Was kann SUSE das Debian nicht kann?

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4 Antworten

Zuerst mal ist ein SUSE nicht langsamer als andere Distros, das kann deine subjektive Wahrnehmung sein, aber objektiv ists nicht pauschal so.

SUSE bietet neben dem eigentlichen Support auch einen Long Term Support/Service an, d.h. du musst nicht zwingend jeden Releasewechsel mitmachen (was eventuell aus Risikotechnischen Gruenden nicht alle paar Monate passieren darf) und bekommst dennoch Sicherheitspatches etc.

Weiterhin ist es oft so, dass "Enterprise" Softwarehersteller ihre Pakete bzw. Software an sich nicht fuer jede Distribution freigeben, ebenso verhaelt es sich mit - mehr oder weniger speziellen - Hardware Treibern.

Wenn man das Know-How also nicht inhouse hat und/oder durch Compliance Richtlinien "gezwungen" ist, alles durchzertifiziert zu haben, greift man in der Regel zu den Enterprise Distros, wie eben von SUSE oder RedHat.

cheers | barnim

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Hallo

Was kann SUSE das Debian nicht kann?

...und was kann Debian was openSUSE nicht kann?

Die Frage ist doch was DU von Deinem System erwartest und wie Du das erreichen und benutzen willst.

Ich persönlich würde niemals SUSE nehmen, weil es mir einfach zu langsam ist

Seit wann kann man die Geschwindigkeit einer Distribution 1:1 mit irgendeiner anderen vergleichen? Es gibt so viele Faktoren die dabei eine Rolle spielen, da ist die Auswahl des zu verwendeten Desktops nur ein Teil des Ganzen.

warum wird in Firmen die Linux einsetzen meistens SUSE verwendet und nicht Debian?

Weil es professionell ist und ebensolchen Support anbietet → SLES/SLED und auch weil es mit YaST ein Tool bietet mit welchem man sehr viele Konfigurationen, die bei anderen nur "händisch" zu machen sind, in einer GUI zu ändern bietet.

Liegt das nur an dem angebotenen Support oder gibt es noch andere Gründe?

Außer den bereits genannten gibt es noch andere, aber auch viele die mehr subjektiv sind weil nicht jeder die gleichen Anforderungen und Erwartungen hat.

Das es eine Distribution ist welche ebenso alt ist wie Debian ist, muss ich bestimmt nicht erwähnen oder?

Linuxhase

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Linux an sich ist kostenfrei und bedarf keine weitere Lizenz. Firmen oder Communitys wie Suse und Ubuntu sind zugleich Dienstleister und erweitern das Linux System auf die jeweiligen Ansprüche.

Suse und alle anderen Firmen bieten eine erweiterten Support an welches in vielen Firmen und Bildungseinrichtungen notwenidg sind. Je nach dem wie die "Vertreung" gelungen ist entscheiden sich die Firmen und Einrichtungen für eines dieser Dienste.

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Gaskutscher 29.06.2016, 08:14

Ergänzend: Von SuSE gibt es nicht nur den Support sondern auch Produkte mit entsprechenden Zertifizierungen. Beispiel: https://www2.suse.com/de-de/company/press/2013/3/suse-receives-common-criteria-security-certifications.html

Debian bietet so etwas nicht. Dennoch ist Debian bei diversen Webadministratoren noch immer sehr beliebt. Nicht zuletzt wegen dem Paketmanagement mit apt sowie der subjektiv »einfacheren« Konfiguration.

Geschmäcker sind verschieden. Sowohl beim Eis wie auch bei der Linuxdistribution.

3

Ich bin leider nichtmehr 100% in dem Thema drin. Aber wenn ich mich richtig entsinne war SUSE mehr so der ALLROUNDER unter den LINUX Distributions ähnlich wie KNOPPIX. Du Hast hier eine Oberfläche ähnlich wie Windows und kannst easy alles steuern. Es sind deutlich mehr Paket vorinstalliert damit auch das System mit den meisten Computern zurecht kommt. Bei Debian ist das Problem das je nach Version man meist selbst alles einstellen muss. Hier wird nicht wirklich was mitgeliefert - das macht es ja auch sehr effektiv, da man hier selbst die Wahl hat was man braucht und kann so das System seinen Wünschen anpassen und es bleibt immer schlank und schneller als SUSE.

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