Was kommt nach der Intensivstation auf eine gelähmte Person bzw. Angehörige zu?

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Lieber Ziegenhirte,

kann Dir nur raten, die Pflege zu Hause zu wählen. Meine Mutter hatte Demenz, wir pflegten sie zu Hause, weil die Pflege im Heim nicht unseren Ansprüchen gerecht war. Auch das Essen schmeckte ihr nicht. Als sie in meinem Arm starb, wußte ich, dass ich alles für sie getan hatte.

Zur Zeit pflege ich meinen Mann. Er ist halbseitig gelähmt und erblindet. Außerdem fehlt ein handtellergroßes Stück Schädeldecke. Für mich ist klar,dass ich für meinen Mann da bin. Sicher ist es manchmal schwer, weil wir im Ausland leben, bekommen wir nur 685 Euro Pflegegeld. Sonst nichts. Da ich mit meinem Mann alleine bin, kann ich meinen Mann nur am Wochenende duschen, wenn unser Sohn zu Hause ist.

In D bekommst Du:

1. Pflegegeld ( bitte die Krankenkasse um Einstufung, auf den Medizin Dienst muss man immer warten)

2. Einen monatlichen Zuschuss für professionelle Hilfe (ca1oo Euro)

3. Du hast Anspruch auf Urlaub ( vier Wochen bekommst Du statt 685 etwa 1500 Euro)

4.Inkontinenzzulage von ca 30 Euro

5. Du kannst Wohnraumanpassung beantragen ( Zuschuss der Kasse für Badezimmerumbau etc.)

6. Besorge Dir einen Schwerbehindertenausweis ( dann kannst Du Mama zum Einkaufen mitnehmen)

In D bekommst Du zusätzlich Pflegekurse, damit Dir das Drehen im Bett gezeigt wird, Lagern,..

Frag`auch nach Pflegebett, Dekubitusmatratze und Rollstuhl. Evtl. brauchst Du auch Toilettenstuhl und Duschstuhl.

Du kannst jederzeit weitere Fragen auch unter jmkbonn@msn.com stellen. Nur zu!

Lass Dich nicht entmutigen, es ist anstrengend, aber nicht so anstrengend wie das Gefühl, sie in ein Heim abgeschoben zu haben!

Werde für Deine Mutter beten. Alles Gute, Dir viel Kraft!

 

In der Klinik gibt es Sozialarbeiter,die dich beraten können.

Pauschal kann man das nicht sagen.Reha,Pflegeheim,Heimpflege.Das hängt von den Gegebenheiten ab.

Um zuhaus zu pflegen braucht man eine Menge Kraft.

Pflegeheime sind oft sehr teuer und fördern die Menschen oft nicht ausreichend.

Es gibt aber auch betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften.Das alles hängt von dem ab,was deine Mutter dann noch können wird und was ihr leisten könnt.

Solange sie auf der Intensivstation ist,kann noch viel passieren.Da kannst du noch gar nicht so genau planen.Das kannst du erst richtig,wenn sie völlig stabil ist und auf Normalstation ist.

Aber andenken könnt ihr schon,ob Heimpflege überhaupt infrage käme.Das ist nicht selten ein Vollzeitjob.

Das tut mir sehr leid. Ich hatte einen Bruder, der 30 Jahre lang im Rollstuhl saß, er war querschnittgelähmt. Da kommt auf die Familie so einiges zu. Hilfe findest du z. B. bei der Krankenkasse deiner Mutter und bei entsprechenden Pflegediensten. Du kannst auch selbst einen Lehrgang für die Pflege bzw. Unterstützung gelähmter Menschen besuchen. Das hat meine Mutter damals auch gemacht. Wenn deine Mutter einigermaßen wiederhergestellt ist, wird sie möglicherweise einige Dinge wieder selbst machen können, bei vielen aber deine bzw. die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst brauchen. Wieviel sie an Hilfe braucht, ist ja zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Falls du noch speziellere Fragen hast - gerne.

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