Was könnte man einem Hund im Wald alles zu fressen geben, wenn das Hundefutter ausgegangen ist und was sollte man nicht geben?

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6 Antworten

Wenn man meint mit seinem Hund durchs Nirgendwo laufen zu müssen, muss man dafür sorgen genug Futter dabei zu haben. Denn rein pflanzlich kann man den Hund (auf Dauer) nicht ernähren und Wilderei ist verboten! 

Unsere ehemaligen Straßenhunde würden sich im Ernstfall was erjagen. Die Dogge meiner Eltern hingegen müsste entweder Glück haben und Aas finden oder elendig verhungern. 

Die Hündin meiner Mutter "fängt" sich zwar auch ab und zu Regenwürmer, aber eher als "Snack". Und zumindest die Straßenhunde pflücken sich immer mal wieder Beeren aus dem Garten oder knabbern an bestimmten Pflanzen, ernähren könnten sie sich davon aber nicht, allein schon wegen der benötigten Mengen. 

der hund wird vermutlich ein paar mäuse finden und erlegen. wenn du ihn kontrolliert (schleppleine) für sich sorgen lässt, wird er nicht gleich verhungern. manche hunde fischen auch ziemlich erfolgreich.

und wenn dir in der wildnis das hundefutter ausgeht, bist du ein lausiger tierhalter.für den "notfall" solltest du für den hund immer ein kilo gewürfeltes getrocknetes fleisch dabei haben oder getrocknete innereien, die portionsweise vakuumiert sind.

innereien und das fleisch lässt man in wasser einweichen und verfüttert es danach.

dass der hund nichts zu fressen hat, ist noch lange kein grund, z.b. einen hasen, ein kaninchen oder gar ein noch grösseres tier zu wildern. wilderei ist auch in polen eine straftat.

Und wie sieht es mit Pflanzen, Früchten, Nüssen, Beeren aus? Vertragen Hunde sowas?

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@zahlenguide

ich habe oben meine antwort hingeschrieben. fertig.

genau SO und nicht anders.

wenn du dir jemals einen hund anschaffen willst, besorge dir genug literatur über hunde und lies das zeug. da steht genug über futter drin.

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Sämtliche Ratten, Mäuse, Hasen und ähnliches was im Wald herumspringt.

Da der Hund überwiegender Fleischfresser ist ergibt sich die Antwort alleine schon daraus.

Hunde fressen zwar auch mal Beeren, aber ernähren können sie sich davon nicht.

1. Du wirst nicht genug Regenwürmer finden. Weder für dich, noch für den Hund.

2. Von Pflanzen kannst du dich nicht ernähren, die haben keinen Nährwert.

3. Fazit: Wenn du nicht mindestens einen Hasen erlegen kannst, werden du und der Hund verhungern. (Außer du hast Vorräte.)

Viele Youtuber leben seit Jahren nur von Wildpflanzen und Wildpflanzen haben laut zahllosen Studien (einfach mal bei dem Chemiker und Youtuber Rohvegan am Limit vorbei schauen) mehr Nährstoffe als Kulturpflanzen und ich habe mich mal ein jahr nur von Kulturpflanzen ernährt (damals kein Fleisch etc. gegessen). Bei einem Hund weiß ich es aber nicht. Was die Regenwürmer angeht, würde ich schon genug finden (Youtuber: Survival Martin - Regenwurmsuppe) - aber ob sie eben gut für einen Hund wären, weiß ich nicht.

Ein Hasen erlegen, würde ich wohl schaffen, aber ihn auseinander zu nehmen, könnte ich wohl nicht, weil ich schon mal gar nicht weiß, welches Organ welches ist und was man davon essen kann und was nicht.

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@zahlenguide

Vor der Kamera einen Wurm zu essen ist was anderes als sich davon zu ernähren!

Gerade der von dir genannten YouTube lebt und arbeitet in Berlin, und hat Familie.

Und nein: Pflanzen (und Pilze) haben keine Kalorien. Egal ob wild oder Kultur.

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@exxonvaldez

Auch das ist nicht richtig: Es gibt Fettreiche Pflanzen, Kohlenhydratreiche Pflanzen und Eiweißhaltige Pflanzen - und wie erklärst du bitte, dass es zahlreiche Youtuber und Zuschauer gibt, die sich von Chili, Pilzen, Wildpflanzen und roter Beete ernähren? Rohvegan am Limit z.B. hat extrem viele Muskeln und erklärt auch welche Pflanzen man essen muss um das zu erreichen? Alex green erklärt als Ernährungsberater, dass es Vorurteile sind, dass man 2000 bis 3000 Kilokalorien am Tag essen muss, es reichen auch 500. Schon Ende der 90er Jahre habe ich in der PM gelesen, dass Wissenschaftler an sich selbst Experimente machen, wo sie nur das essen, was sie gerade so zum Überleben brauchen, weil sie daran glaubten, dass man so besonders alt werden würde (weniger Belastung der inneren Organe war ihre Begründung). Roh vegan am Limit zeigt z.B. in einem seiner früheren Videos seine Facebookausschnitte, wo er angefangen hat und damals vor allem Beeren gegessen hat, bis er dann zu Pflanzen gewechselt ist.

Ich wüsste übrigens auch nicht, wieso eine Kulturpflanze mehr Vitamine und Mineralien haben sollte, als eine Pflanze, die im Wald gewachsen ist und um ihr Leben kämpfen musste und dabei eben auch mehr einspeichert.

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Vielleicht sollte man in dem Fall einen Hasen erlegen.

Das beantwortet deine Frage nicht, aber was würdest DU denn essen, wenn nichts mehr da ist?

Ich finde, wer einen Hund hat, sollte für ihn sorgen, wie man auch für sich selber sorgt.

ich habe keinen Hund und daher keine Ahnung. Ich selbst kenne mich ganz gut mit Wildpflanzen aus, weiß aber nicht, ob ein Hund das essen kann und weiß auch nicht, ob es z.B. gut wäre einem Hund Regenwürmer zu fressen zu geben (weil Jagdutensilien hat man meistens ja nicht dabei und ich hätte auch gar keine Kenntnisse wie man ein Tier auseinander nimmt etc.) - daher die Frage.

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@zahlenguide

Ok.

Ich kenne mich auch nicht mit Hunden aus, schätze aber, wenn man sie loslassen würden, sie genug hunger hätten, würden sie sich selber was fangen.

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@Gestiefelte

Ich schätze mal dass das auch davon abhängt, zu welcher Rasse der Hund gehört. Also von meinen beiden Huskys bin ich mir ziemlich sicher, dass die sich selbst einen Hasen oder ein Reh fangen würden. Darauf wurden sie in Sibirien auch ausgelegt, im Sommer verließen die Huskys die Tschuktschen und haben sich selbst ernährt, sobald der Winter anbrach und die Nahrung knapp wurde, kamen sie wieder zurück.

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@MissPlusch

Wildernde Hunde können ein Reh reißen, das kommt öfter vor, zum Leidwesen der Jagdpächter. Ob sie das dann auch anfressen, darüber ist mir nichts bekannt. Einen gesunden Hasen erwischen sie nicht.

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klar können hunde einen gesunden Hasen fangen..

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