Was mache ich als volljähriges Kind, das teil einer Jobcenter Bedarfsgemeinschaft ist?

7 Antworten

Dein Jobcenter Satz setzt sich aus deiner Regelbedarfsstufe und deinem Mietanteil zusammen. Dafür musst du dein Einkommen (Kindergeld) einsetzen.

Wenn du jetzt 450€ im Monat verdienst und 194€ Kindergeld bekommst, dann würdest du knapp unter deinem Bedarf von 650€ landen. Da dir das Geld das du verdienst aber nicht ausreichen würde, würdest du immer noch Leistungen beziehen - allerdings deutlich weniger als zuvor. Einen kleinen Teil deiner 450€ dürftest du auch zusätzlich zu deinem Bedarf behalten.

Wenn du einen Vollzeitjob annimmst (angenommen 20 Arbeitstage im Monat a 8 Stunden mit 12€ pro Stunde) hast du um die 1900€ brutto. Dies ist selbst nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben höher als dein jetziger Bedarf - das heißt, für dich gibt es keine Leistungen vom Amt, deinen Mietanteil der Wohnung und deinen sonstigen Bedarf musst du aus deinem eigenen Gehalt bestreiten.

nicht nur Deine Mutter empfängt Alg2 - Du auch (ausgezahlt an Deine Mutter) - Mietanteil und Unterhalt ....

wenn Du Geld verdienst wird selbstverständlich dieser Teil gekürzt, weil du dnan nicht bedürftig ist und Dich (zumindest zum Teil) selbst unterhalten kannst

anstatt eines Minijobs könntest Du Dir aber auch eine Vollzeitätigkeit suchen .. bis zum Ausbildungsbeginn sind noch einige Monate hin ...

Zunächst einmal musst du dich entscheiden.

Willst du einen Mini-Job oder eine Vollzeitstelle anfangen?

Hast du einen Ausbildungsvertrag in der Tasche oder musst du dir noch einen Ausbildungsplatz suchen?

Das Jobcenter hält Berechnungslisten-Listen für Hinzuverdienste bereit.

Wenn mich nicht alles täuscht, dürfen ALG-II- Empfänger mtl. 100,- EUR ohne Abzug hinzuverdienen. Vom Geld was darüber verdient wird, kann der Leistungsbezieher 20 % behalten. Der Rest wird auf die laufenden Leistungen angerechnet.

Bei 450,- EUR würde das Ganze demnach wie Folgt aussehen:

Dein Verdienst: 450,- EUR - 100 EUR Freibetrag = 350,- EUR

Von 20 % von 350,- EUR = 70,- EUR.

Von den 450,- EUR kannst du also 100,- EUR + 70,- EUR = 170,- EUR behalten.

Du solltest dich auf jeden Fall beim Jobcenter informieren. Auch Mini-Jobs, sind melde- und genehmigungspflichtig !!

Informationen zur Sache findest du auch hier:

https://www.arbeitsagentur.de/privatpersonen

Zahlungsaufforderungen werden plötzlich an Mitbewohner einer Bedarfsgemeinschaft geschickt, obwohl die Person selbst kein Geld empfängt?

Beispiel:

Ein unter 25-jähriger lebt bei den Eltern in einer Bedarfsgemeinschaft. Der U25-jährige ist zur Zeit nicht arbeitsfähig und hat keinerlei Einnahmen und bekommt kein Geld vom Jobcenter. Die Eltern bekommen aber ein wenig Geld für Unterkunft für ihn überwiesen.

Nun ist es so, dass er plötzlich eine Mahnung vom Jobcenter bekommen hat, dass er 1000€ an das Jobcenter zurückzahlen soll. Er hat nichts davon gewusst und die Eltern haben ihm keine Auskunft über Höhe der Sozialgelder vom Jobcenter gegeben und kein Taschengeld gezahlt.

Die Eltern haben auch eine Zahlungsaufforderung, aber bekommen weiterhin Gelder überwiesen und das wird dann einfach abgezogen.

Da der U25-jährige keine Einnahmen hat und kein Alg2 überwiesen bekommt, kann er das Geld nicht zahlen.

Ist das überhaupt gerechtfertigt? Lohnt sich ein Widerspruch?

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Jobcenter kürzt Leistungen bei Erweiterung der Bedarfsgemeinschaft?

Hallo,

ein Elternteil wohnte bisher mit einem Kind in einer Wohnung und hat Leistungen vom Jobcenter bezogen. Auch die Miete wurde vom Amt direkt an den Vermieter gezahlt.

Anfang August ist jetzt noch das andere Elternteil mit 2 weiteren Kindern in die Wohnung gezogen. Die Bedarfsgemeinschaft hat sich also um 3 Personen erweitert. Das Jobcenter hat Ende August jetzt erstmal garkeine Leistungen mehr bezahlt, weil angeblich jetzt alles neu beantragt werden muss. Kann das so sein?

Es müßte doch zumindest für die bisherigen 2 Personen erstmal alles weiterlaufen. Dass die Prüfung für die Erweiterung der Bedarfsgemeinschaft länger dauert, ist ja noch einleuchtend. Aber das garnichts mehr betahlt wird, eher nicht.

Ist das Vorgehen des Jobcenters so rechtens?

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Hartz 4 Kostgeld Geldwerter Vorteil?

Hallo, unser zur Bedarfsgemeinschaft gehörender Sohn hat eine Kochlehre begonnen. Dort erhält er als Geldwerten Vorteil (also nur zur steuerlichen Berechnung) Kostgeld, das aber gleich auch wieder abgezogen wird. Das Jobcenter rechnet ihm das aber als Einkommen an und kürzt entsprechend, obwohl das ja kein Geldzufluß ist. Das kann man ja auf der Lohnabrechnung nachvollziehen. Ist das korrekt? Ich habe jedenfalls ersteinmal Widerspruchspruch eingelegt. Kann mir jemand was dazu sagen?

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Widerspruchsverfahren gegen Bescheide des Jobcenters

Eine Freundin (wirklich!) hat kürzlich mehrere endgültige Bescheide aus einem Widerspruchsverfahren aus den Jahren 2011 und 2012 des Jobcenters mit sehr hohen Rückforderung (insgesamt ca. 3.000 €) erhalten.

In diesen Bescheiden wurden nachweislich Bezüge berechnet, die sie defintiv nicht erhalten hat, hier liegen ihr sogar Ablehnungsbescheide vor.

Damals lebte sie noch mit einem Lebensgefährten in einer gemeinsamen Wohnung, der während des Bezügezeitraums ein Einommen bezog. Meine Freundin gilt aber als "Vertretung der Bedarfsgemeinschaft", daher wurde imme rnur sie angeschrieben.

Nun will sie den Bescheiden widersprechen, da sie ihres Erachtens nach nicht korrekt sind. Das Jobcenter fordert nun aber eine Vollmacht des ehem. Lebensgefährten, dass auch er dem Widerspruch zustimmt. Er hat aber seinerseits selbst Bescheide im genannten Zeitraum ebenfalls mit einer Rückfoderung erhalten. In der Summe verlangt das Jobcenter fast 5.000 € zurück. Auch dieser Bescheid ist seiner Ansicht nach nicht korrekt, weshalb er selbst wiederspricht. Alerdings decken sich die Zeiträume nicht vollständig mit denen meiner Freundin.

Nun soll meine Freundin das Einverständnis für ihren Widerspruch vom Ex-Lebensgefährten einholen. Der weigert sich aber, da er weder ihre Bescheide kennt, noch eine Blankovollmacht unterzeichnen möchte. Aus diesem Grund kann der Widerspruch meiner Freundin nun aber nicht bearbeitet werden.

Frage: ist eigentlich meine Freundin verpflichtet die Vollmacht einzuholen, wenn das Jobcenter doch dem ehem. Lebensgefährten selbst Bescheide zustellt? Wie sieht das aus bei einer Bedarfsgemeinschaft, die nicht mehr exisitiert? Wer muss wem welche Vollmachten abverlangen und vorlegen?

Würde mich mal interessieren, da geht was ab, das geht eigentlich gar nicht mehr. Rechnerisch hat meine Freundin laut Bescheid mehr zurück zu zahlen, als sie nachweislich erhalten hat! Da wurden abgelehnte Anträge auf z. B. Kindergeldzuschuss, Fahrtkostenerstattung etc. angerechnet, also Geld, dass sie beantragt, aber nie bekommen hat. Und nun soll sie auch noch nachweisen, dass sie es NICHT bekommen hat.

Das kann doch alles nicht sein, dass sie nun 3.000 € zurück zahlen soll, weil ihr Ex sich weigert ihr eine Vollmacht aus zu stellen - UND weil das Jobcenter sie als Vertretung der bedarfsgemeinschaft anschreibt, aber dennoch eine Vollmacht des Ex von IHR verlangt. Dürfen die das eigentlich?

Und wenn es rechtens wäre, müsste der Lebensgefährte als damaliger Teil der Bedarfsgemeinschaft, nicht auch einen Teil davon bezahlen? Und wenn ja, welchen? Muss das nicht berechnet werden?

Noch zur Info: Meine Freundin hat auch 2 Kinder, der Ex ist nicht Vater dieser Kinder, sollte aber für deren Unterhalt aufkommen und sein Einkommen wurde lt. Jobcenter zum Haushaltseinkommen hinzu gerechnett, da der Vater nicht zahlte (Titel liegt vor, Gericht entschied aber, dass der Vater der Kinder nicht in Beugehaft zu nehmen ist, da er bereits 2 weitere eigene Kinder hat).

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Bafög auf Alg2 meiner Familie angerechnet?

Hallo Ihr Lieben,

Ich bekomme ab Oktober 451€ BaföG + 194€ Kindergeld und lebe mit meinen Eltern und meiner Schwester in einem Bedarfsgemeinschaft. Jetzt bekommen wir 965€ Alg2 + 388€ Kindergeld = 1353€ insgesamt. Gestern haben meine Eltern ihren neuen Bewilligungsbescheid vom Jobcenter bekommen. Ab Oktober werden meine Eltern und meine Schwester insgesamt 660€ + 388€ unser Kindergeld + mein Bafög 451€ -- mein Mietanteil 192€ = 1310€ insgesamt bekommen. Meine Ansprechpartnerin meinte, dass ich mein Mietanteil von meinem Kindergeld bezahlen muss und dafür bekomme ich wegen des Leistungsüberschusses nichts, obwohl dies mit meinen Eltern angerechnet wurde als ihr Einkommen. Das ist wirklich Lustig! ×D Insgesamt bekommen wir, wie Ihr sieht, weniger! Und ich muss auch die Studienbeiträge, Bücher, Kfz-veruscherung etc. bezahlen! 

Sry für meine lange Geschichte ! Nun meine Fragen!

Hat Jobcenter etwas falsch gemacht meint Ihr?

 

Und

Ich will ein Minijob machen aber wenn ich arbeite werden wieder die Leistungen bei meiner Familie gekürzt und es macht kein Sinn! Was kann ich machen? 

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus! 

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