was kann man machen,wenn man ständig angst hat falsche Entscheidungen zu treffen?

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5 Antworten

Vielleicht erstmal abschätzen, ob du wirklich denkst, falsche Entscheidungen getroffen zu haben, oder du Angst hast, dass es noch eine Alternative gegeben hätte, die besser wäre.

Beispiel die Suche nach einem Ausbildungsplatz:
-> du entscheidest dich für einen Handwerksberuf, obwohl du zwei linke Hände hast. Das wäre eine falsche Entscheidung, da hast du paar Faktoren nicht richtig abgewägt
-> aber wenn du dich zum Beispiel für eine Ausbildung entscheidest, die dich interessiert, aber du dann Angst hast, es wäre vielleicht doch besser eher erst zu studieren.. dann hast du vielleicht für dich nicht die "richtigste" Entscheidung getroffen, aber sie ist trotzdem okay

Ich persönlich habe auch mit dem zweiten Beispiel häufig zu tun. Wenn das auch bei dir der Fall ist, dann musst du eventuell dein Denken bisschen ändern. (Gegen Beispiel eins hilft nur gescheites Abwägen aller Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Und "Aus Fehlern lernt man" ;) Dann kann man es nächstes Mal besser machen.)

Versuche dich vom Gedanken loszureißen, dass es nicht direkt "falsch" und "richtig" bei Entscheidungen gibt. Vielmehr gibt es Entscheidungen, die schneller zum Ziel führen und bei manchen machst du einen Umweg. Aber ist ein Umweg denn so schlecht? Manchmal lernst du gerade durch einen Umweg viel mehr dazu, wirst reifer, lernst dich besser kennen etc. Und schlimmstenfalls weißt du danach, dass diese Entscheidung nichts für dich war. Das ist auch schon eine gute Erkenntnis.

Du musst dir das ganze wie auf einem Spaziergang im Wald vorstellen: Du gehst sonst immer die gleiche Route, doch einmal läufst du einen anderen Pfad. Du kommst vielleicht bei einem bekannten Platz raus und kennst dich dann in der Umgebung besser aus. Oder du lernst unbekannte neue Plätze kennen. Eventuell siehst du neue Pflanzenarten oder bemerkst mehr Tiere, als auf dem anderen Weg. Im Endeffekt lernst du definitiv dazu und so ist das im Leben auch. Jemand, der immer die "richtigen" Entscheidungen trifft, gelangt nie auf einen Umweg/Holzweg. Wenn alles perfekt läuft, dann kannst du in Situationen, in denen etwas nicht gut läuft, gar nicht gut reagieren, weil du die Situationen nie kennengelernt hast.

LG, kannst ja mal schreiben, ob deine Frage, auf eine konkrete Entscheidung bezogen ist :)

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Du kannst keine falsche Entscheidung treffen, da Du die Entscheidung immer in einem Augenblick auf der Basis aller Dir in diesem Augenblick zur Verfügung stehenden Informationen triffst. Das "Falsch-Gefühl" kommt erst dadurch dass Du verschiedene Zeitabschnitte vergleichst.

Zum Beispiel hast Du gestern eine Entscheidung getroffen, und heute neue Informationen erhalten. Dann hast Du Angst, gestern die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Das stimmt aber nicht. Gestern war die Entscheidung richtig fertig. Heute sind neue Informationen aufgetaucht, dann triff die gestrige Entscheidung jetzt erneut. Wo ist das Problem?

Du darfst Dir nur nich einbilden, Du wärst gestern in der Lage gewesen eine Entscheidung auf der Basis heutiger Information zu treffen. Diese hattest Du doch gestern noch gar nicht. - Also immer nur einen Zeitabschnitt betrachten! Gestern ist gestern. Und heute ist heute.

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ich kenne das, du solltest dir deine entscheidungen natürlich immer bewusst überlegen, schätze ab ob du dir oder anderen damit schadest, wenn nein kann die etscheidunggarnicht so falsch sein. was für entscheidungen die anderen kein bisschen schaden können den schon falsch sein?

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augen zu und durch, beim nächsten mal wird es besser

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Die gute alte Münze werfen 😂

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Kommentar von Scren
31.05.2016, 22:53

Und wenn man die Entscheidung dann bereut?

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