Was kann man machen wenn der 1.Hund sich nicht mit dem 2. Versteht?

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5 Antworten

Ich habe auch einen Border, der kommt ebenfalls nicht mit Möpsen und ähnlichen Rassen zurecht. Das kann durchaus auch am Mops selbst liegen. 

Border Collies sind ja eigentlich sehr naturbelassene Hunde, sprich in der Zucht ist nicht viel bzw gar kein Wert auf Äußerlichkeiten gelegt worden. 

Das komplette Gegenteil dazu ist natürlich der Mops. 

Der Border hat dadurch in der Regel eine sehr klare und deutliche Körpersprache. Die Rute steht nie ohne Grund, die Ohren und Augen sind deutlich sichtbar, ebenso die Lefzen und ob sie hochgezogen sind.

Der Mops hat, ähnlich wie auch beim old english Bulldog zb, nur eine sehr eingeschränkte Körpersprache. Weder Rute noch Lefzen noch Augen noch Ohren sind so angelegt, dass der Hund damit gut kommunizieren kann. Falls er Atemprobleme hat, kommt auch noch das Röcheln dazu. 

Falls euer Border Collie das also nicht gelernt hat, ist es gut möglich dass er den Mops einfach völlig fehlinterpretiert. Auch ein entspannter Mops hat große Augen und gekräuselte Lefzen, vielleicht schnauft er dabei noch ein wenig und schon ist für den "normalen" Hund ein eindeutiges Angriffsbild da. Das heißt also nicht automatisch dass die zweite Hündin einfach auf gut deutsch gesagt asi ist. 

Das bedeutet, ihr müsst ihr beibringen wie sie sich zu verhalten hat. Erst dann kann sie auch lernen, dass die andere Hündin keine "Gefahr" darstellt und das eben nicht selbstständig regeln muss. Aber darauf wurde ja in anderen Antworten schon eingegangen :)

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Kommentar von dogloversofie77
27.10.2016, 22:07

Es geht nicht um den Mops , sie ist leider zu jedem Hund so... Trotzdem Danke!:)

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Hi, 

Die Aufgabe habt ihr euch ja angelacht, nehmt es als Herausforderung anstatt sofort das Handtuch zu werfen. 

Zunächst ist es wichtig das ihr in diesen Situationen das ganze klärt und auch gewisse Sachen erstmal nicht herausfordert. 

Das erste wäre nix rumliegen lassen zur freien Verfügung, damit kann sie schon mal gar nicht der anderen was wegnehmen und man hat gleichzeitig auch ein Mittel zur Belohnung von guten Verhalten.

Da eure Hündin entweder super geduldig ist oder sich nicht durchsetzen kann müsst ihr die Grenzen setzen, die Hunde sollen das nicht machen, das geht nur wenn der Ersthund sehr souverän ist. Auch ein kleiner Hund kann sich erfolgreich durchsetzen, wenn er weiss wie.

Jeder von ihnen bekommt ein festzugewiesenen Ruheplatz wo der andere einfach nix zu suchen hat, darauf müsst ihr achten. So können beide nämlich mal zur Ruhe kommen. 

Und ganz ganz wichtig, beschäftigt den Hütehund bevor er euch beschäftigt, mit einen unausgelasteten Hund wird es sonst aufjeden Fall irgendwann richtig knallen. Um beiden Hunden gerecht zu werden wäre es besser mindestens alle paar Tage auch einzeln zu gehen, damit beide das kriegen was sie brauchen. Wenn ihr noch keine Erfahrung mit Hütehunde habt geht bitte in eine Hundeschule und lasst euch da zeigen wie man die sinnvoll auslasten kann, Ball werfen, Gassi gehen und am Rad laufen bringt da zB gar nix.

Und immer dran denken, ihr bestimmt was im Haus läuft oder nicht, so gibt es weniger Konflikte unter den Hunden.

Und habt Geduld, das dauert bis zwei Hunde gut miteinander "funktionieren".

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Kommentar von dogloversofie77
27.10.2016, 22:09

Danke auch dir , es ist schon besser und wir verlieren nicht die Hoffnung! Das mit dem einzelne gehen machen wir natürlich schon. :)

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Entschuldige bitte, aber habt ihr mal nachgedacht BEVOR ihr den 2.Hund geholt habt?

Anscheinend nicht. Zwei so unterschiedliche Hunderassen und -typen zu vergesellschaften ist sehr sehr schwierig. Schon alleine körperlich hat der Mops keine Chance - das wissen auch die Hunde. Was soll also dieser Stress??

2 Gleichgesinnte wären sinnvoller gewesen. Mops und Mops zB haben viel mehr Gemeinsamkeiten und gleiche Interessen. Wenn möglich, bringe den anderen Hund wieder dorthin zurück, wo er herkommt. Die kurze Anwesenheit bei euch wird ihm nicht weiter schaden.

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Kommentar von dogloversofie77
27.10.2016, 22:19

Es geht nicht um die Körpersprache, der BC ist 6 Monate alt , es geht darum das sie sehr dominant ist. Nachgedacht haben wir vorher wohl(2 Jahre um genau zu sein).Beide Hunde bekommen Rasse gerechte Beschäftigung - Kein Thema. Da wir die Hündin aus "schlechter Haltung" haben wäre zurück geben ebenfalls kein Thema.

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Das dauert alles sein Zeit. Ich bin da zuversichtlich, dass sie sich nach längerem zusammenleben vertragen werden! Sprich 1 Monat.

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Holt euch doch einen zweiten mops. Gleichrassige Hunde verstehen sich für gewöhnlich viel besser miteinander :)

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