Was kostet der Bau eines Mehrfamilienhauses?

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5 Antworten

ein mehrfamilienhaus kostet ungefähr so viel wie 20 gebrauchte autos...

spass bei seite.

das kann man so nicht beziffern, es kommt auf zu viele faktoren an. das fängt bei den erschließungskosten an und erstreckt sich über rohbaukosten, ausstattungskosten, so wie die kosten für den Innenausbau und die errichtung der infrastruktur. sprich, Strom, Wasser Heizung und Scheibuckelesse

ich würde mir an deiner stelle erst einmal gedanken darüber machen, wie dick dein geldbeutel ist, danach würde ich es richten, wie groß gebaut wird und wie viele wohneinheiten entstehen sollen.

sofern entsprechend bedarf da ist würde ich eher auf mehrere kleinere wohneinheiten setzen und günstigen wohnruam anbieten. da ist die rendite zwar nicht so hoch, dafür ist aber das ausfallriisko geringer, da sich für eine luxuswohnung oft schwerer mieter finden lassen als für eine bezahlbare "sozial" wohnung...

was mietnomadentum betrifft, bist du bei Luxusmietern übrigens auch nicht besser aufgestellt als im "sozialen" wohnungsbau. hier hast du nur den riesen nachteil, dass du durch teurerere austattung im Falle eines mietnomaden natürlich weit höhere verluste zu beklagen hast.

ein reihenverteiler aus dem 20 EIB Aktoren raus gerissen wurden, kostet ungefähr das 8 bis 12fache von dem eines reihenverteilers wo "nur" ein paar B13 Sicherungsautomaten raus gebaut wurden. (beides schon erlebt)

was die energieinfrastruktur betrifft, hast du genreell 2 Möglichkeiten...

seperation:

jede wohneinheit erhält einen eigenen Gas, Wasser und Stromzähler, die der Mieter beim Energieversorger auch anmelden muss. dafür kommt in jede wohnung eine Gastherme. so bleiben an järhlichen Unterhaltkosten höchstens mal 100 bis 120 € für Strom zum Betrieb der Treppenhausbeleuchtung, der Klingelanlage und (falls vorhanden) des zentralen Sateliten und oder Kabelfernsehverstärkers)

zentralisierte Energieversorgung unter Einbindung regenerativer energien.

es wird je ein zentraler Gas, wasser und Stromzähler installiert. die Behieizung von einer zentralen Heizanlage mit warmwasserspeicher im keller bewerkstelligt. an den vor und Rückläufen zu den jeweiligen Wohneinheiten werden wärmemengenzähler installiert. die neben der temperaturdifferenz auch Flussmenge erfassen. so kann auf die Kilowattstunde genau festgehalten werden, was der Mieter an Wärme verbraucht hat.

regenerative energien, seien es nun warmwasser über eine kollektoranlage, oder Storm über eine Photovoltaikanlage oder aber Strom und wärme über ein Blockheizkraftwerk, können natürlich auch in das System eingebracht werden...

so lassen sich zusätzlich gewinne erwitschaften...

ein kleiens beispiel: Gas kostet etwa 6,8 Cent je kWh wenn du die Wärme mit 7 Cent je kWh berechnest, verdienst du (rohrverluste bis zum Messpunkt mit einbezogen, die Rohrverluste hinter dem Messpunkt zahlt der Mieter) an jeder Kilowattstunde die der Mieter verheizt ca. 0,05 bis 0,1 Cent... ja das ist verdammt wenig, wenn du jetzt aber z.b. ein BHKW einsetzt, kostet dich die erzeugte kilowattstunde Wärme deutlich weniger, weil du die Gassteuer zurück bekommst, außerdem entsteht ja noch strom, der ebenfalls verkauft werden kann...

ich würde übrigens dazu übergehen, den Mietern monatlich die Energiekosten zu berechnen. das kann man den Mietern wunderbar schmackhaft machen

  • keine nachzahlungen
  • transparente verbrauchserfassung
  • bessere übersicht über den verbrauch

Moderene Messgeräte gibt es generell mit einer so genannten S0- Schnittstelle. (nicht mit dem ISDN Anschluss zu verwechseln) wenn man sich dann in den zentralen technikraum einen Computer stellt, der die Messwerte erfasst, ist der rest ein Kinderspiel.

du brauchst für strom, Kaltwasser, warmwasser und Heizung nur die Zählerstände vom vormonat, die aktuellen stände und die differenz mal dem Energiesatz...

beispielsweise für Warmwasser. das sind die Frischwasserkosten plus Abwassergebüren + die benötigte Energiemenge.... die errrechnet sich 4,2 kilojoule pro Grad und Liter...

gehen wir von 12 grad Vorlauftemperautur und 60 Grad ausgangstemperautr aus. macht 48 Grad differenz. mal 1000 Liter und 4,2 kJ sind das 48.000 Kilojoule für den Kubikmeter (umgerechnet 56 kWh. von 7 cent je kWh ausgegangen, sind wir bei 3,92 € für den Wärmeanteil im Warmwasser...

wie dem auch sei, wenn du sicherheitstolerananzen zu deinen gunsten einrechnest, geht das. nur übertreiben darf man es nicht...

ich wünsch dir bei deinem vorhaben alles gute und drück dir die daumen und bitte bitte bitte bitte, denk über meinen vorschlag nach, preiswerten wohnraum zu schaffen. wie gesagt. die rendieten sind nicht so hoch, dafür ist aber auch das risiko geringer. außerdem tust du was für die gesellschaft. und der aktuellen politischen lage folgend, dürftest du sogar aus dem rathaus rückenwind erfahren, wenn du was für die allgemeinheit tust...

lg, Anna

Ein erweiterter Rohbau mit Beton-Keller, KS-Mauerwerk, Betondecken und ansonsten einfache Konstruktion kostet grob um die 1000 € pro m² Geschossfläche.

Beim Wohnungsbau kommt es jedoch sehr auf die Architektur und die damit verbundenen Detaillösungen an. Besonders sind hier die Details im Dach und Kragplattenbereich zu nennen.

Was auch sehr ins Geld gehen kann, ist die Unterkellerung. Hier ist speziell auf die Abdichtung (evtl. gegen drückendes Wasser) und die ausreichende Bodendruckfestigkeit zu achten. Ein Bodengutachten ist unerlässlich.

MaxBau 28.08.2013, 17:04

Danke für die Info

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Hi,

obwohl das mit so wenig Angaben garnicht zu benennen ist, kannst du mit Rohbaukosten von ca. 120.000 € bis 170.000€ rechnen.

Bei einfachem Planungsstandart, Kosten mind. 292,00 €;

bei mittlerem Planungsstandart, Kosten mind. 318,00 €.

Für NRW kommt noch ein Aufschlag von 4% hinzu.

Das sind die Preise pro m³ Umbauter Raum. Stand 1. Quartal 2013.

Angegeben sind jeweils die 300er und 400er Kosten. Also, Planung, Statik, Aussenanlage usw. fehlt noch.

Rechne mal mit rund 300 EUR pro Kubikmeter umbauten Raum. Da haste eine reale Größe.

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