Was kann man gegen Hufrehe machen (Produkte) und was kann man mit den Tier machen?

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5 Antworten

Überprüfe bitte durch den Tierarzt, ob Cushing dahinter steckt (bei meinem Felix hat es auch mit Hufrehe angefangen). Im akuten Anfall am besten in die Matsche stellen und nicht zur Bewegung zwingen. Nur Heu füttern, auf gar keinen Fall Gras, Brot und Möhren. Nach der akuten Attacke auf dem Paddock halten, kein Weidegang oder stundenweise auf einer überständigen Weide. Kein zuckerhaltiges Futter füttern (Brot, Getreide, Müsli, Möhren, Bananen sind tabu). Mineralfutter und Heu reichen bei normaler Arbeit aus, ansonsten Futter wie Puritan von Höveler (getreide- und melassefrei) füttern. Das Pony darf nicht dick sein, aber auch nicht unterernährt. Bewegung und Arbeit hängen davon ab, ob eine Hufbeinrotation oder Senkung vorliegt. Felix läuft trotz zweimal Hufrehe und leichter Hufbeinsenkung mit Spezialbeschlag einwandfrei vor der Kutsche.

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Mager füttern, gute Mineralfutter, einen THP für Kräuter ansprechen. Evtl. auch Akkupunktur. Sehr gute Hufbearbeitung evtl. ein HO.

Diät halten, Koppel regulieren, viel eigenständige Bewegung schaffen.

Produkte - gibt es dafür nicht, das muß man eher mit "weniger" von allem bekämpfen. Ein Pferd das mal einen Reheschub hatte wird nie wieder ganz gesund und bleibt immer latend ein Rehepferd.

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wenn Du mit dem behandelnden Tierarzt sprichst,
frag ihn mal was er von Hafer-oder Gersten-Kaff, SpeedyBeet, Strohhächsel mit Heu bzw Heucobs hält  -   
bei uns hat's gut geholfen,
natürlich (Magerweide, besser) SAndpaddock mit 5mal täglich Heu,
täglichem spazieren gehen, sobald der Rehebeschlag das zuläßt,
Hufe kühlen/wässern/kneipen-gehen,
Lymphdrainage(vom Fachmann !!!)
und /oder einfache kreisende Massage per Hand oder Magicbrush

und natürlich die HAltung für die Zukunft optimieren -
weitere gute Tipps haben die anderen ja auch gegeben

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Es wäre sicher am sinnvollsten, diese Frage dem Tierarzt zu stellen. Der könnte möglicherweise auch was Geeignetes verschreiben.

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Also meinem shetty hat das damals geholfen die Hufe regelmäßig machen zu lassen (aber nicht zu sehr, da er ja durch die Krankheit verändert wird) und seine Füße immer etwa 30-45 Minuten mit kaltem Wasser zu kühlen. Das haben wir täglich gemacht für circa ein-zwei Monate und später an Tagen an denen er auffällig gelaufen ist. Er liebte das, obwohl er sonst ein großer Hasser von Wasserschläuchen war. Außerdem kam er nicht mehr auf wiesen mit viel jungem frischen Grad sondern auf kürzere und wurde mit Heu zugefüttert. Auf jeden Fall vom Tierarzt beraten lassen,aber damit kannst du ihr schon helfen ;)

PS: das ist zehn Jahre her und unser Senior hat alle zwei-drei Jahre mal wieder kleinere Problemchen damit, ist ansonsten aber wohlauf 

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