Was kann man gegen so einen Mitmieter tun,jetzt haben sogar die Kinder Angst vor ihm.?

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4 Antworten

Ich würde versuchen weg zu ziehen.

Ich kenne einige ähnliche Situationen und in keiner hat sich etwas gebessert (egal ob durch Versuche, das Gespräch zu suchen oder Anzeigen und Anwälte). Im Gegenteil, fast überall wurde es schlimmer und schlimmer.

Daher: Weg dort, sobald wie möglich!

Ist nur meine persönliche Meinung,
Grüße, Kathi

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Kommentar von AntiControlle
11.11.2015, 23:38

Vor Problemen wegzulaufen bringt aber nichts, man muss das Problem beseitigen sonst betrifft das noch andere Leute, sprich Nachmieter. Man muss gegen solche Tyrannen einfach vorgehen.

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Gibts es denn einen Eigentümer der euer aller Vermieter ist? Wenn ja würde ich mit versammelter Mannschaft bei dem Auftauchen und sagen das es so nicht weiter gehen kann. Wobei man sich auch da nicht all zu große Hoffnung machen sollte (Leider) denn als Vermieter bekommt man einen Mieter extrem schwer aus der Wohnung, dennoch sollte man das versuchen. Ansonsten würde ich sagen, auch wenn es absolut nicht leicht sein wird, aber ich würd euch raten auszuziehen, ja ich weiß... Aber die Kinder haben angst vor diesem Mann und somit wird die Kindheit eurer Kinder nichtmehr schön sein wenn sie angst haben auf den Hof zu gehen oder in den Garten zum spielen. Für eure Kinder und natürlich für euch wird es ein schöneres Leben ohne diesen Mann, denn wie du das schilderst wird er nicht aufhören damit. Die Kindheit ist das schöneste und beste am Leben, und wenn man als Kind angst hat zu spielen vor dem eigenen Haus, dann sollte man sich gedanken machen, und ggf. dementsprechend handeln, sucht euch eine Wohnung  und lasst diesen verbitterten bösen Mann in der Wohnung verrecken. Aber schaut das eure Kinder eine traumhafte Kindheit haben, denn an Diese werden sie sich ein Lebenlang erinnern. Und für euch Eltern wird sich auch alles bessern. Alles Gute.

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ich weiß nicht ganz ob das jetzt die Antwort ist, die du erwartest ..aber wie wäre es, wenn einer von euch - oder am besten ihr alle, je nach Zeit versucht diesem Mieter etwas näher zu kommen - auf freundschaftlicher Basis, meine ich? Das würde das Problem an der Wurzel packen, auch wenn es vielleicht eine langwierigere Lösung ist, aber entweder ihr arrangiert euch mit ihm (und da muss man bei sich selbst anfangen, selbst wenn es der Andere ist, der den Fehler macht: denn man kann die Menschen nicht ändern. Man kann nur sein eigenes Verhalten ändern und hoffen, dass der Andere irgendwann auftaut..) - entweder das oder ihr vergrault ihn irgendwie - was ich für die schlechtere Alternative halte; zumal es sein könnte, dass ihr euch auf dem weg dahin selbst in Schwierigkeiten bringt mit dem Gesetz, wenn er immer so pingelig ist UNd dieser Weg euch vorerst noch mehr Streit und Schwierigkeiten mit ihm einbringen wird. Halte ich also für keine gute Lösung.

Die Frage,wie man das Herz von jemanden erreicht, der anscheinend depressiv und einen Hass auf die Welt zu haben scheint (wenn ich das richtig verstanden habe?) ..naja, seid kreativ. Er ist auch nur ein Mensch; wenn ihr versucht, - am besten möglichst ehrlich!! (auch wenn es schwer sein mag) - zuvorkommend und nett zu ihm zu sein; überhaupt nicht auf seine Beleidungen zu reagieren (jedenfalls nicht, indem ihr zurückbeleidigt), und Vertändnis für ihn aufzubringen - denn er ist es, der am meisten unter seinem Verhalten zu leiden hat, dann wird er vielleicht mit der Zeit auftauen. Ihr wisst vielleicht nicht, was ihm im Leben wiederfahren ist, dass er angefangen hat zu trinken und dann ist ihm auch noch seine Frau weggelaufen, an der er vielleicht sehr gehangen hat. Im Prinzip ist dieser Mensch sehr am Boden und braucht Hilfe, selbst wenn er das vielleicht selbst nicht so sieht. Klar ist sein Verhalten nicht eure schuld, aber wer auf Feindseligkeit mit Feindseligkeit reagiert, ..das führt nur zu noch mehr Streit. Seht es als eine gute Tat an, denn damit könntet ihr nicht nur das nachbarschaftsklima für euch - und vielleicht auch für andere Mitbewohner? - verbessern, sondern - was ich eigentlich wichtiger finde, versuchen einen etwas positiveren einfluss auf einen anderen Menschen auszuüben, dem es gerade sehr schlecht geht. Ihr könntet damit anfange ihn zu grüßen, wenn ihr ihn seht - selbst wenn er euch vielleicht nicht besonders freundlich antwortet - ihm vielleicht mal Kuchen oder irgendetwas vorbeibringen, wenn ihr welchen habt und ihn vielleicht auch bei euch zum Essen oder so einzuladen.Das alles erfordert natürlich ein bisschen an Geduld und vor allen Dingen an charakterlicher Stärke, aber solltet ihr es mit diesem Weg schaffen mit der Zeit an ihn ranzukommen und sein Herz euch gegenüber ein wenig zu öffnen, dann würdet ihr langfristig gesehen ihm und euch sehr geholfen haben.

Übrigens meine ich damit auf keinen Fall, dass ihr euch in irgendeiner Weise unterwürfig ihm gegenüber verhalten solltet, in dem Sinne, dass ihr ihm alles durchgehen lasst. Man sollte niemandem, egal ob Kind oder Erwachsenem, das Gefühl geben, dass er sich alles erlauben darf, sonst fängt derjenige an sich für was weiß ich zu halten, das meine ich also nicht. Sollte er wirklich etwas tun, was euch schadet, dann zeigt ihm klar und bestimmt - nicht unfreundlich - wo seine Grenzen sind und dass das so nicht geht.Aber was ihr tun könnt, ist, dass ihr versucht nachsichtig mit ihm zu sein. Vielleicht kennst du das, wir haben in der Grundschule glaube ich, schon gelernt bei einem streit nicht aus der "Du!"-Perspektive (Du machst dies und das..!) sondern aus der Ich-Perspektive zu reden (Ich habe Angst, dass durch dies und das etc.) wenn wir jetzt bei dem Beispiel mit den Fahrrädern bleiben, dann könnte man anstatt ihn auf seinen Fehler hinzuweisen zu ihm gehen und ihm sagen: "Entschuldigen Sie Herr ..., aber könnten Sie vielleicht versuchen ein wenig vorsichtiger zu fahren? Unsere Kinder sind haben ihre Räder draußen stehen und haben Angst bekommen, dass Sie versehentlich treffen könnten. Es wäre nett, wenn sie ein bisschen darauf achten könnten!" (nur so als Beispiel) - mag sein, dass er immer noch unwirsch darauf reagiert, aber lasst euch davon nicht abschrecken. Ich bin der überzeugung, dass die meisten menschen durch dauerhafte Freundlichkeit zu erreichen sind, wenn dies zusammen mit angebotener ehrlicher Hilfsbereitschaft einhergeht, wenn er merkt, ihr sorgt euch um ihn, als euen Nachbar.

Vielleicht denkst du dir gerade, oder wirst dir denken, dass sei der ganze Aufwand nicht wert, aber glaube mir ..eine weise Person hat einmal gesagt (sinngemäß) sie sei dankbar, für die Menschen, die ihr Probleme machen, denn es sind diese Menschen durch die sie gelernt habe, an sich selbst zu arbeiten und sich selbst zu verbessen. Sprich siehe es als charakterliche Herausforderung für euch alle an, wie ihr damit umgeht- denn das erfordert so etwas in erster Linie: Geduld und Charakter.

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Kommentar von kleinefragemal
12.11.2015, 00:17

(sorry, der Beitrag war zu lang, muss hier weiterschreiben)

am Ende wird es sich aber hoffe ich für euch alle lohnen, - nicht nur, weil ihr einem anderen Menschen (versucht) etwas gutes zu tun alleine schon, wenn ihr dadurch lernt geduldig zu sein, denn das ist eine Eigenschaft, die einem hilft viel entspannter und gelassener mit vielem Dingen im Leben umzugehen.

Übrigens was die Kinder angeht, ihr könnt ihnen ja versuchen zu vermitteln, dass euer Nachbar ein kranker Mensch ist, der im Grunde genommen sehr einsam ist, und dass es nicht ihre Schuld ist, wenn er sich über ihr Verhalten aufregt, sie sollten nicht so sehr darauf eingehen, und versuchen nett zu ihm zu sein, wenn sie das können. Wenn nicht, dann am besten aus dem Weg gehen (die Kinder).

Hm.. ich hab mal eine kleine Geschichte gelesen, die vielleicht etwas überzogen ist, aber vom Sinn her treffend, vielleicht möchtest du sie auch mal lesen: http://maseeh1.tripod.com/advices7/id169.htm (ist allerdings auf englisch) es geht um eine Frau, die mit ihrem Mann bei ihrer Schwiegermutter wohnt und richtig Probleme hat mit ihr, ihre Schwiegermutter scheint sie nicht leiden zu können, bis Sie anfängt ihr Verhalten zu ändern. Wie gesagt, vllt etwas überzogen dargestellt, aber vom Sinn her zutreffend. Du kannst die Menschen nicht ändern. DU kannst nur immer wieder den Schritt machen und darauf hoffen, dass sie sich mit der Zeit ändern. Und aus eigener Erfahrung und Überzeugung kann ich sagen, dass das bei vielen der Fall ist, denn Menschen sind absolut wandelbar.

Okay, ich hoffe ihr kriegt das alle zusammen hin, die Antwort hilft dir ein bisschen und dass ihr versucht das beste aus eurer Sitaution zu machen!

Schöne Grüße, "kleinefragemal"

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Kommentar von Meister63
12.11.2015, 08:23

Erst mal Danke für die sehr ausführliche Antwort. Aber alle Versuche ob mit freundlichkeit und auf Ihn zu gehen um zu reden um einen feundlichen normalen Umgang zu erreichen schon wegen der Kinder,interessieren ihn nicht er beschipft und beleidigt jeden wir haben in unsere Wohnung und in den Garten sehr viel Geld gesteckt und es uns richtig schön gemacht so nach und nach und mit allen anderen Nachbarn klappt es super nur er macht alles und jeden schlecht bedroht, beleidigt,und beschimpft jeden,selbst der Vermieter weis nicht was er noch machen soll.Leider. Ausziehen wollen wir nicht.

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Ich würde mit einigen Nachbarn die diesen Terror auch mitbekommen zur Hausverwaltung gehen, wenn nötig auch zu dem/den Eigentümern dieser Häuser und/oder mit dem  Mieterschutzbund kontakt aufnehmen in eurer Region. So jemandem muss man gehörig Feuer unterm Hintern, sowas geht einfach gar nicht,vorallem wenn es auch noch Kinder betrifft.  Solche Leute denken sie können sich alles Erlauben, und denken denen könnten keine Konsequenzen für ihr Handeln blühen, deshalb sofort das Gegenteil beweisen.

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