Was kostet es ,wenn ich ein KK-Gewehr von einem Büchsenmacher unbrauchbar machen lasse?

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3 Antworten

die Unbrauchbarmachung konnte man früher auch selbst machen. Heute darf das nur noch ein Büchsenmacher, der die Erlaubnis hat. Entsprechend der Vorgaben des WAffG werden entsprechende Bohrungen oder Schlitzungen im Lauf angebracht, das Patronenlager wird verschweißt, der Verschluss wird 45 Grad schräg abgeschnitten der Schlagbolzen verschweißt. Jede Waffe muss dann zur Überprüfung zum Beschussamt, dort wird sie nach Prüfung gestempelt und erhält ein Gutachten. Das Ganze überschreitet in der Regel den Wert einer scharfen Waffe. Beschussamtkosten allein so weit mir bekannt ist 150,00 Euro (?) Inzwischen werden für diese Dekowaffen mehr Geld verlangt als für scharfe.

Kann man hier nachlesen: https://www.beschussamt-ulm.de/beschussamt/Interne_Dokumente/Dokumente/VF_504_W_Info_Deaktivierung_von_Feuerwaffen.pdf?m=1486542902

Lernt man bei www.waffensachkundepruefung.de

Was für ein Gewehr?

Luftdruck, Vorderlader, MG ...?

Wie unbrauchbar?

Kurze Stücke a 5cm, temporäres Blockiersystem, Dekoversion ?

Lestigter 03.08.2017, 16:51

Das mit den kurzen Stückchen könnte und dürfte man ja sogar selber machen..(Hab ich selbst schon bei 2 Stück 4mmR Revolvern gemacht, die keiner haben wollte und die mir Plätze in meinem B-Würfel blockierten...)

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ES1956 03.08.2017, 16:56
@Lestigter

Interessant, wie werden die dann ausgetragen?

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Lestigter 03.08.2017, 17:07
@Lestigter

Ich hab damals 2 Tüten mit den Kleinteilen auf den Tisch des Sachbearbeiters gestellt.

Nur die beiden Stücke, wo die Seriennummer war  - Unterseite Griff  - wollte er sehen.

Wurde dann mit "Vernichtet" eingetragen.(ausgetragen)

Die Griffschalen und alle Teile, die ja frei verkäuflich sind liegen heute noch bei mir im Keller, die muss man nicht zerkleinern..

Also nur Lauf, Trommel, Rahmen zerschneiden - Beim Lauf aufpassen, darf nicht länger als 2x Kaliber sein, weil man ja sonst "theoretisch" wieder ein Patronenlager und Lauf daraus machen könnte.. Deshalb schneidet man den mit einer 0,5er Flexsxcheibe der Länge nach auf und zerteilt in dann in kleine Stücke von ein paar cm...

Die Zerstörung ist die einzige Arbeit, die man als Waffenbesitzer selber machen darf, da es sich um die grösstmöglichste Art der Unbrauchbarmachung handelt, wie man mal irgendwo nachlesen konnte.

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