Was kommt nach Putin?

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11 Antworten

Spekulationen in diese Richtung wurden schon vom Focus angestellt:

http://www.focus.de/politik/ausland/die-angst-geht-um-diese-maenner-koennten-putin-beerben_id_4112552.html

Und das Handelsblatt glaubt fest daran, dass ein Nachfolger kaum ohne Putins Zustimmung inthronisiert werden wird.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/russland-putin-will-bei-seinem-nachfolger-mitreden-frueher-oder-spaeter/7547354-2.html

Ob das auch im Sinne der Mehrheit der russischen Wähler ist dürfte wahrscheinlich nur ein nachrangiges Problem sein.

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 15:18

Das (für mich) Erschreckende ist ja, dass tatsächlich Putins Popularität enorm hoch ist. Natürlich funktioniert die Propaganda perfekt und realitätsnahe Gegenstimmen werden "bereinigt".

Hätte Goebbels damals die Medien von heute gehabt, hätte es vielleicht mit dem 1000 Jahren klappen können.

Immerhin in der Propaganda ist Russland ein der führenden Weltmächte, dass müsste sogar Obama zugestehen.

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Putin braucht die Wahlen nicht zu manipulieren .. die Mehrheit der Russen ist ungebildet, glaubt was in den staatlichen Medien verbreitet wird, und findet eine starken Mann an der Spitze toll.

Darum bin ich eher pessimistisch, dass sich ein liberaler, intelligenter Demokrat aus der opposition durchsetzen würden. Eher besteht das Risiko, dass ein noch skrupelloserer Despot die Macht ergreifen könnte.

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Kommentar von schmerberg
10.02.2017, 18:00

Wie in Russland gewählt wird und wie manipuliert, das weiß ich sehr gut. Mich erschrecken auch immer wieder die Vorstellungen im "einfachen" Volk, die der Propaganda blind glauben. Das erinnert mich an Hitler bzw. an die Zustimmung zur AfD.

Aber meine Frage war eher nach Nachfolgern, wenn Putin durch "höhere Gewalt" meinetwegen Asteroideinschlag abtreten müsste.

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Wie soll das denn jetzt realistisch beantwortet werden?  

Am,, realistischsten " wäre Medvedev und danach die die in der,, wählergunst " an 2. Und 3. Stelle stehen)/standen 

Zjuganov und Schirinowsky 

Oder Ivanov macht seine eigene Partei auf,  wenn ihm der Einfluss in den restlichen Parteien nicht reicht und sein Einfluss in den ganzen,, Systemen " etc 

Hoffen wir es nicht 

ansonsten was soll man den sagen,  wenn es einen weichen Putsch gibt dann wohl eher Punkt 3 

Ansonsten kommt es drauf an wer,wo,wann und zu welchen Bedingungen etc 

Lässt sich nicht beantworten 

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 12:47

Entschuldigung, ich hatte die Frage etwas falsch formuliert, ich wollte schon Namen erfahren.

Trotzdem Danke für die sinnvolle Antwort

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Ich tippe mal auf

1.Dmitry Medvedev. Medvedev war schon Präsident. Obgleich Medvedev der mit Putin konkurrierenden liberalen Elite angehört, wäre seine Kandidatur nicht auszuschließen.

2. Sergey Lavrov. Er ist die 2. Person im Land, nimmt soz. Als Außenminister Die 2. Position nach dem Präsidialamt ein.

3. Sergey Glazev. Er ist der Berater Putins in Fragen der regionalen wirtsch. Integration. Er trifft weitreichende wirtsch. Entscheidungen v.a. im Hinblick auf die Neutralisierung der antirussiscjen Sanktionen.

1. und 2. Haben a gleichviele Anhänger mit einer gew. Schnittmenge. 3. Ist weniger bekannt.

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Es hat keinen Zweck über ungelegte Eier zu sinnieren. Kennst du übrigens dsbzgl. den folgen Spruch. "und zweitens kommt es anders als man denkt"? Wen nwir also sinnieren, dann fabulieren wir ins Blaue hinein und zwar gewaltig. Kommt hinzu, dass niemand von uns ein Russland-Experte ist, fast niemand für längere Zeit dort lebte bzw. lebt.

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 13:51

Keiner zwingt dich mitzusinnieren, aber einige haben schon sinnvolle Antworten hinterlassen.

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1 und 2 schließt sich nicht aus. Putin ist ja recht beliebt, und auch nach Putin wird eine Mehrheit eher für eine putinähnliche Person sein, die Russland außenpolitisch unabhängig dastehen lässt und im Inneren erträgliche Zustände garantiert. 

Eine Person a la Nr. 3 hätte sicher keinerlei Chancen. Ein Merkel-Kuschler im Kreml: Daran glauben nicht mal Merkel, Schulz und Volker Beck.

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 13:01

Ob Chance oder nicht, ist gleichgültig, da wir in Putistan nicht wählen. Da konnte ja auch ein (wenn auch chancenloser) Oppositionskandidat bevorzugt werden.

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Wenn man einem Drachen den Kopf anschlägt, wachsen zwei neue Nach.

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 12:44

Zwei an der Spitze wäre schon ein Vorteil, so wie Kanzler und Präsident

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Das wird der jetzige Vizepräsident wedren

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Medvedev wird ihn beerben, das hat schonmal gut funktioniert.

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Kommentar von voayager
08.02.2017, 13:30

Die beiden fahren gewissermaßen Karussell, so können sie ihre/die Verfassung quasi aushebeln.

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Kommentar von EastSaid
08.02.2017, 14:40

nie wieder.... Für uns Russen ist Medvedev ein kücken.... Einmal war genug..

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Laut einer Befragung in Russland, steht die Bevölkerung nach Wladimir Putin hinter Verteidigungsminister Sergei Kuschugetowitsch Schoigu.

Leute wie Zhirinovskiy würden niemals die Führung übernehmen...

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Kommentar von schmerberg
08.02.2017, 14:53

klingt logisch!

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Djumin wird doch gerade protegiert - da ist sicher Potenzial.

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