was kostet ein hund in etwa?

13 Antworten

Grundausstattung ist nicht das Teuerste, ein Mops vom Züchter ab 1000 Euro. Am meisten werden die Kosten in die Höhe gehen, wenn es um die Gesundheit eines Mopses geht. Denn ein Mops ist eine Qualzucht, da gibt es viele gesundheitliche Probleme. Gerade durch den mißgebildeten Nasen-Rachenraum kommt es zu einer erheblichen Atemnot, daher auch das Schnarchen und Röcheln. Eine OP um diese Mißbildung zu verbessern ist sehr teuer. Außerdem sind OP ein großes Risiko für diese Rassen, denn es kommt oft zu Narkosezwischenfällen bis hin zum Tod. Ich frage mich immer wieder, wenn man angeblich so tierlieb ist das man über eine "Anschaffung" eines Tieres nachdenkt, warum dann überhaupt  über den Erwerb von Qualzuchten mit stark gesundheitlich beeinträchtigten Problemen?

da ich darauf sparen muss

dann plane mal eine längere Sparzeit ein...

ein Hundeleben dauert ca. 15 Jahre und in dieser Zeit werden einige auch sehr hohe Kosten entstehen.

Kaufpreis erst mal aus seriöser Zucht etwa 1500 EUR. 

dann werden sicherlich auch noch teure Behandlungen/OPs auf Dich zukommen, weil die meisten Mopse unter angezüchteter Atemnotleiden und erst eine aufwendige OP dieser Qual Abhilfe schafft.

Abgesehen davon, dass ich mir nie einen Mops oder eine andere Qualrasse kaufen würde, hatte ich als Grundausstattung für meinen tollen, gesunden Tierheimhund: Halsband Leine, (vielleicht auch noch eine Schleppleine), zwei Futter-Wassernäpfe und ein, zwei Spielsachen.  Mehr braucht es nicht.

Mein Hund besitzt keinen Korb, da er überall schlafen darf, wo er will.

Ok, das Halsband war teuer, denn meine Straßenköter sollten etwas Schickes bekommen. Daher wählte ich ein Halsband aus gutem Leder. Das mit den Kühen. Und auch die Leine war aus gutem Leder.  Der Hund sollte einfach wissen ;-), die armen Zeiten sind vorbei. Ich bin jetzt jemand. ;-)

ABer es gibt auch preiswerte hübsche Leinen.

Klamotten hat mein Hund nie bekommen.

Dann noch Hundesteuer und tägliches gutes Futter aus dem Tiergeschäft. Na ja, und natürlich der Tierarzt. Ach so, Hundeschule habe ich auch noch vergessen. Ich gebe allerdings zu, dass ich nur mit meiner jetzigen Hündin da war, und nicht oft.

Man kann Glück haben und der Hund ist gesund, man kann auch Pech haben. Shit happens. Mein erster Hund ist mal vor ein Auto gelaufen und musste von zwei TÄ vier Stunden lang operiert werden. DAs war richtig teuer. Nach heutigen Maßstäben sicher 4000 Euro oder mehr.

DArum habe ich bei den beiden Nachfolgern erst mal eine OP Versicherung abgeschlossen. Aber es gibt natürlich auch Krankheiten, die keine OP erforderlich machen, die aber trotzdem teuer sind. Und wenn der Hund älter wird, braucht er vermutlich auch rel. teure Medikamente täglich. (Herztabletten).

Meine Hufpflegerin, Züchterin von span. Wasserhunden, hat vier Hündinnen. Letzte Woche haben die - oder einer von denen - ein paar Iboprofentabletten gefressen.Sie wusste aber nicht, wer von den Hunden. Sie raste mit ihnen in die KLinik, wo sie alle ein Medikament bekamen, so dass sie erbrechen mussten. 230 Euro, mal eben so. Shit happens.



Sehr gut geschrieben!

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