Was lässt sich über das Bildungsrecht sagen?

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2 Antworten

Bei diesem Thema sollte deutlich werden, dass es bei uns einen eklatanten Widerspruch zwischen dem verfassungsmäßigen Recht auf Bildung und den gesetzlichen Regelungen zum Schulbesuch gibt.

Das Recht auf Bildung besteht defacto in allen Ländern, die eine vergleichbare Gesellschaftsordnung haben wie wir. Aber nur sehr, sehr wenigen Ländern machen aus diesem Recht einen gesetzlichen Zwang, die Schule besuchen zu MÜSSEN. In Europa ist das Schweden (seit 2010) und Deutschland (seit 1937).

Bei uns kannst Du nicht einfach sagen, "Vielen Dank für das Recht, aber ich bestimme selbst, auf welchem Wege ich mich bilde."

Von Deinem sechsten bis zu Deinem achtzehnten Lebensjahr haben weder Deine Eltern, noch Du die Möglichkeit frei über Deinen Bildungsweg zu entscheiden. Nach der mittleren Reife hast Du nur einen gewissen Entscheidungsspielraum, was das "Wie" Deiner Ausbildung betrifft.

In Deutschland ist Bildung zu einer staatlich organisierten Ausbildung für den Arbeitsmarkt verkommen, dem sich jede(r) unterzuordnen hat und auf den die Wirtschaft massiv Einfluss nimmt. Bildung ist etwas ganz anderes.

Gruß Matti

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Das Recht auf Bildung ist ein Grundrecht. Egal ob Ausländer , behinderter , oder Deutscher egal ob Kind oder Erwachsener.
Grundschule ist unentgeltlich.  Hauptschule und weiterführende Schule müssen jedem zugänglich gemacht werden.
Je nach seinem Können.
Man hat  das Recht auf eine Ausbildung.
Man hat das Recht Prüfungen abzulegen.
Das war es was mir so spontan einfällt.
Ich hoffe es hilft dir.

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