was kann man tun,wenn der Umgang verweigert wird?

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6 Antworten

Nun, dann gehe doch erstmal zum Anwalt und klage auf gemeinsames Sorgerecht.

Das wirst Du zwingend bekommen, auch gegen den ausdrücklichen Willen der Mutter.

Dazu kannst Du dann gleich auf Umgang klagen. Bitte um eine Anbahnung mit Begleitung des Jugendamtes oder Kinderschutzbundes.

Lass genaue Zeiten festlegen und wenn möglich ein Zwangsgeld, dass die Mutter zahlen muß, wenn sie dagegen verstößt.

Wenn Du nicht genug Geld hast, kannst Du einen Beratungshilfeschein für eine Erstberatung beim Anwalt beim Amtsgericht bekommen.

Prozesskostenhilfe stünde Dir dann wohl auch zu.

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Kommentar von dielauraweber
03.07.2016, 06:47

taktisch braucht er derzeit kein sorgerecht, sondern erstmal umgang. so empfehlen es auch die anwälte. erst wird umgang eingeklagt, umgesetzt und maximal ausgeweitet. dann wenn umgang einigermaßen läuft, wird sorgerecht gefordert und dann eingeklagt.

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Natürlich hat du ein Umgangsrecht. Und die Mutter hat sogar dafür zu sorgen, dass Kontakt besteht. So die Rechtslage. Die Realität unterscheidet sich immer davon... Du kannst zu einem Anwalt der für dich durchsetzt, dass du dein Recht wahrnehmen kannst. Sollte das Kindswohl nicht in Gefahr sein, wirst du die Sache gewinnen. Dann muss die Mutter dich aufgrund eines Urteils das Kind sehen lassen. Dass wird die höchstwahrscheinlich nicht so gestalten, dass es dir damit gut geht. Dann stehst du irgendwann vor der Wahl dir Terror seitens der Mutter gefallen zu lassen oder den Kontakt abzubrechen. Kann auch anders aber so wie es klingt handelt die Mutter dem Kind gegenüber nicht immer fair...
Überleg dir das gut. Du kennst die nicht, sie kennt dich nicht. Dieses Kind wird dann gezwungen sein sich (vermutlich) alle zwei Wochen mit einem fremden Mann zu treffen. Sie verhält sich dir gegenüber dann auch so, was ebenso unschön für dich sein wird.
Das Verhalten der Mutter ist jedenfalls echt daneben.

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Kommentar von dielauraweber
03.07.2016, 06:46

er steht dann nicht vor der wahl terror oder kontakt abbrechen, sondern terror oder kind der mutter auf antrag weg nehmen lassen. das wäre der nächste logische weg.

natürlich bekommt er einen umgangsbeschluss. natürlich wird in dem auch stehen was der mutter blüht wenn sie umgang boykottiert: ordnungstrafen, haft, sorgerechtsentzugsandrohung. umgang wird durchgesetzt lt. beschluss wenn notwendig auch mit gerichtsvollzieher und polizei.

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Kommentar von TygerLylly
03.07.2016, 13:01

Ddr Mutter das Kind wegnehmen lassen wird aus alleine dem Grund nicht funktionieren. Auch, wenn die Mutter dem Kind gegenüber in der Sache nicht fair ist heißt das ja nicht, dass sie generell eine schlechte Mutter ist. Und von der Mutter weg wäre wohl auch nicht im Sinne des Kindes...

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Manchmal arbeitet die Zeit für die Väter. Ich weiß nicht wie du finanziell aufgestellt bist.

Kinder sind teuer und brauchen Zeit. Wenn die Kindesmutter Hilfe braucht, dann kann man die gegen Geld anbieten. (Ich bezahle die Klassenfahrt, wenn ich sie dafür sehen darf.)

Das ist natürlich kein Ersatz für die verlorenen Jahre. Aber ein Spatz in der Hand....

Du bist ja nicht die einzige Person, die das Kind gerne kennen würde. Deine ganze Familie hat vermutlich ein  Interesse daran. Kinder können ja nicht genug Personen haben die es lieben.

Die Frau rächt sich an dich über das Kind. Wenn dein Verhältnis zur Mutter sich regelt, dann regelt sich das mit dem Kind automatisch. Wenn du juristisch nicht weiter kommst, dann nur mit schleimen bei der Mutter. Das ist zwar gemein und unwürdig, aber hier rechtfertigt das Ziel vermutlich die Mittel.

Kennst du ihre Familie oder gute Freunde? Gibt es einen Weg über deren moralischen Druck ihre Meinung aufzuweichen?

Welche Argumente hat sie gegen dich?


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Kommentar von bommer7575
02.07.2016, 18:27

Gar keine,sie hat einen neuen Freund und auf gut Deutsch gesagt keinen Bock,das ich die kleine sehe.Ich habe nie etwas ausgefressen und wir sind halt im Streit auseinandergegangen,den kurz nach der Geburt lief es auseinander und dann begann das Drama,aber ich kann auch nicht mit ihr reden,das habe ich schon oft genug probiert und sie blockt alles ab

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es wird zeit, dass du endlich in die gänge kommst. gespräche mit der km und dem jugendamt sind gescheitert, dann ab zum gericht und klage im eilverfahren auf umgang einreichen.

3-4 mal gibt es betreuten umgang in einer einrichtung für 1-2 stunden mit einer betreuerin/betreuer ohne km, dann gehts in den normalen umgang über:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung,

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage,

- drei wochen sommeruralub

fordere beschwerungen des beschlusses mit ordnungsstrafen ersatzweise haft und androhung das sorgerecht zu entziehen bei zuwiederhandlungen. auch im krankheitsfall soll dir das kind ausgehändigt werden, es sei denn es gibt tragsportunfähigkeitsbescheinigung seitens des kinderarztes.

du wartest damit schon viel zu lange. ab anwalt suchen und loslegen. stell dich endlich auf die hinterfüße und lass dich nicht länger von der km hin und her schubsen wie ein dummer schuljunge.

hast du schon das gemeinsame sorgerecht? das solltest du dann in absprache mit dem anwalt im nächsten verfahren einfordern. im moment tut die km alles um sich selbst in ein schlechtes licht zu stellen und das was sie tut entspricht an keiner stelle dem kindeswohl

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Da gibt es nichts als Klagen, mehr geht nicht.

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solange du sie nicht geschlagen oder irgendwie misshandelst hast, hast du alles recht der welt auf umgang mit deiner tochter - regelmäßig. da würde dir jedes gericht recht geben. such dir nen anwalt und gut

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