Was lernt mann alles im Medizinstudium?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Hallo Samsuner, hab es selber durch - machbar ist es auf jeden Fall. Es beginnt mit der so genannten Vorklinik, das sind die ersten 2 Jahre. Die Fächer: Anatomie, Physiologie, Psychiologie, Biologie, Physik, Chemie, Biochemie. Danach kommt die Vorprüfung, das sogenannte Physikum. Es geht dann in die sogenannte "Klinik". Zunächst weiter theoretisches Zeug wie Pathobiochemie und Pathophysiologie, Pathologie usw. Dann geht es langsam in die klinischen Fächer wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkolgie, HNO usw. Nebenbei werden noch die "Nischenfächer" wie Labormedizin und Radiologie abgedeckt. Regelmäßig in die Klinik kommt man erst im 6. Jahr (mal abgesehen vom sogenannten Pflegepraktikum, das man für die Vorprüfung braucht und den Famulaturen - Pflicht-Praktika in der Klinik in der vorlesungsfreien Zeit die man örtlich wie fachlich machen kann wo man will), dem so genannten Praktischen Jahr. Das besteht aus je 16 Wochen Innerer, Chirurgie und einem klinischen Fach deiner Wahl - war bei mir zum Beispiel Anästhesie. Nach dem anschließenden Staatsexamen bist du erstmal Arzt. Egal ob du Psychiater, Chirurg und Labormediziner werden willst, der Weg war bisher derselbe. Erst jetzt spezialisiert man sich weiter, und zwar als Assistenzarzt - neuerdings sagt man: Arzt in Weiterbildung, z.B. für Chirurgie.

Was möchtest Du wissen?