Was kostet eine gute Spiegelreflexkamera?

13 Antworten

Definiere mal "gut". Manche würden sagen, mehr als 5.000 Euro. Andere würden behaupten, 400 Euro. Mit der Kamera allein kommst du aber nicht besonders weit - das eigentlich teure sind die richtigen Objektive dazu.

Bei der Canon EOS 1000D ist man mit etwas über 400 Euro dabei. Die Kamera ist sehr gut im Preis-Leistungsvergleich.

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@drkuschel

Das lässt sich nicht so einfach pauschalisieren. Kommt natürlich auch auf die eigenen Ansprüche an.

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Das kann man nicht so pauschal beantworten, denn es kommt sehr darauf an welche Fotos Du machen willst. Das kann Landschaftsfotografie sein, Aktfotografie oder Makroaufnahmen.

Für jede Art von Aufnahmen brauch man ein ganz spezielles Objektiv. Die Kamera selbst ist nicht so teuer, da bekommst Du von Canon oder Sony gute Kameras ab 600 Euro. Aber die Objektive sind teuer, denn hier sollte man nicht sparen, denn die entscheiden über die Fotoqualität.

Es gibt billige Objektive, die geklebt sind, die halten nicht so lange. Der Glasschliff ist eine Kunst und hier muss man auf Qualität achten. Zeiss hat hervorragende Gläser und Schliff.

Wenn Du Fotos wie ein Profi machen willst, brauchst Du nicht automatisch eine teure Vollformat-Kamera mit X Objektiven. Eine solche Kamera benötigst Du für bestimmte Sachgebiete. Fotografie ist ein unglaublich großes Feld. Die „all in one“ Kamera gibt es nicht. Die „Vollformat“ mit einem hübschen Satz richtig teurer Objektive kommt ihr nur am nächsten. Preisgünstig kann es dagegen werden, wenn Du Dein Fotogebiet einschränken kannst. Wenn Du Dich ein wenig spezialisierst. Reise und People zum Beispiel ist etwas ganz anderes wie Sport (Fußball, Formel Eins … etc.) Wenn Du People fotografieren willst und Ihnen mit einem Vollformat auf die Pelle rückst, werden Deine Fotos nie wirklich authentisch wirken. Vergiss die dicke Kiste und nimm eine kleine, aber feine Sucherkamera mit einem 35er oder 28er Weitwinkel, und halte es mit Robert Capa (US-amerikanischer Fotojournalist und Kriegsreporter) "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran." Bei der Sportfotografie ist wieder alles andersherum. Ebenso bei Studio, Makro, Bergsteigen (wer will sich da abschleppen), Architektur, Unterwasser… und, und, und. Du fängst also an, und weist noch gar nicht wohin die Reise geht? Du bist der Liebling, der Industrie. Im Fotoladen findest Du nicht umsonst die tollsten Geräte, gebraucht, aber fast unbenutzt. Die liegen da, weil Anfänger wie Du sich mit dem falschen Werkzeug eingedeckt haben. Die haben die Motor-Baumsäge gekauft – und wollten Tischler werden. Mein Tipp: Kauf Dir erst mal eine preiswerte gebrauchte mit einem möglichst lichtstarken kleinem Zoomobjektiv. Wechselobjektiv und Spiegelreflex ist da noch gar nicht wichtig. Wichtig aber ist, dass Du die Belichtung manuell einstellen kannst. Die Programmvielfalt lässt Du erst mal bleiben. Dann erst fängst Du langsam an bewusst zu fotografieren und Du lernst zu begreifen, was Deine Einstellungen bewirken. Irgendwann stellst Du dann auch automatisch fest, welche Richtung Dich am meisten fasziniert und allmählich weißt Du auch, was genau Du an Deinem Gerät vermisst. Dann wirst Dich finanziell nicht mehr verzetteln. Du kannst auch ohne Tränen Deine „Gebrauchte“ wieder in Zahlung geben weil Du jetzt weißt, wohin die Reise geht. Und Du wirst viel Geld sparen.

Definiere gut. Also es kommt immer darauf an was man damit machen möchte. Aber eigentlich sind alle DSLRs gut.

Wenn gut Profi heißt, dann so um die 4000€

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