Was kann man gegen Katzen tun, die in der Nacht über das Auto laufen?

13 Antworten

Wenn die Krallen nicht zu lang sind, und das sind sie bei Freigängern eigentlich nicht, passiert da eigentlich nichts....außer ein paar Abdrücken von den Pfötchen, die der nächste Regen oder die Waschanlage wieder abwäscht. Wenn du trotzdem Bedenken hast, musst du dein Auto halt "eintüten".....mit so einer Faltgarage....

>>> Auch wenn Gerichte anders urteilen: Katzen können sehr wohl Autolacke zerkratzen! <<< Alles andere sind, verständlicherweise, von Katzenhaltern und Katzenvollsachverständigungen ausgesprochene Schutzbehauptungen. --- Hat die Katze erst einmal ihr Auto als kuschelige Spielwiese erkannt, so haben Sie u. U. täglich mehr und mehr Kratzer 2-10cm Länge im Lack, die bis auf die helle Grundierung durchgehen. Sehr schön bei z. B. dunkelblau oder schwarz lackierten Autos. Insbesondere gilt das, wenn der Autolack poliert ist, wenn es feucht ist oder regnet. Die Katze findet mit ihren Pfoten keinen sicheren Halt mehr, rutscht weg und versucht sich festzukrallen. Oder wenn sie zuerst vom Boden auf den Stoßfänger und dann auf die Motorhaube und von da aus auf das Dach springt, so ergibt das u. U. sogar 2 oder 3 kleinere Kratzer bis zu 4-5cm Länge. Oder sie rutscht auf der Dachkante, also über den Autofenstern ab, landet auf dem Außenspiegel, versucht mit ihren Pfoten Halt zu finden bzw. lässt sie kreisen - das ergibt dann hübsche Kratzer in Bogenform, vielleicht auch gleich mehrere nah zusammenliegend. An Tür und Kotflügel. Oder sie rutscht hinten über die Heckklappe herab; Ergebnis u. U. mehrere lange Kratzer nebeneinander. Erschrickt sich das Tier evtl. vor irgendetwas, so dürften aus der Panikreaktion heraus die Kratzspuren noch intensiver sein. --- Es ist auch exakt feststellbar, ob es sich um von einer Katze verursachte Kratzer handelt, oder ob es z. B. ein Marder war. HIERZU VERGLEICHT MAN IM INTERNET DIE VÖLLIG UNTERSCHIEDLICHEN BESCHAFFENHEITEN UND OPTIK DIESER TIERPFOTEN. Sucheingabe z. B.:

Katzenpfoten Marderpfoten Vergleich

und dann auf Bildansicht umklicken.
Schwierig wird jedoch die weitere Beweisführung. Wir erleben alles z. Zt. hautnah mit. Am 28. April 16 übernahmen wir einen VW-Passat-Kombi Vorführwagen OHNE JEDWEDE KRATZER, STEINSCHLÄGE usw.. Vom 28.04.-09.05.2016 gab es dann 16 Kratzer, bis auf die weiße Grundierung durch, mit einer Länge von bis zu 11 cm, sowie etliche kleinere Kratzspuren von 1-4cm. Das geschah immer in der Nacht zwischen 21.45 - 5.30 Uhr am Morgen. Ich habe dann an einem Tag das ganze Auto abfotografiert; das war am Tag 2 wo die ersten Spuren nur auf der Beifahrerseite sichtbar waren. Alle anderen lackierten Teile, waren dann um die 140 Fotos, wurden so fotografiert, dass die fehlerfreie Lackierung eindeutig erkennbar ist. Und jeden Tag fotografiere ich nun die Stellen, die dann auf einmal zerkratzt sind. Schaden lt. Lack-Doktor, der auf so etwas spezialisiert ist, z. Zt. 2800,--€ plus Mwst.. Hier lässt sich auch nichts mehr "einfach wegpolieren"; abgesehen davon, dass man ja eigentlich Autolack "draufpolieren" müsste. Logik eben. --- Dann habe ich auch mit daneben gelegtem Lineal schmutzige Katzenpfotenabdrücke auf Außenspiegel, Motorhaube und Dach fotografiert. Ein Foto von der Katze habe ich noch nicht, auch ab und an "Übernachten" im Auto erbrachte keine Sicherung. Soeben bestellte ich mir USB-Mikrospionagekameras mit 6 Monate-Standby-Kleinakkupack, Bewegungssensor, Weitwinkelobjektiv und guter Nachtaufnahmequalität. --- Weit und breit kommt nur 1 Katze in Betracht, die der liebe Katzenpapi ab dem Abend bis Mitternacht, oder, wenn sie mal wieder weg ist, die ganze Nacht herumlaufen lässt. Katzenpapi wird natürlich sagen "... nööö, meine kleine Miezemaus macht so etwas nicht ...". Also wird wohl Ärger mit dem Nachbarn anstehen, da seine Versicherung auch sagen wird: "Katzen machen so etwas nicht und außerdem ist nicht bewiesen, dass es diese Katze war." Demnach habe ich eine ruinierte Lackierung hinzunehmen, sie auf eigene Kosten reparieren und wieder neu zerkratzen zu lassen und muss mit dem bis vor 2 Wochen tipp-topp gepflegten nun vernachlässigt wirkenden Wagen zu Kunden fahren. --- Das alles lässt nun in mir Gedanken nach Alternativlösungen aufkommen. Jeder Tag mit 3 neuen Kratzern bestärkt mich darin, das Tier irgendwie einzufangen und es lebend xxxKilometer auszusetzen. Gegen Kratzer und Bisse helfen langstulpige Lederarbeits- und Motorradhandschuhe, sowie vielleicht eine alte Motorradlederjacke. --- Oder, vielleicht sollte ich sie mir schnappen und sie mit metallicblau aus der Reparaturlacksprühdose lackieren, damit sie auf der Motorhaube meines Wagens nicht mehr so auffällt? --- Aber im Ernst: Für mich wäre es allerdings klar, dass der Tierhalter seine Aufsichts- und Sorgfaltspflicht grobfahrlässig oder gar vorsätzlich nicht wahrnimmt. Weil er sein Tier unbeaufsichtigt draußen herumlaufen lässt. (Will mir nicht vorstellen, wie es aufgefasst würde, wenn mein Bruder seinen Dobermann unbeaufsicht draußen herumlaufen lässt, der dann die Katze in ihre Einzelteile zerlegt.)

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Wo wir gerade dabei sind: Schleifspuren von Kunststoffen auf Autolack lassen sich herrlich mit WD-40 Universalöl plus sauberem Papiertuch wegpolieren, nachdem die Stelle vorher manuell gesäubert wurde.

Hallo,

die von dir erwähnten Spuren müssen nicht zwangsläufig von einer Katze sein. Sehr oft kann es auch ein Mader sein der über dein Auto geklettert ist.

In deinem Fall würde ich hier mal die Augen offen halten.

So einen Spurenfall hatte ich auch und bei der nächsten Inspektion lag ein Maderskelett in meinem Motorraum.

Gruß

Das war auf jeden Fall eine Katze - es ist immer die gleiche Katze, die in meiner Gegend wohnt.

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Nee :) die machen für gewöhnlich keine Kratzer in´s Auto...

Wenn du den "Aufwand" betreiben möchtest kannst du dir ja so eine Halb / oder Ganzgarage für´s Auto zulegen. Die ziehst du jeden Abend drüber, dann hättest du keine kleinen Dreckpfötchen mehr auf dem Lack :) und kosten tun die auch nicht viel wenn du z.B. eine von Cartechnic nimmst. LG

Da bin ich jedes Mal auf 180!

Wenn es dich so sehr stört kauf dir eine Abdeckplane für dein Fahrzeug.

Machen Katzen Kratzer in den Lack mit ihren Krallen?

Nein der Lack ist zu hart das Katzen dort Kratzer verursachen könnten.

Das wäre dann die andere Variante - jedoch: Die Abdeckplane sieht dann nach einer Weile genau so ruiniert aus, wie z. B. Teile von Cabrioverdecken aus Kunstleder, Kunststoff, Klarsichtfensterteile und Stoffdächer.

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