Was kostet eine Krankenversicherung bei geringf. Selbsständigkeit?

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1 Antwort

Es kommt drauf an. Bei einer freiwilligen Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse gibt es Mindestbeiträge. Die liegen bei ca. 130-140 €/ Monat (ohne Anspruch auf Krankengeld)... günstiger geht nicht.

Bei den privaten kann das anders aussehen. Da ist es abhängig von den Leistungen wie Krankentagegeld, Höhe der Selbstbeteiligung. Dazu kann ich dir nur einen Check auf Check24.de oder ähnlichen Seiten empfehlen.

Kurz: das niedrigste vom niedrigsten zu nehmen lohnt nie. Krankentagegeld bzw. Krankengeld sollte man immer mit versichern. Bei der gesetzlichen ist es immer dabei und man bekommt, wenn man krank ist, auch weiter sein Gehalt bzw. später Krankengeld. So ist ein gewisses Einkommen gesichert.

Das als Selbständiger auszulassen wäre fatal. Ein Unfall reicht und man bekommt nichts (außer man hat ne Unfallversicherung). Aber auch eine längere Krankheit kann passieren, ohne das man etwas dafür kann. Es kommt kein Geld rein und am Ende hat man nur noch Schulden. Daher immer in geeigneter Höhe mit versichern!

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Hiile 21.03.2013, 14:08

hallo Scaver,der Bericht gefällt mir,ich bin selbst nicht mehr krankenversichert das seit 2004, b. Kleinunternehmer,46 Jahre alt,mittlerweile brauche ich wirklich dringend einen Rat,kann ich zurück in die gesetzl. Krankenkasse mir fehlen ja die ganzen Jahre ,Plichtbeiträge kann ich z. z. nicht rückwirkend im nachhinein zahlen. Kann ich mich trotzdem freiwillig Versichern mit d. Mindestbeitrag ,also gesezl. KK AOK ? ich muß nämlich langsam mal wieder zum Arzt,schäme mich aber

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Scaver 22.03.2013, 11:10
@Hiile

bin selbst nicht mehr krankenversichert das seit 2004

Meinst Du generell nicht, oder nur nicht gesetzlich? Denn in Deutschland gilt die Krankenversicherungspflicht. Das kann sehr sehr sehr teuer werden bei so einer langen Zeit.

Klar kannst Du dich ab "jetzt" versichern, das Problem wird... die Kasse will wissen, wo Du vorher versichert warst und unter dem Strich musst Du dann die Beiträge nach zahlen. Tust Du dies nicht, kann das ein Verfahren wegen Verstoß gegen die Versicherungsplficht nach sich ziehen (aber auch so, wenn Du z.B. mal nen Unfall hast, ins Krankenhaus kommst und die merken... keine Versicherung usw usw). Ratenzahlung ist da aber eigentlich immer Problemlos möglich. Wenn man arbeitslos ist, kann man da auch vom Amt Unterstützung bekommen (und kommt ja eh wieder in die gesetzliche).

Was ich dir raten kann... such dir eine Kasse mit guter Leistung. 95% sind eh gesetzlich vorgeschrieben, ca. 5% freiwillige Leistungen (soweit die Kasse überhaupt welche anbietet). Ob AOK, Barmer, eine IKK oder BKK oder welche auch immer... Du kannst jede wählen. Versichere dich und schau dann, was auf dich zu kommt. Du kannst es eh maximal hinauszogern, irgend wann kommt das alles eh noch auf dich zu.

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Myrtielle 21.03.2013, 16:13

130-140 €/ Monat ? Bei welcher Krankenkasse denn Bitte? Das wäre ja toll, das billigste was ich gelesen habe waren 300 Euro irgendwas...

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Scaver 22.03.2013, 11:14
@Myrtielle

Bei jeder Kasse. Kann dir von "uns" sagen, da ist der Mindestbeitrag aktuell 139,24 € für Krankenversicherung und, je nach ob man Kinder hat oder nicht (Alter und Status egal), noch mal 18,42 € (mit) bzw. 20,66 € (ohne) für die Pflegeversicherung.

Das ist wie gesagt der Mindestbeitrag. Der Höchstbeitrag liegt bei 610,31 € KV und 80,72 € bzw. 90,56 € für PV.

Dazwischen ist alles möglich und richtet sich nach der Art der Selbständigkeit und dem Einkommen.

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Myrtielle 22.03.2013, 19:40
@Scaver

Also bei meiner werden z.b. für die Beitragsberechnung Mindesteinnahmen von knapp 2.000 Euro herangezogen. Aber soviel verdiene ich nichtmal eher annähernd... Somit müsste ich rund 300 Euro zahlen auch wenn ich nur 800 verdiene... Und das war bislang bei fast jeder gesetzlichen so mit der Mindestgrenze. Welche Kasse ist das da geh ich sofort hin wenn das stimmt :D

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