was kostet einen ratschlag beim rechtsanwalt

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4 Antworten

Wenn du "minderverdienend" oder Hartz4- Empfänger bist, kannst du dir einen Rechtsberatungsschein bei einem Rechtspfleger deines Amtsgerichts holen. Dann kostet dich die Beratung im Höchstfalle 20€. In der Regel aber 10€ oder nichts. Ansonsten werden Anwaltskosten nach BRAGO und/oder (seit 2004) nach dem 'Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVO) abgerechenet. WAS willst du de wissen? vielleicht kann ich dir bereits einen Tipp geben und dir in etwa sagen, was dich eine Vertretung kosten würde. du kannst dir aber auch die Gebühren selber errechen. Schau einmal auf diese Seite:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bragebo/gesamt.pdf


Besonders interessant dürfte für dich der BRAGebO §20, Rat, Auskunft, Erstberatung sein. dies hat sich auch bisher nicht groß geändert.

Wertetabelle nach RVO: § 13 Wertgebühren Wenn sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert richten, beträgt die Gebühr bei einem Gegenstandswert bis 300 Euro 25 Euro. Die Gebühr erhöht sich bei einem Gegenstandswert bis ... Euro für jeden angefangenen Betrag von weiteren ... Euro um ... Euro 1 500 300 20 5 000 500 28 10 000 1 000 37 25 000 3 000 40 50 000 5 000 72 200 000 15 000 77 500 000 30 000 118 über 500 000 50 000 150

Eine Gebührentabelle für Gegenstandswerte bis 500.000 Euro ist diesem Gesetz als Anlage 2 beigefügt. (2) Der Mindestbetrag einer Gebühr ist 10 Euro.

Wenn dein "Fall" also vor dem JUahr 2004 begründet sein sollte, gilt rein die "BRAGO", ist er "neu", die RVO. Es hat sich da aber nicht viel grundlegendes geändert. Veränderungen RVG/BRAGO

Die wesentlichen Unterschiede des RVG im Vergleich zur BRAGO sind:

Höhere Vergütung von Anwälten bei außergerichtlicher Streitbeilegung
Geringere Vergütung von Anwälten bei Beweisaufnahmen vor Gericht
Geringere Vergütung von Anwälten bei einvernehmlicher Scheidung
Höhere Vergütung von Anwälten bei Strafverteidigung und bei Vertretung in bestimmten Bußgeldverfahren

Zur Annäherung und Gleichsetzung der Abrechnung der Anwaltsgebühren wurde das RVG ähnlich wie das Gerichtskostengesetz in zwei Teile geteilt. Das RVG besteht aus dem Gesetzesteil mit den allgemeinen Regelungen und aus einem Vergütungsverzeichnis, in dem die jeweiligen Tatbestände geregelt sind, für die Gebühren anfallen.(siehe oben eingesetzte Tabelle).

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Nicht mehr als 190 €, wenn es eine Erstberatung ist. Das muss aber auch nicht so teuer sein. Frage einfach den Anwalt, der wird dir sagen, was er dafür haben will.

Was kostet eine Erstberatung?

Eine übliche Berechnung der Rechtsanwaltsvergütung erfolgt nach dem sogenannten "Gegenstandswert". Dies gilt grundsätzlich auch für die Erstberatung. Für einen "Verbraucher" hat der Gesetzgeber die Erstberatungsgebühr jedoch nach oben auf EUR 190,00 zuzügl. MwSt und Auslagenpauschale (Ziff. 2102 RVG-VV) gekappt. Mehr darf der Anwalt gegenüber einem "Verbraucher" ohne gesonderte Vereinbarung für diese spezielle Leistung nicht verlangen: Jedoch ist der Anwalt nicht verpflichtet, das Erstberatungsmandat zu diesem - vergleichsweise - geringen Vergütungssatz anzunehmen.

Wenn das Mandat im Anschluß an die Erstberatung weitergeführt werden soll, dann findet eine Anrechnung der Gebühr auf die weitere gesetzliche Rechtsanwaltsvergütung statt.

Tipp: Die Frage nach der Vergütung sollten Sie mit Ihrem Anwalt offen besprechen, damit das Vertrauensverhältnis keinen Schaden nimmt und auch nach Ihrem Eindruck Leistung und Gegenleistung bzw. Schwierigkeiten der Angelegenheit und Honorierung in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Der Mandant muß wissen, daß er mit einer Erstberatung eine kalkulierbare Möglichkeit erhalten kann, seine Angelegenheit von einem fachkundigen Rechtsanwalt einmal anschauen zu lassen. Auf Basis dieses ersten Rechtsrats kann der Mandant dann entscheiden, ob er die Sache weiter - rechtlich begleitet - vorantreiben will. Allerdings darf er auch nicht erwarten, dass seine Probleme ad hoc mit Erstattung einer mündlichen oder schriftlichen Erstberatung gelöst sind. Eine Erstberatung bedeutet also nicht die Anfertigung eines Schreibens, Schriftsatzes, einer Vertragsklausel bzw. die Prüfung von Prozessaussichten.

Die Erstberatung soll dem Mandanten vielmehr Anhaltspunkte für die Frage liefern, ob weitere, qualifizierte anwaltliche Rechtsdienstleistungen sinnvoll oder notwendig erscheinen.

http://www.fiala.de/rechtsanwalt/service/erstberatung-beratung.html

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Eine rechtliche Auskunft ist bezahlbar ! Der Anwalt rechnet nach einer Gebührenordnung ab und darf daher die Umsatzsteuer erheben !

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