körperregionen wie der Hand extra anzuspannen und dann bei Ausatmung wieder loszulassen.

Auch hier kann das Umfeld unterstützend Anweisungen vorgeben. Generell hilft es auch, sich selbst ein wenig zu massieren. Biofeedbackgeräte können zusätzlich zum Erlernen gezielter Muskelentspannung eingesetzt werden (siehe weiter unten im Text).

Ablenken

Ablenkung: Eine weitere Möglichkeit der Panikattacke Soforthilfe ist von der Panik abzulenken. Beim Einsetzen der Angstempfindungen kann man ein Gespräch mit einem Anderenbeginnen.

Das Umfeld soll dabei mit dem Betroffenen ruhig sprechen. Auch durch Aufzählen von Zahlen oder einer Wortfolge kann man sozusagen einen Countdown antrainieren, der von der Attacke ablenkt.

 

Hilfe holen

Notdienst einschalten: Bei schweren Attacken sollte der Betroffene zur weiteren Abklärung überwacht werden. Unter Umständen ist eine Klinikeinweisung notwendig.
Quelle https://www.mindtecstore.com/Panikattacke-Soforthilfe Werbung ignorieren

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