Was könnte heutzutage motivieren, noch zur Wahl zu gehen und kann die „Wahl" des/derjenigen etwas verändern?

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1 Antwort

Es gibt Länder auf der Welt, wo Leute dafür sterben, daß sie Wählen gehen können. Das sollte man sich vielleicht mal vor Augen halten, bevor man dieses Recht mit fadenscheinigen Argumenten wie "ändert doch eh nix" und "die da oben sind doch alle blöd" freiwillig aufgibt.

Faulheit überwinden, gut informieren (ja, macht ein wenig Mühe), beste Partei oder Kandidaten raussuchen und verdammt nochmal wählen gehen. Wenn man unbedingt ein Zeichen setzen will, dann immerhin den Wahlzettel ungültig machen, aber auf jeden Fall hingehen. Es gibt nichts peinlicheres in einer Demokratie als miese Wahlbeteiligung und das ist nicht unbedingt für die Politiker peinlich.

WastedYout 14.08.2016, 21:23

Nur weil in anderen Ländern Leute wählen wollen heißt das doch noch lang nicht das man hier wählen muss

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pythonpups 14.08.2016, 21:27
@WastedYout

Doch. Was Du da freiwillig aufgeben willst, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation. Dass Du das heute machen darfst, hat Blut gekostet. Wenn man schon nicht in der Lage ist, den Sinn zu sehen, sollte man dem wenigstens Respekt zollen.

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SCock 14.08.2016, 21:56

oh man bist du geblendet ... man hat dich anscheinend mit medienfraß vollgestoppft und in der schule aufgrund der Vergangenheit deutschlands durch die Nazis jeden funken Selbstvertrauen und selbstachtung geraubt deswegen fühlst du dich i.wie verpflichtet zu wählen aber du und diese Generation hat mit dem scheiss nichts mehr zu tun das sage ich als "Ausländer" hört doch endlich auf an den alten Geschichten rum zu hängen es gibt keine Demokratie nirgendwo auf der Welt und diejenigen die ihr Blut vergossen haben das ganz bestimmt nicht getan damit du heute wählen gehen kannst armes deutschlabd!

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pythonpups 14.08.2016, 22:01
@SCock

Das kommentiere ich jetzt nicht mehr, Das spricht für sich selbst.

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ngdplogistik 15.08.2016, 10:05
@SCock

Meinst Du wirklich, dass wenn jemand wählen geht, geblendet ist?

Natürlich hast Du, was das Medienspektakle vor den Wahlen anbelangt recht nur, ob man seine

e i g e n e Wahl gestaltet oder sich blenden l ä ß t , ist ein Unterschied.

So wie in jedem Land, gibt es auch in Deutschland nun einmal Geschichte im Unterricht, wobei ich Dir natürlich beipflichte, dass wir immer noch im negativen Sinn in der relativ nahen Vergangenheit schwelgen und die damit verbundene Angst vor einer Wiederholung der Zustände, auch entsprechend wählen gehen,  jedoch kaum mehr, wie Du an dem Gewählten erkennen kannst, manipuliert, wobei etwas Manipulation dazugehört. 

Sagen die Deutschen, wir schließen endlich ab mit der Vergangenheit und betrachten das Ganze nur mit den eigenen Augen, erscheint promt, aus irgendeiner Ecke hervorkriechend, die Vergangenheit, die uns - übrigens aus aller Herren Länder - vorhaltend entgegenströmt.

Vielleicht erinnerst Du Dich an das jüngste Beispiel Af...

Wenn Du nun auch noch die anhaltende Flüchtlingswelle hinzunimmst, ob nun wirtschaftlich geflüchtet wird oder kriegsmäßig, können wir die Vergangenheit wieder spüren, nur aus einem anderen Land kommend bei Menschen, die k e i n e Wahl haben bzw.hatten. Hier soll von meiner Seite, ob ich nun gegen Flüchtlinge etwas habe oder das Gegenteil der Fall ist, nur eine geschichtliche Parralele aufgezeigt werden und dies aus jüngster Vergangenheit.

Die Vergangenheit der sogenannten Nazis lebt in den Generationen weiter. 

Auch ist es richtig, dass die Deutschen, was ihre Geschichte anbelangt, bisher  zu wenig Selbstvertrauen hatten, nur waren es Politiker die da meinten, "dass das deutsche Volk sie gewählt hätte und nun sich nicht darüber wundern müsste, das ihnen das kleine Hälschen durchgeschnitten wird. 

Was glaubst Du, soll das deutsche Volk nun wählen? Wie sich entscheiden? Keine Wahl zu haben ist schon schlimm, jedoch k e i n e W a h l zu haben ist ... 

Du schreibst, dass Du „Ausländer" bist, wobei es irrelevant, weshalb Du hier bist - als die Generation danach.

Nur - Dir geht es relativ gut unter unserer deutschen Politik, den Deutschen auch, 

Deinen Eltern ging es vielleicht einmal viel schlechter.

Sie hatten noch eine Wahl und nutzten diese.

Wenn Du nun eine Wahl hast, ob es Dir weiterhin gut geht oder viel schlechter als jetzt ...

was würdest D u dann w ä h le n?Ähnlich ist es bei den Deutschen, die sich dies fragen

Was würde Deiner Meinung gemäß denn etwas bringen, ausser für irgendetwas eine Wahl zu haben.

Liebe Grüße

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SCock 14.08.2016, 22:09

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