Was könnte ich tun um meine Eltern zu überreden einen Husky zu kaufen?

12 Antworten

Ich habe auch noch einen ganz wunderbaren Ratschlag für dich:

bevor du dich und deine Eltern weiter mit der Frage "Hund ja oder nein" quälst, solltest du folgendes unternehmen:

Dir ist ja mit Sicherheit bewusst, dass ein Hund mind. 3 mal am Tag raus muss, insgesamt mind. 2 Std. (das Welpenalter lassen wir jetzt mal außen vor).

Du stehst also in den nächsten 3 Monaten eine halbe Stunde früher auf, bei Sturm und Regen, Dunkelheit, Kälte - ganz egal - und gehst diese halbe Stunde spazieren. Ja, VOR der Schule! Und am Wochenende stehst du ebenfalls so früh auf - lange schlafen ist vorbei!!

Wenn du nach der Schule nach Hause kommst, begibst du dich wieder mind. eine Stunde lang auf einen Spaziergang, egal, ob deine Freunde grade andere Dinge planen und unternehmen. Egal, ob du müde bist oder lieber etwas anderes machen willst.

Am Abend zwischen 20.00 und 21.00 Uhr nochmal mind. eine halbe Stunde wieder einen Spaziergang.

Es gibt KEINE Ausnahme - und auch die Ausrede "ohne Hund ist das doch doof" gilt nicht. Wenn du dir wirklich einen Hund wünschst, wird dir diese "Übung" nicht schwerfallen - denn dir muss klar sein: sobald der Hund eingezogen ist, spielt sich dieses Szenario nicht nur 3 Monate lang ab, sondern viele viele Jahre lang.

Egal, ob im Sommer die Freunde schwimmen gehen, ob sie in die Disko wollen, ob es stürmt, schneit, hagelt, ob du Lust hast oder nicht!! Oder der Lieblingsfilm im Fernsehen kommt, das Online-Spiel noch gewonnen werden muss, ob du lieber shoppen gehen willst oder auf die Party!

Ich bin gespannt, nach wie vielen Tagen dir diese Spaziergänge schon lästig werden und du sie "verschlampst". So wird dir wahrscheinlich sehr schnell klar, dass ein Hund nicht nur toll, sondern auch manchmal sehr anstrengend und "lästig" sein kann.

Und erst, wenn du es tatsächlich 3 Monate lang geschafft hast (und zwar OHNE Ausnahme), diese Pflicht zu erfüllen, solltest du mit deinen Eltern nochmal über eine mögliche Anschaffung reden. Und zum Wohle des Hundes solltest du tatsächlich sehr sehr ehrlich mit dir selbst sein, was diese Spaziergänge und das "Verschlampen" und die "Ausreden" anbelangt!

Gutes Gelingen

Super Antwort - wie immer. Nur dass man beim Husky mit zwei Stunden Bewegung nicht hinkommt - das werden laaaaaaaange drei Monate...

Oder vermutlich eher ganz kurze - maximal eine Woche, schätze ich.

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@ErsterSchnee

nein, aber ich wette, noch nicht einmal die werden täglich "erlaufen" ....

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weil ich mit der Rasse sehr gut auskenne

ahja... woraus genau besteht denn dein Wissen und wo hast du es her?
Wenn du dich "auskennen" würdest, wüsstest du, dass Huskys nur zu den wenigsten Menschen passen- Schüler und Vollzeitarbeiter gehören definitiv nicht dazu.

Kaum einer hat die Zeit für den Zug-/Schlittenhundesport- zumindest nicht in dem Ausmaß, in dem es ein Husky (bzw. zwei oder mehr) braucht.
Dann braucht man noch Ahnung von dem, was man da überhaupt anstellt... Man kann den Hund nicht einfach einspannen und sich mal eben durchs Dorf ziehen lassen.

Hinzu kommt, dass man beim Husky mit Dressur nicht weit kommt. Die richtige Körpersprache, eine enorme Konsequenz und eine gute Bindung führen erst dazu, dass der Hund z.B. ohne Leine laufen kann.
Das erfordert ein sehr gutes Verständnis der gesamten Thematik, was man nicht durch YouTube-Videos lernt... und auch in keiner üblichen Hundeschule.

Wie also stellst du dir das vor? Warum solls überhaupt ein Husky sein?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hundehalterin

Na, warum wohl? Der ist doch soooo niedlich! Da will ein Kind gegen den Willen der Eltern einen niedlichen Welpen, den es aber gar nicht bezahlten geschweige denn artgerecht halten kann.

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@lewei90

Wollte auch eher, dass er/sie selbst mal drüber nachdenkt, warums genau so ein Hund sein soll ^^

Dass der FS sich nicht in die selbstständige Art und den Jagdtrieb verliebt hat, ist denke ich offensichtlich xD

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Wenn du dich mit dieser Rasse sehr gut auskennst, dann weißt du sicher auch, dass es nicht reicht, morgens und abends mal eben um den Block zu laufen. Wünsche dir lieber einen Plüschhund.

Und auch, dass Huskys absolut nicht geeignet sind für Anfänger.

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Deine Eltern haben recht.

  • Huskies sind keine Anfängerhunde. Da ist es egal, wie gut Du Dich angeblich damit "auskennst".
  • Ein Husky braucht extrem viel Bewegung. Egal wie das Wetter ist und ob Du Lust hast oder nicht.
  • Ein Husky ist für unser Klima nicht gemacht.
  • Ein Hund kostet unabhängig von der Rasse jede Menge Geld, Zeit und noch mehr Geduld.
  • Ein Hund macht Dreck.
  • Ein Hund bedeutet enorm viel Verantwortung.

Wenn Du auch nur einen einzigen dieser Punkte nicht leisten kannst, und ich glaube eher, es wird mehr als einer sein, dann haben Deine Eltern Recht.

Ein Husky ist ein wunderschöner Hund. Er hat aber mit morgens und abends raus gehen definitiv zu wenig Auslauf. Als Anfängerhund ist er nicht unbedingt geeignet.

So ein Hund im allgemeinen kostet Geld, haart, riecht manchmal recht streng und in der Matschzeit ein richtiger "Dreckträger" Er braucht viel Aufmerksamkeit. So eine Anschaffung will gut überlegt sein, das ganze Leben ändert sich.

Vielleicht überlegst Du Dir es nochmal, oder fragst Deine Eltern unter welchem Umständen ein Hund in Frage kommt.

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