Was können Politiker noch, außer ,,fordern", ,,verurteilen" und ,,etwas begrüßen"?

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11 Antworten

Da gibt es vieles, was sie auch noch sehr gut können:

Vernunftresistenz  pflegen,

durch die Hintertür die Kopfsteuer einführen wie GEZ, Zusatzabgaben beim elektr. Strom, Subventionen verteilen, die über die Steuern der Durchschnittsbürger bezahlt usw.,

die Sprache komplett verhunzen, indem immer mehr etwas völlig anderes bedeutet, als es gesagt ist,

die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit retten, indem diese Stück für Stück demontiert wird,

Die Republik gegen solche "Staatfeinde" verteidigen, die immer noch glauben, daß Recht und Gesetz auch etwas mit Gerechtigkeit zu tun haben sollte,

... die Liste ließe sich noch recht lang fortsetzen.

Doch es gibt auch "Positives" zu sagen:

Die Mehrheit der Politiker wird es niemals freiwillig zulassen, daß sich an den aufgezählten Gepflogenheiten etwas ändert. Soviel Beständigkeit ist also tatsächlich noch vorhanden.

Klar, einige Ausnahmen bestätigen die Regel. Und etwas Verständnis für das Dilemma der Politik sollte man schon aufbringen, denn auch dort geht es letztlich um den sicheren Job.

Es sind ja nicht die Schlosser, Raumpflegerinnen oder 1-Euro-Jobber, die lukrative Posten an ausgediente Politiker vergeben, sondern es sind die Konzerne.

Kommentar von kurzerphilosoph
02.11.2016, 17:55

ceevee, guck mal hier, sowas nenne ich eine Antwort.

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Die "Frage" sowie fast alle Antworten lassen darauf schließen, dass die Betreffenden nicht ansatzweise informiert sind, insbesondere nicht über die Aufgaben von Politikern.

Dass Politiker etwas fordern oder verurteilen, also ihre Meinung äußern, gehört nun mal zum politischen Geschäft.

Das heißt aber nicht, dass Politiker nichts anderes zu tun haben.

Entweder wird das bewusst übersehen, oder es ist dem Fragesteller tatsächlich nicht bewusst.

Ich vermute ersteres. Ansonsten solltest du dich wirklich mal aus kompetenter Quelle (also nicht Bild usw.) informieren.

Bei der Frage wie den meisten Antworten handelt es sich um dümmliches Nachplappern von Gerede wie "Beamte können nur knicken, lochen, abheften und Architekten zeichnen verschieden große Rechtecke".

Es ist leider zu befürchten, dass diese Forum zu einer Plattform für Reichsbürger, Rechte, Vereinfacher, Flüchtlingshasser und Verschwörungstheoretiker wird.  

Das sind doch nur populistische Äußerungen derer , die intern nichts zu bestellen haben . -- oder mit piercing und tattoo kameragerecht sind --

Andere gehen derweil ihren Aufgaben nach und erarbeiten mit den professionellen Angestellten des Bundestages Lösungen - die allen Bürgern gerecht werden .

Kommentar von kurzerphilosoph
02.11.2016, 17:27

"Andere gehen derweil ihren Aufgaben nach und erarbeiten mit den professionellen Angestellten des Bundestages Lösungen - die allen Bürgern gerecht werden ."

Ich nehme an, das ist ironisch gemeint.

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Das Wichtigste haste ganz vergessen und das ist das - Beschließen !

Kommentar von kurzerphilosoph
02.11.2016, 22:33

Die Frage ist, auf wessen Kosten etwas beschlossen wird und insbesondere wer vom Beschluss profitiert. Sicherlich nicht die Allgemeinheit.

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Die Hand können sie gut aufhalten wenn es um das liebe Geld geht.

Unterzeichnen. Ist nicht ganz unwichtig eigtl.

Sie können noch ankündigen, etwas zu "prüfen".

Aber trotzdem sollte man deren Job nicht schlechter reden, sondern erstmal schauen ob man es selber besser hinkriegt^^ mMn sollte jeder, der über die Politiker schimpft einen Mitgliedsantrag ausfüllen & dann schauen, ob er es besser kann ;)

Kommentar von kurzerphilosoph
02.11.2016, 17:47

Eine politische Karriere funktionert nur, wenn man sich hochlügt, auf Erpressungen, Bestechungen und Mordandrohungen setzt, seine Konkurrenten notfalls mit Gewalt zum Schweigen bringt, Beziehungen schafft, zum Beispiel indem man herumschläft, oder Geld durch die Hintertür in die Wirtschaftselite schafft. Denkst du, dazu ist jeder normaler Bürger fähig? ;)

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Kommentar von Dxmklvw
02.11.2016, 18:39

Wird bei diesem Gedanken nicht die jeweilige Sache selbst zu sehr ausgeblendet bzw. nicht mit erwähnt?

Es geht doch längst nicht immer darum, etwas perfekt hinzubekommen, sondern sehr oft geht es einfach nur darum, etwas auf gar keinen Fall zu tun.

Ganz plump dargestellt kann man auch sagen, daß es unsinnig wäre, wenn jemand einen anderen nur "unvollständig" verprügelt hat, dann anderen zu sagen "wenn es euch nicht paßt, dann macht es doch "richtiger".

Ebenso sehe ich keinen Sinn darin, zu meinen, etwas verbessern zu können, wenn die strikte Vorgabe zur Verwirklichung eine Struktur ist, die ein Bessermachen unmöglich macht und es gleichzeitig als nicht verfassungskonform angesehen wird, an den verkorksten Strukturen etwas zu ändern.

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Es nicht wissen oder nicht informiert sein

Sehr viel Geld verdienen

Luegen, falsche Versprechungen machen, dumme Grimassen ziehen und sich tote Eichhörnchen auf den Kopf klatschen um dann zu behaupten, es wären Haare ...

das ist "Journalistensprech "

Kommentar von kurzerphilosoph
02.11.2016, 17:30

Es ist auch nur im übertragenen Sinne gemeint. Ein Beispiel für ,,verurteilen" wäre:

,,Es ist in höchstem Maße alarmierend, wie die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei durch Staat und Justiz immer wieder aufs Neue eingeschränkt wird." --- Mutti

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