Was kann man mit übriggebliebenen Raclette Käse noch anfangen?

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3 Antworten

Oh ja! da kann man ja wunderbare Käsespätzle machen. Schmeckt sehr gut.

"Kässpätzle" - sehr schwäbisch, sehr lecker

FanshopAls Schwaben müssen wir natürlich auch darüber referieren, wie man Kässpätzle macht, damit der Rest der Welt mal mitbekommt, was für kulinarische Meisterwerke es hier gibt. Du benötigst allerdings einen "Spätzlesdrücker" dazu, den es im ausgewählten Fachhandel gibt ("Spätzle schaben von Hand" beherrschen wir nicht, das können oftmals nur die Omas ;) ). Darüber hinaus ist der Spätzlesdrücker ein guter Kompromiss aus Tradition und Geschwindigkeit.

Das Rezept für 2 Personen:

  • 250g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 TL Salz
  • 1/8 - 3/16l Wasser

Du mischst alles der Reihenfolge nach mit einem Kochlöffel zusammen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein. Dann kochst du Wasser in einem Topf und stellt den Spätzlesdrücker darauf. Den Spätzlesdrücker vollmachen und den Teig durchdrücken. Sobald die Spätzle im kochenden Wasser oben schwimmen, schöpfst du sie ab und gibst sie in eine große Pfanne. Auf eine Spätzleschicht streust du immer etwas Käse (z.B. Emmentaler, mit etwas Limburger) und evtl. etwas Salz und Pfeffer. Das wiederholst du, bis der Teig leer ist.

Danach stellst die Pfanne mit geschlossenem Deckel auf den Herd und lässt den Käse bei niedriger Stufe schmelzen. Möglich ist auch, die Spätzle in eine ofenfeste Form zu geben und dann im vorgeheizten Backofen (ca. 150°C) den Käse schmelzen zu lassen.

Dazu müssen natürlich geröstete Zwiebeln drüber.

Dazu kannst du dann noch, um das Ganze etwas aufzulockern, noch einen Salat machen.

Man kann natürlich auch nur die Spätzle machen und als Beilage zu Fleischgerichten servieren - oder nur mit Soße. Das wären dann "Spätzla mit Soß"

Von Bernhard Finkbeiner

Anstatt selber gemachte Spatzle kann man ja auch fertige Teigware nehmen./ meine eigene Bemerkung./

Quelle: Frag Mutti.de

Spätzle kaufen ist Feigheit. Kässpätzle macht man nicht mit dem Drücker, sondern mit dem Hobel. Das sind dann "Knöpfle"; der Teig sollte etwas dünner sein, als beim Drücker. Handgeschabte Spätzle nimmt man dafür nicht (die machen nicht nur Omas, sondern auch ich, Opa (74). Zum Teig: Wasser hat im Spätzleteig nichts verloren, allenfalls für kleine Korrekturen. Man nimmt als Mehl 405 in Form von Wiener Grießer oder Dunst (das ist dasselbe), 250 g davon, dazu 4 Eier und eine Prise Salz. Beim Käse halb Emmentaler, halb Bergkäse und ewas Romadur oder Limburger, mehr als Gewürz.

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@ngherrmann

Du hast Recht. in Schwabenland macht man ja es so. Aber viele scheuen die Arbeit . Ich auch, Weil ich es einfach nicht so gut kann.

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Mit dem übrig gebliebenen Raclettekäse kannst du alles machen. Dieser Käse ist einfach genial und eignet sich für alles. Wenn du trotzdem noch einen Rest übrig hast, kannst den bedenkenlos bis 6 Monate tiefkühlen.

Kannst auch etwas damit überbacken.

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