Was kostet ein Versicherungsmakler?

10 Antworten

Jede Versicherung hat Ihre Sahnestücken und den üblichen Plunder, der oft sein Geld nicht Wert ist. Geh zu einem Makler und lass Dich beraten. Bei einem Makler, der mit seiner Kundendatei sein Büro tapezieren kann, bist Du in der Regel in guten Händen. Der Makler selbst kostet Dich nichts. Der bekommt von der Versicherung, bei der er Verträge abschließt, eine Provision. Für von ihm betreute laufende Verträge bekommt er zusätzlich noch eine Bestandsprovision. Das reicht in der Regel aus, um ihm ein vernünftiges Leben zu ermöglichen, wenn er Dich vernünftig beträt und betreut.

für Dich : nichts :-)

Er bekommt pro Abschluss eine Provision von der Versicherungsgesellschaft und haut für Dich das beste Angebot raus, ist sehr von Vorteil. Er durchforstet mindestens einmal jährlich Deine Policen und hat von Dir die Vollmacht, in Deinem Sinn Versicherungen, die sich zu Deinem Ungunsten entwickelt haben, zu kündigen (meist meldet er sich per Telefon, Email oder Brief, um das abzusprechen) und schließt in Deinem Namen eine für Dich günstigere Versicherung ab, meist mit besseren Konditionen.

In der Regel bekommt der Makler seine Provision vom Versicherer. Das ist korrekt. Sie arbeiten doch sicherlich auch und bekommen ihr Geld vom Arbeitgeber. Der Makler haftet dafür 60 Monate und wenn der Versicherungsnehmer sich nicht an die Vereinbarung hält und seinen Vertrag kündigt, dann muss der Makler dafür haften und die Provision anteilig zurück zahlen, obwohl dieser seine Arbeit getan hat.

Oder man vereinbart bei gewissen Produkten wie z. B.Altersvorsorgeprodukten ein Pauschalhonorar, welches sich ganz leicht für den Kunden rechnet. Der Kunde bekommt durch den Honorartarif einen erheblichen Mehrwert im Alter und er sollte bereit sein für diesen 5stelligen Mehrwert am Anfang etwas zu investieren. Dafür hat er aber von Anfang an jeden Euro, den er zahlt auf seinem Vertragskonto. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann Provisionstarif.

Autos kosten auch Geld, ebenso Handys oder PC's oder was auch immer. Die Herstellungskosten sind ausgesprochen gering gegenüber dem Verkaufspreis und da meckert niemand. Es ist immer das gleiche Thema. Versicherungsmakler können sich nicht nur von Luft und Liebe ernähren, sollen aber für jeden Mist den Kopf hinhalten. Honorarberater spielen sich hier auf, als wären sie die eierlegende Wollmilchsau. Das Honorarkonzept wird sich in Deutschland nie durchsetzen, weil hier niemand versteht am Anfang wie beim Steuerberater auch eine Rechnung zu zahlen. Der Konsum steht weit weit vorne. Wir bieten unseren Kunden alle erdenklichen Alternativen an, aber sie entscheiden sich fast immer für den Provisionstarif. Inzwischen habe ich es aufgegeben. Des Kunden Wunsch ist mir Befehl und wenn dieser nunmal lieber in den Urlaub fährt, anstatt eine Honorarrechnung zu zahlen. dann soll es eben so sein. Ich kann es trotz allem irgendwo auch verstehen.

Schon mal dran gedacht, dass sich nicht jeder leisten kann den teureren Tarif zu zahlen??? Es gibt genug die GAR kein Geld haben für KEINE Altersvorsorge und wovon man bei 8.50 Euro die Stunden noch ansparen soll, ist mir auch nicht klar.

Mich kotzt die Arroganz immer nur noch an, mit der bestimmte Leute immer komplett ausblenden, dass große Teile der Bevölkerung  gar nichts haben um groß wählen zu können  zwischen den Versicherungen und Tarifen. Zum Kotzen.

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