Was kann man gegen innere Zerrissenheit tun?

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Gerade psychische Störungen können sehr langwierig und sehr quälend sein. Versuch, deine Hoffnung auf die stationäre Therapie zu setzen. Angst brauchst du nicht davor zu haben. Es gibt sie nicht mehr, diese "Irrenhäuser" in denen psychisch Kranke verwahrt wurden und verwahrlosten. Man kann sich jetzt permanent um den Kranken kümmer, was sicher erstmal zu einer besseren medikamentösen Einstellung führt. Das ermöglicht dir, in der Psychotherapie aktiv mitzuarbeiten und bald davon zu profitieren. Ablenkungen von deiner Heilung (wie sie bei der ambulanten Therapie immer möglich ist) wird es nicht geben. Ich wünsch dir Erfolg in deiner Gesundwerdung.

Oh du tuhst mir wirklich Leid :/ , Ich weiss nicht vielleicht versuchst du es einfach mal & vielleicht hilft fie Therapie ja ? , Wieso leidest du denn unter Depressionen ? & wie hat dass alles angefangen ? Hilft es dir dich abzulenken ? oder ist dieser schmerz immer da ? :(

Hallo,

es ist doch schon ein guter Schritt, dass du bald eine stationäre Therapie machst. Dort wird man dir sicher helfen können! Wie lange ist es denn noch bis dahin?

Wenn es noch länger dauert, könntest du ja versuchen selbst etwas dagegen zu machen. Weißt du, woher dieses Gefühl kommt? Da könntest du versuchen, da gegenzuwirken. Wenn es beispielsweise durch Einsamkeit verursacht wird, könntest du zu anderen Menschen gehen, mit ihnen reden und etwas mit ihnen machen. Wenn es durch generell negative Gedanken verursacht wird, versuche, dich irgendwie abzulenken. Wenn es ein Gefühl der Leere ist, versuche, das irgendwie zu füllen, indem du etwas tust, Hobbys nachgehst, etc. Ich weiß zwar nicht, was genau bei dir der Fall its, aber du kannst ja mal über die Ursache nachdenken und versuchen, etwas dagegenwirkendes zu tun. Das ist natürlich sehr schwer, ich kenne dieses Gefühl auch und erst die stationäre Therapie hat mir geholfen, aber vielleicht hilft bei dir ja irgendetwas schon vorher.

Vor der stationären Therapie brauchst du keine Angst zu haben. Mit 18 kommst du wahrscheinlich in die Erwachsenenpsychiatrie; da kann ich dir zwar leider nicht sehr viel zu sagen, da ich selbst nur in der Jugendpsychiatrie war, aber generell lässt sich trotzdem sagen, dass eine stationäre Therapie an sich ein guter und sinnvoller Schritt ist und sehr viel weiterhelfen kann. Du brauchst da keine Angst zu haben! Dort wird man dir sicher helfen können. Ich wünsche dir noch alles Gute und eine gute Besserung!

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