Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn man Venlafaxin rapide absetzt?

8 Antworten

Es kann bei rapiden absetzen dieses Mittel erheblich Probleme geben. Pyschopharmaka müssen immer ausschleichend abgesetzt werden.

Was geschehen kann, steht in der Packungsbeilage dieses medikamentes.

Schokolinda hat dir da schon etwas dazu auszugsweise unterbreitet.

du fragst, was passieren kann, hast es selbst aber schon erlebt?

na dann, überraschung: es kann genau das gleiche passieren.

auf der packungsbeilage steht:  "Es ist bekannt, dass Nebenwirkungen auftreten, wenn Patienten die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, vor allem, wenn es plötzlich abgesetzt oder die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei einigen Patienten kann es zu Beschwerden wie Müdigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Albträumen, Mundtrockenheit, vermindertem Appetit, Übelkeit, Durchfall, Nervosität, Unruhe, Verwirrtheit, Ohrgeräuschen, Kribbeln oder selten auch zu
stromschlagähnlichen Empfindungen, Schwächegefühl, Schwitzen,
Krampfanfällen oder grippeähnlichen Symptomen kommen."
(http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Venlafaxin---CT-150mg-Hartkapseln-retardiert-6794366.html)

man schleicht diese medikamente aus, d.h. sie werden über WOCHEN und ALLMÄHLICH reduziert. was du da machen willst, ist kein ausschleichen, sondern plötzliches absetzen. damit provozierst du, dass dir das ganze nochmal passiert.

wenn du in dem zustand auto fährst, riskierst du zusätzlich, dass andere ausser dir verletzt werden.

Du hattest schon mal schlechte Erfahrungen mit dem Absetzen und machst es dann innerhalb von 3 Tagen ohne Arzt. Das ist absolut fahrlässig! Kläre doch erst mal mit dem Arzt ob die Symptome wirklich von dem Medikament kommen können. Dann kläre wie man das am besten absetzt und ob es die Möglichkeit gibt gleichzeitig schon auf ein anderes Medikament um zu steigen. Das Verhalten kann ich absolut nicht nachvollziehen und das kann gefährlich sein.

Inwiefern das gefährlich sein kann, versuche ich ja gerade rauszufinden. Letztes mal waren das andere Umstände. Ich war in einer psychisch schlechteren Verfassung, hatte kaum gegessen und es waren noch einige andere Faktoren anders. Deshalb hoffe ich, dass es diesmal besser läuft.

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@rafffi96

du hoffst, aber setzt dich diesem Risiko aus. Die Gefahr das es schief geht ist doch relativ hoch. Was spricht denn dagegen noch ein paar Tage zu warten?

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Antidepressivum und Pille Wechselwirkungen?

Wegen meiner chronischen Migräne wurde mir im Januar eine neue Pille verschrieben, eine Minipille (Desirett). Außerdem nehme ich seit einiger Zeit täglich das Antidepressivum Venlafaxin. Frauenarzt und Neurologe sahen da kein Problem und auch in den Rezepten steht nichts von Wechselwirkungen. Heute hatte ich einen Termin bei meinem FA. Eigentlich sollte ich bei dieser Pille gar keine Blutungen mehr haben, hatte aber sehr häufig Schmierblutungen. Beim Ultraschall hat sich dann gezeigt, dass trotzdem eine Eizelle heranwächst, was eigentlich nicht sein dürfte. Die FA meinte sowas hat sie noch nie gesehen und das kann eigentlich nur an dem Antidepressivum liegen. Wie kann das sein? Ich habe nirgends im Internet etwas dazu gefunden und bin jetzt total verwirrt. Für meine Migräne nehme ich regelmäßig Sumatriptan Spritzen, kann es damit was zu tun haben? Das halte ich eigentlich für unmöglich... Vielen Dank für Informationen!

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