Was kann man selbst tun, in der Zeit des heutigen Wandels?

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4 Antworten

Die Zeiten wandeln sich seit tausenden von Jahren, seit es Menschen gibt,nicht erst heute.

Was du tun kannst hat Wilhelm Busch in seiner unnachahmlichen Art auf den Punkt gebracht:

Eins, zwei drei im Sauseschritt,
Läuft die Zeit - wir laufen mit

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Kommentar von Dackodil
02.06.2017, 23:21

Danke für das Sternchen.

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Gesellschaft

Zunächst einmal gilt es zu akzeptieren, dass die Zeiten sich ständig ändern und dabei keineswegs immer angenehmer werden. Wer sich nicht anpassen kann, kriegt nasse Füße und geht unter.

Medien

Deshalb sollte man sich eigentlich auch mit großen medialen Spekulationen zurückhalten. Wir leben in interessanten Zeiten, so dass man nicht vorschnell daher reden sollte. Erstens kommt es anders, und Zweitens, als man denkt.

Politik

Auch in der Politik ist es immer wieder so, dass bekannte Strukturen aufgebrochen werden und es Unruhen gibt, wenn bestehende Systeme sich gegen Wandlung wehren. Ob man sich beteiligt, muss man selbst wissen.

Erziehung

Die Anpassungsprobleme sieht man seit jeher bei Eltern, die ihre Kinder nicht mehr verstehen, weil diese sich nicht mehr alles sagen lassen. Daher müssen die Generationen immer einen gemeinsamen neuen Weg finden.

Prognosen

Die Dinge ändern sich eben, was jetzt zukunftsträchtig zu sein scheint, ist später nichts mehr wert und womöglich werden irgendwann "die Ersten die Letzten sein", wer kann das schon sagen?

Das sind alles keine neuen Erkenntnisse, denn wie gesagt ändern sich die Zeiten ohnehin ständig - oder um den Literatur-Nobelpreisträger 2016 zu zitieren:

"The Times They Are a-Changin" ;-)

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Leben ist Wandel! Selbst beim Klima ist die einzige Konstante der Wandel. Alles andere ist Hysterie. Ökonomie, Gesellschaft und Politik sind ständig im Wandel. Wie sagte schon Heraklit ca. 500 v.Chr.: Panta rhei - Alles wandelt sich. Gegen diese Einsicht haben sich die Menschen aber immer schon gewehrt. "Herr lass uns hier drei Hütten bauen" - wünschen schon Jesu Jünger nach seiner Verklärung. Und seit mehr als 2000 Jahren warten Menschen auf den Erlöser, dass das mit dem Wandel endlich aufhört. Um die ewige garantierte Glückseligkeit selbst herbeizuführen sind schon viele Menschen geopfert worden. Seltsamerweise entsteht diese Sehnsuch eher im Wohlstand, wenn man ihn gefährdet sieht und doch alles dafür tut, dass er noch schneller zu Ende geht. Dann greift das Bild von den Kälbern, die ihre Henker selbst wählen. Dann wird das Ende der Welt beschworen, obwohl die schon beim Untergang der Dinosaurier nicht untergegangen ist. Sie erholt sich und macht weiter: Mit Wandel.

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