Was können SEHR starke Ohrenschmerzen beim fliegen bedeuten?

4 Antworten

Ich vermute mal, dass bei Dir die eustachische Röhre so verengt ist, dass ein Druckausgleich nicht richtig funktioniert. Wenn man erkältet ist dann kommt noch eine Schwellung dazu - dann ist dir Röhre komplett dicht.

Im Flugzeug wird beim Start der Innendruck im Flug etwa 10-20% abgesenkt. Dadurch hast Du im Innenohr (also hinter dem Trommefell) einen höheren Druck als von außen gegen das Trommelfell. Das Trommelfell wölbt sich also (in dem Fall nach außen) - das ist eine mehr oder weiger schmerzhafte Angelegenheit.

Normalerweise gleicht sich der Druck zwischen dem Innenohr und der Nasenhöhle aus, da diese durch die eustachische Röhre verbunden sind.

Beim Überdruck im Ohr passiert das in der Regel ganz alleine - Schlucken und Kaugummikauen helfen weil durch die Bewegung des Kiefers die Röhre auch in Bewegung kommt und dann u.U. leichter die Luft durchlässt.

Beim Landen ist der umgekehrte Effekt - der Dtuck um Dich steigt an und wenn Du mittlerweile einen ausgeglichenen Druck hattest, muss jetzt wieder Luft ins Mittelohr zurück - das geht bei vielen Menschen schwerer als umgekehrt. Aber hier kann man gut mithelfen: Sobald Du merkst, dass beim Landen es schmerzhaft wir möglichst sofort (noch ehe es richtig weh tut...dann geht's nämlich noch leichter) die Nase zukneifen und Luft ganz fest dadegenpressen. Dann knackt es meist kurz und der Druckausgleich ist hergestellt und der Schmerz ist sofort weg. Taucher machen das beispieldweise auch beim Abtauchen - hier wird in den ersten Metern alle paar Sekunden der "Druckausgleich" hergestellt.

Beim Starten kannst Du das Mithelfen beim Druckausgleich übrigens auch versuchen: Nase zuhalten und Luft "Ziehen" - das geht leider nur weniger gut als pressen beim Landen.

Wenn die Druckdifferenz zu groß wird zwischen Innen- und Außenohr ist das nicht nur schmerzhaft sonden kann zu einem Trommelfellriß führen. Das ist keine Katastrophe, da so ein Riß auch unbehandelt innerhalb von 3 Wochen folgenlos heilt. Man muß nur aufpassen, dass kein Wasser ins Ohr kommt oder Keime - also evt. mit Watte schützen - und Schwimmen ist tabu.

Im Flieger ist eher nicht damit zu rechnen, da die Druckabsenkung nicht so stark ist, dass das Trommelfell überlastet wird - aber ordentlich weh tun kann es, wie Du ja selbst schon erfahren musstest.

Was Du tun kannst ist zu versuchen, dass Deine eustachische Röhre etwas durchlässiger wird indem Du im Vorfeld jede Art von Schwellung mit einem abschwellend wirkenden Nasenspray (Schnupfenspray) bekämpfst. Ein Sprühstoß kurz vor Start und Landung kann Dir helfen. Vielleicht konsulterst Du dazu vorher mal einen HNO Arzt, der Dir vielleicht auch noch etwas geeignetes empfehlen kann. Und beim Flug selbst eben beim Druckausgleich mithelfen, indem Du die Nase zuhältst und wie oben beschrieben ziehst (Start) oder presst (Landung).

Hatte nie Probleme mit den Ohren und habe das auch beim fliegen. Das strahlt über den Hals in den ganzen Körper aus, wirklich schlimm..
Das hängt wohl mit dem Druckunterschied zusammen, den manche nicht so gut ausgleichen können.
Versuch dich psychisch und physisch zu entspannen. Lehn dich im Sitz zurück und versuch dich nicht zu viel zu bewegen. Hat bei mir geholfen. Außerdem ist es mit jedem Flug besser geworden, also gewöhnt sich der Körper vielleicht daran.

Wenn der Druckausgleich über die Eustachische Röhre gestört ist, dann helfen auch Entspannungsübungen nichts. 

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Kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus. Habe nur gesagt, was mir geholfen hat.

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Bei Dir funktioniert offensichlich der Druckausgleich zwischen dem Mittelohr und der äusseren Atmosphärendruck nicht richtig. Daher die starken Schmerzen bei den auftretenden Druckänderungen. Da mit Barotraumen nicht zu spassen ist, solltest Du das Problem bei einem HNO-Arzt abklären lassen.

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