was kann man machen wenn das kind angst vor hunden hat?

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19 Antworten

unabhängig vom thema finde ich es besser, wenn kinder keine angst vor dingen/situationen haben, die nicht potenziell gefährlich sind.

wie gewöhnt man ein kind an hunde? von der grösse ist das sicherlich unabhängig, eher vom wesen des hundes. deshalb halte ich auch welpen für problematisch. sie haben spitze krallen und milchzähne und sind oft sehr ungestüm. meine kinder sind mit einem ausgewachsenen und ausgeglichenen bobtail aufgewachsen und hatten im grundschulalter richtig probleme mit unserem neuen westie-welpen, weil er sich natürlich an hosenbeinen etc. festgekrallt hat und das hat halt wehgetan und manchmal sogar ein bisschen geblutet. vor sowas haben kinder natürlich angst.

man sollte aus den begegnungen kind/hund kein event machen, sondern es eher beiläufig "passieren" lassen. z. b. freundin kommt mit altem geduldigen hund zum kaffeetrinken, hund rennt/liegt im garten rum und kind ist einfach so dabei und lernt, dass hunde sich keineswegs auf kleine kinder stürzen, sondern sie vielleicht sogar ignorieren. ist der hund ein kinderjunkie, gibts ja vielleicht nach einiger zeit sogar ein hundeküsschen. die meisten kinder finden das klasse (man kann ja hinterher das gesicht waschen...). so wenig wie möglich eingreifen, sondern zwischen kind und hund einen hauch von beziehung entstehen lassen. alles andere ergibt sich dann von selbst.

ergänzung: meistens muss man den hund vor dem kind schützen, nicht umgekehrt ;-)

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vor allem nichts überstürtzen und nicht das kind unter druck setzen. Für ein Kind ist es nicht einfach wenn dieses angst vor Hunden hat. Man muss das Kind langsam und mit gedult dazu bringen einen Hund näher zu kommen ohne Angst vor diesen zu haben. Gerade da Hunde ja Angst richen und das ängstliche Verhalten der Menschen sofort bemerken und auch mal ausnutzen. Ich habe selbst drei Kinder im Alter zwischen 3 und 6 und einen großen ausgewachsenen Hirtenhund. Oft erlebe ich das selbst am Kindergarten das sehr viele Kinder vor meinen Hund Angst haben. Da aber mein Hund sehr oft und sehr gerne die Leute anbellt und versucht den Boss zu markieren traut sich kein Kind oder Erwachsener mehr in die nähe von uns. Doch in Wahrheit ist mein Hund ganz harmlos und das versuche ich den Eltern und den Kindern deutlich zu machen indem ich sie unter meinen beisein in die nähe des Hundes lasse. Versuch doch mal mit deinen Kind das gleiche. Such in deiner nähe einen Hundezüchter oder Tierheim wo du hin gehen kannst. Sprich mit den zuständigen da erst im vorfeld und schildere ihnen deine Situation das dein Kind Angst hat und du ihn gerne diese weg nehmen möchtest. Doch rede erst auch mit deinen Kind darüber und erklär ihn was du mit ihn vor hast. Doch es sollte nicht zwingend sein, den in allen mit Kindern braucht man Geduld und Zeit und sehr viel Vertrauen.

Doch so wie du es geschrieben hast, handelt es sich garnicht um dein Kind.?! Es ist of eine Überreaktion der Eltern. Den viele Eltern die einen Hund sehen, nehmen sofort das Kind bei seite und verhalten sich zu vorsichtig und grenzen das Kind vom Tier ab. Anstatt das Kind von Hund wegzu reißen, sollten die Eltern den Hundebesitzer fragen ob dieser beißt und falls es der Besitzer erlaubt, dann vorsichtig den Hund an der Hand zunächst schnuppern lassen damit dieser auch vertrauen fasst. Und erste dann sollte man den Hund streicheln. Denn manche Hunde mögen nicht allen Menschen und durch das schnuppern kann man sehen ob es den Hund passt oder nicht. Das Kind wird in ständiger Angst leben wenn es nicht im kindesalter lern mit Tieren umzugehen.

also als erstes überlegen, woher die Angst kommt. Meistens haben nämlich nicht die Kinder Angst sondern ihre Eltern. Oder es sind Kinder südländischer Herrkunft, da scheint die Angst in den Genen zu stecken ;-)) Meist wird Falschverhalten geprägt. Wie oft höre ich, wenn ich mit meinen "bösen, großen, dunklen" Hunden (dunkelbrauner Labby, dunkelbrauner Labbymix), die die Kinder noch nicht mal anschauen, rausgehe: "geh da nicht hin, die beissen.." Meistens flippe ich dann total aus, untergrabe die Eltern, indem ich die Kids anspreche und sie frage, ob sie einen Hund streicheln wollen. Damit die Mütter keinen Herzriss kriegen, halte ich immer den Kopf meiner Hunde fest, damit nicht aus Schreck heraus Angst entsteht. Meine Hunde sind bei Kindern völlig verträglich, außerdem habe ich selber Kinder. Ich habe im Einzugsgebiet einer Grundschulke gewohnt wo es nahezu unmöglich war mal Kindern nicht in die Arme zu laufen. Kinder sind von Natur aus immer neugierig und suchen den Kontakt zu Tieren. Außer sie haben doofe Eltern, oder es ist schon mal was passiert, oder sie haben 2 kämpfende Hunde gesehen oder gehört. Das fördert nun mal nciht das Vertrauen in diese "Bestien" ;-)) Ich selber hatte als Kind von etwa 8 Jahren eine Zeit lang sehr viel Angst vor allen Hunden. Zur Erklärung: Wir waren im Urlaub auf dem Land und am ersten Tag wurde ich von dem kleinen Hofköter in die Hand gebissen, weil ich (wie es mir begebracht wurde) ihm die Hand zum Schnüffeln hingehalten habe. Dass das Agression fördert, wenn die Hand von oben kommt und der Hund war kleiner als ich, daß es bei einem bereits knurrenden Hund nix mehr bringt, daß er eigentlich nur ein Revier verteidigt (weil ich gehörte ja zu den doofen Besuchern, die ihren Hund mithatten...) etc. habe ich erst über die vielen Jahre begriffen. Als dann auch noch am letzten Tag mein kleiner aber doofer Zwergpudel von einem freilaufenden Schäferhund auf dem Spielplatz fast todgebissen wurde, hatte ich den Kaffee auf. Mir durfte kein Hund unterkommen bis auf mein eigener, sobald an einer Straßenecke mir einer entgegenkam, erstarrte ich zur Salzsäule. Es gab damals nur ne Handvoll bekannter Hunde, denen ich vertraute. Zum Glück hatte sich ein Bekannter meiner Eltern einen Schäferwelpen angeschafft. Der war soooo süß! Er hat mich als sein Frauchen adoptiert und wenn ich vorbeikam war Herrchen out. Dieser Schäferhund war kein normaler, dieser war riesig! Da war ich allerdings mindestens schon 12. Dadurch hatte ich soviel Spaß an den Hunden, und andere Bekannte haben sich dann auch einen Schäferhund angeschafft (die waren ja mal ganz groß in Mode), daß ich sie sogar Gassi geführt und erzogen habe... Heute können die Hunde nicht groß genug sein. Angst habe ich keine mehr. Wohl aber Respekt vor Rassen, die ich aufgrund der Mimik nicht einschätzen kann oder die schon "so" gucken. Die beste Lösung ist meiner Meinung nach, wenn ein Bekannter einen lieben, erwachsenen Hund hat, der sicher ist im Umgang mit Kindern, mit dem Bekannten und seinem Hund spazieren zu gehen, sie "zufällig" zu treffen etc. Vor allem müßt ihr eurem Kind richtiges Verhalten vorleben!!! Es darf nicht wegrennen, kreischen, den Hund anstarren oder wild mit den Armen fuchteln. Alle diese Dinge sind hochinteressant für Hunde. Selbst für Hunde, die lammfromm sind. Da solch ein Verhalten kein "normales" Verhalten von Menschen ist. So, war viel, aber das ist eine Problematik, die ich seit Jahren versuche aktiv zu ändern. Jedem Kind wird beigebracht, wie es sich zu Menschen oder im straßenverkehr zu verhalten hat. Aber fast NIE wie es sich gegenüber Hunden oder anderen Tieren verhalten soll. Das ist ein großes Manko! Ängstliche Menschen sind die, die gebissen werden oder auch anders überfallen werden. Mensch wie auch Hund erkennt "schwache und unsichere" Lebewesen... Ich biete für Erwachsene und Kinder an, Angsttraining zu machen. Ich will nicht, dass man vor diesen tollen Wesen Angst hat...

Entweder empirisch gelernt (schlechte Erfahrung) oder von "Das ist ein böser Beisshund!" Eltern.

Das Gewöhnen ist dann schwer. Vieleicht sollte man erst einmal damit Anfangen, dass die Kinder aus sicherer entfernung beobachten können, wie vertraute Personen mit den Hunden spielen um zu Zeigen, dass die Hunde nichts tun. Und dann vieleicht mit ein paar Hunden mit "Bernhardinermentalität" zusammenbringen, die es tierisch periphär tangiert, wenn die Kinder dann irgend etwas machen.

ja, meist ist "tierangst" anerzogen,aber mit geduld schafft man es. Am besten ein nicht zu großer hund,aber kommt auch auf die körpergröße des kindes an, er sollte ruhig und gelassen sein und man selbst als beispiel vorangehen und den hund streicheln und nett mit ihm reden ,dann auf die reaktion des kindes achten und vorgang so oft als möglich wiederholen

Ich würde nicht mal behaupten das es von den Eltern kommt. Wir haben seit Jahren Katzen und unser Nachbarskind hat Angst ohne Ende. Warum weiß keiner. Haben sie langsam rangeführt aber wurde erst besser als sie älter wurde. Ganz weg ist es aber bis heute nicht. Denke bei Hunden kann es auch einfach so sein.

Hallo Chynah, du hast es genau richtig beschrieben. Ich habe einen Labbi und vorher einen Bernersennehund ( gestorben) und viele aber auch sehr viele Kinder hatte ich vor der Tür stehen weil die immer meinen Hund besuchen wollen. Mindestens 10 kleine Würmer stehen jeden Tag vor der Tür und fragne nach meinen Hund. Kaum sagte ich dem Hund geht es gut, frage die schon ob die mal ihn besuchen dürfen und seit diesem Tag kommen die Kinder und bringen ihn immer was mit ...meistens leckerchen. Die Eltern haben das Vertrauen auch und sie merken auch wie fröhlich diese Kinder sind und einen wahrsinnigen Spaß die haben ( auch der Hund ) und ich finde es auch sehr wichtig das Kinder damit gross werden. Ich bin im Dorf auf gewachsen wo Kühe noch mitten auf der staßen standen und wenn du an mir vorbei gehen willst ..dann bitte gehe ,ich bleibe hier stehen das war das Motto von den Kühen. Ich liebe tiere und habe auch keine Angst davor. ich hatte auch einige nicht so gute Erfahrung gesammelt war aber auch meine Schuld. Wenn die Eltern genauso locker umgehen würden wie manch ein tierhalter würden keine Kreischende Brüllende Kinder vor dem Hund weglaufen und die Eltern noch die Angst bestätigen und sagen: KOmm her mein Schätzchen , der böse hund " Ich stehe da wie blöd und ich habe geschweige der Hund hat noch nicht mal zu dem Kind hingeguckt. Aber ich versuche den Eltern zu erklären das dass Verhalten nicht o.k ist und das kinder später ein Problem damit haben. Aber so ist es eben...ich liebe Tiere und die zehn Kinder die mich besuchen ebenfalls.

Das geht nur mit viel Geduld und einem gutmütigen Hund. Nichts erzwingen wollen bezüglich streicheln, wenn das Kind nicht dazu bereit ist! Vielleicht mit einem kleinen Hund "anfangen", wobei es da auch "Beißer" gibt.

Auf keinen Fall das Kind dazu zwingen, Kontakt zum Hund aufzunehmen oder "beruhigend" auf das Kind einzureden, bzw. mit dem Kind gemeinsam an den Hund vorsichtig "anschleichen".

Am besten klappt es, wenn man sich mit dem Kind und einem RUHIGEN, ausgeglichenen Hund in einer entspannten Atmosphäre aufhält. Möglichst so, daß das Kind SELBSTÄNDIG auf den Hund zugehen kann. Vielleicht gemeinsam spielen, wie Bällchen werfen o. ä.

vorab: kinder sind in der rangfolge immer an der untersten stelle aus sicht eines hundes das sollte man schon wissen. egal wie gut der hund erzogen ist.

wir haben seit januar eine labradorhündin und ich habe noch nie einen friedlicheren und liebevolleren hund gehabt. vorher hatten wir 15 jahre lang eine pudelmix hündin. vom charakter völlig unterschiedliche hunde.

angst ist bei kindern nicht angeboren die wird ihnen durch die eltern anerzogen.

Labrador Retriever und Golden Retriever sind wohl die bekanntesten familienhunde die keinem gegenüber aggresives verhalten zeigen, deshalb werden sie auch als therapiehunde eingesetzt.

warum hier andauernd von alten hunden gesprochen wird kann ich nicht verstehen gerade im alter werden hunde zickig weil sie ihre ruhe haben wollen.

Es gilt erst einmal die Ursache herauszufinden! Hat das Kind schlecht Erfahrungen gemacht (wenn ja welcher Art?) oder ist ihm einfach von der Umwelt eigetrichtert worden, dass Hunde böse sind?

Erst wenn man die Ursache kennt kann man sagen, wie man dagegen vorgeht.

Ach ja... kommt natürlich auch stark auf das Alter des Kindes an.

Sagt eine, die selber gaaanz viel Panik vor Hunden hatte und nun selber zwei hat......

Es gibt "Besuchshunde" die gehen in Schulen und Kindergärten, um Kindern den Umgang mit Hunden beizubrigen. Auch werden Hunde in Altenheimen, Behinderteneinrichtungen etc. eingesetzt, da sie Stress abbauen und die Leute sich sehr über die Besuche freuen. Hierfür werden z.B. gern Neufundländer eigesetzt, weil sie eine so hohe Reizschwelle haben. Diese Tiere sind ausgebildet und absolut friedlich. Adresse solcher Vereine findet man im Internet. Es gibt sogar richtige Therapiehunde, die traumatisierten oder schwerbehinderten Menschen helfe, weil Hunde oft einen leichteren Zugang bekommen, als andere Menschen.

Am besten selbst einen Hund anschaffen. Ich hatte als Kind auch große Angst vor Hunden, bis wir selber einen hatten. Heute kann ich mir ein Leben ohne Hund gar nicht mehr vorstellen. Aber nicht übertreiben... es muss nicht gleich ein Irish Wolfshound sein. Nehmt was kleines und verspieltes... nen Jack Russel zum Beispiel, oder auch nen Westi. Die sind sehr kinderlieb und toben auch gern mit Kindern herum.

da bist du wohl einem weitverbreiteten vorurteil aufgesessen: einen irish wolfhound kannst du in ein zimmer lassen, wo 10 säuglinge auf dem boden liegen. er wird durch das zimmer gehen, ohne einen davon zu berühren. das ist bei lebhaften hunden (z. b. terriern) anders, obwohl sie kleiner und für uns erwachsenen damit "ungefährlicher" sind. wie oben schon erwähnt waren für meine kinder die milchzähne eines westiewelpen schlimmer als der bobtail, der ihnen im krabbelalter die milch aus dem mundwinkel geschleckt hat. bei der auswahl eines hundes für den umgang mit kindern müssen wir die "erwachsenenbrille" absetzen und versuchen, das ganze aus kinderaugen zu betrachten.

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@tabbenbaer

Aber der Irish Wolfshound wirkt schon von der Größe her auf ein Kind viel bedrohlicher. Kleine Hunde akzeptieren sie eher als solche Riesen.

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langsam und spielerisch, mit kleinen Hunden anfangen Kontakt herzustellen

erst mal mit Welpen umgehen dann mal ins Tierheim schauen.

weiß nicht ob Welpen da am Anfang das richtige ist,da die doch noch sehr ungestüm sind.Da wäre ein älterer ruhigerer Hund denke ich besser geeignet. Und auch im Tierheim sind zuviele Hunde auf einmal um wirklich die Angst zu überwinden

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Einfach Hund anschaffen und der Rest ergibt sich von selbst. Mensch ist ein Gewohnheitstier! Je lockerer Du das angehst, umso weniger hat das Kind angst. Einfach nicht drauf eingehen und so normal wie möglich verhalten. Kinder sind auch nur "Hunde".. ;-)

War bei meinem Bruder auch so. Dann haben wir einen Hund im Welpealter bekommen, 13 Jahre war sie da = Angst weg. Aber vorsicht bei Welpen, die haben spitze Zähnchen.

Vielleicht...mit kleineren Hunden vertraut machen ! und dan immer Größer werden?

es kommt weniger auf die Größe als auf das Wesen des Hundes an.... ich selber habe meine Angst vor Hunden wegen einem Hund verloren, der so groß war wie ein Schafbock......

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Die Angst kann man keinem nehmen.

Na, das wäre ja schlimm. Ich habe auch meine Spinnenangst aus der Kindheit überwunden. Es geht also.

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