Was kann man gegen die Überbevölkerung der Erde tun?

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21 Antworten

Gegen Überbevölkerung gibt es ein simples und effektives Mittel. Ethisch vollkommen einwandfrei:

Die Stärkung der Rechte der Frauen.

In weiten Teilen der Welt haben Frauen nicht das Recht, über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Sie haben keinerlei Mitspracherecht bei der Wahl der Verhütung bzw bei der Entscheidung über Verhütung. Interessanterweise geht es den Ländern, in denen das der Fall ist, auffällig schlecht.

Dies setzt als Notwendigkeit jedoch die Eindämmung religiösen Gedankengutes vorraus, da sich ein Großteil der Weltreligionen zum Ziel gesetzt hat, eben diese Stärkung zu verhindern. Sie tragen daher eine beachtliche Mitschuld an Überbevölkerung und Armut.

Und wie dämmt man religiöses Gedankengut am effektivsten ein?

Richtig. Durch Bildung

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Kommentar von berkersheim
10.08.2016, 19:22

Das ist korrekt. Das Problem: Das dauert! Daten aus England (London und Birmingham) zeigen (in Deutschland darf sowas aus politischer Korrektness nicht erhoben werden), dass die Bürger islamischen Glaubens 3-6fach soviele Kinder bekommen als die christlichen Glaubens. Ebenfalls klagen Frauen aus England darüber, dass Frauen aus Afrika teils ihre Töchter in den "Urlaub" nach Afrika schicken, dass sie dort beschnitten werden. Daran kann man sehen, dass das sehr lange dauert.

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Kommentar von Nicodemus0815
11.08.2016, 07:08

Ich stimme deiner Antwort zu. Möchte noch ergänzen, daß es dabei nicht gleichgültig ist was und wie man bildet. Wichtig ist, wie du es ja auch anklingen lässt, die Fähigkeit zu lernen selbstbestimmt und eigenverantwortlich das eigene Leben zu gestalten. Das ist die Grundvorrausetzung für ein Leben in Würde.

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Es werden einfach zu viele Menschen geboren. Die Medizin an sich ist kein Problem. Aber besonders in armen Regionen, wie in Afrika steigt die Bevölkerung durch die geringe Bildung der Frauen und durch das falsche Gesellschaftssystem stark an. Da hat die Religion zum Teil Einfluss darauf, weil Frauen oft unterdrückt werden. 

In den westlichen Ländern stagniert die Bevölkerungszahl nämlich seit Jahren. Die Frauen sind gebildet und der Mann hat nicht mehr das alleinige Sagen. So wird gewährleistet das Frauen ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Dies hat positiv zu unserer Gesellschaft beigetragen. Aber es war auch ein langer Weg und noch immer ist nicht alles gerecht.

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Wirklich helfen könnte wohl nur ein anderes Weltbild, das andere Daseinsgrundlagen in sich birgt und so nicht mehr darauf ausgerichtet ist, um jeden Preis Nachkommen zu erzeugen, um die eigene Art zu erhalten.

Die Alternative dazu ist das, was wir jetzt haben. Am Ende der Kette führt auch das zwangsläufig zu einer drastischen Reduzierung der Menschheit, allerdings auf eine Weise, die niemandem gefällt.

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Man müsste der Natur einfach mal freien Lauf lassen. Richtig. Nicht jeden, der durch Krankheit, Verletzung oder schlichtweg Alter eigentlich sterben müsste, krampfhaft am Leben zu erhalten, wäre da der "einfachste" Ansatz.

Hast du Dan Browns Inferno gelesen? Sicher, Fiktion, aber der Ansatz gefiel mir. (Und nun gibts Spoiler, falls du es nicht gelesen hat...oder irgendwer anders, der das aber noch vor hatte.) Da wurde durch einen Retrovirus, der die DNS der Menschen veränderte, dafür gesorgt, dass 1/3 der Menschheit unfruchtbar wird. Sonst nichts. Keiner wird krank, keiner stirbt, keiner hat Schmerzen, einzig und allein die Reproduktionszellen werden unbrauchbar.

Schade für all jene, die gerne Kinder hätten, aber wenn es so wäre, würde man sicher auch dafür Lösungen finden. Alle anderen könnten ja immer noch Kinder bekommen und nicht jeder will diese behalten. Waisen, ungewollte Kinder in Heimen usw. gibts ja zu genüge.

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Ein Anfang wäre es, dass nicht jedes Pärchen meint es müsse unbedingt Kinder bekommen.

Wir sind gefühlt das einzige Pärchen ohne Kinder hier im Viertel, daher fragt jeder auch ständig danach.

Das ist für Einige scheinbar unbegreiflich, sich wegen der düsteren Zukunftssaussichten speziell politischer Lage, die gesellschaftliche Entwicklung und den Klimawandel gegen Kinder zu entscheiden.

Diese fehlende Weitsicht finde ich fast schon frech. Hauptsache 1-2 Kinder in die Welt setzen, damit die Klischeefamilie mit Haus, zwei Autos und Baum im Garten perfekt ist, aber nach mir die Sinntflut.

Müssen sich die Kinder halt mit den zukünftigen Problemen befassen ...

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Das Problem der Überbevölkerung wird sich von alleine lösen, wenn wir es schaffen, die Gesundheit, die Bildung und den Wohlstand zu verbessern.

Vor allem muss die Situation (Bildung, Gesundheit) der jungen Frauen verbessert werden.

Es gibt über all auf der Welt diesen Zusammenhang:

Wenn die Menschen im Elend leben, bekommen Frauen im Durchschnitt ca. 10 Kinder oder mehr. Davon stirbt ca. als die Hälfte, bevor die Kinder erwachsen werden. Das war auch in Deutschland so.

Sobald die Menschen sozial und beruflich aufsteigen, Bildung haben, zum Arzt gehen können und eine Altersvorsorge haben, ändert sich das: Eine Frau bekommt im Durchschnitt nur noch 1-2 Kinder. Die Bevölkerung schrumpft auf Dauer.

Deshalb ist es wichtig, in den nächsten Jahren die Situation vieler Menschen auch in anderen Ländern zu verbessern. In vielen Ländern ist das schon gelungen. Die Vereinten Nationen arbeiten daran. Wir sollten sie mehr unterstützen. Es gibt bereits Erfolge in vielen Ländern, dort stagniert die Bevölkerungszahl. 

Das ist ein wirksamer Weg, die Weltbevölkerung zu begrenzen!

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Wonach definiert man Überbevölkerung? Irgendwo gibt es doch einen Richtwert. Im Grunde nach der Geldverteilung.
Wir haben genug Platz zum Leben für alle und mehr als 1/3 unser Produkte schmeißen wir weg. 
So sehe ich im Grunde keine Überbevölkerung, sondern eher eine schlechte Verteilung der Resourcen.

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Kommentar von WeicheBirne
10.08.2016, 19:31

Nein, es ist eine gute Resourcenverteilung für Dich und mich. :o)

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Kommentar von Askomat
10.08.2016, 23:13

Das ist eine richtige Antwort.

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Böse gesagt , wenn es sich nicht regeln lässt, regelt sich das irgendwann von selbst in Form von Krieg um Nahrung und sauberes Wasser.

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Hallo zErfresser,

Erfahrungsgemäß haben die Länder, die den höchsten Bildungsstand haben und die wirtschaftlich besten Verhältnisse den geringsten Zuwachs in der Bevölkerung.

Also: Bildung und vernünftige Entwicklungshilfe mit gerechter Verteilung der Resourcen.

Gerechtigkeit, die nicht nur "Almosen" ist, kostet aber, und das bedeutet massive Einschnitte in der Lebensweise der Industrienationen.

Ob das dann aber durchgeführt wird, ist sehr fraglich.

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Wenn wir das nicht regeln, wird das die Natur irgendwann selbst regeln.

Über ethische Fragen und den daraus resultierenden Möglichkeiten, musst du heute noch nicht nachdenken.

Wenn die Überbevölkerung irgendwann zu echten, akut spürbaren Problemen und gesellschaftlichen Verwerfungen führt, dann gilt unser heutiger, ethischer Maßstab eh nicht mehr.

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Kommentar von Bambi201264
10.08.2016, 17:14

Ähm...tut sie das nicht schon?

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Die Ressourcen sind ungleich verteilt und verschwenderisch genutzt, nicht zu wenig für alle. Daher: keine Überbevölkerung, nur systematische Unterdrückung.

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Nun, es gibt eigentlich zwei Möglichkeiten: entweder mal wieder einen Weltkrieg oder Abbau von Armut. Wo Menschen arm sind, da sind Kinder die Altersversorgung.

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Es gibt ein Komplex was besagt dass Bayer vor ca. Hundert Jahren sogar öffentlich beschloss durch Verunreinigung des Essens und Medikamente die Überbevölkerung zu verhindern. Wir werden quasi durch sämtliche Krankheiten die es eigentlich gar nicht geben dürfte umgebracht damit wir eben nicht zu viele werden. Ich würde jetzt wirklich ganz gerne die Quelle dazu angeben doch weiss ich nicht mehr wo ichs finde. Sollte ich es jedoch finden schreibe ich es als Kommentar hier rein. Fazit: Die Leute die ganz viel Macht haben denken schon daran wie mans verhindert und setzen ihre Pläne auch schon um.

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Kommentar von Kurpfalz67
10.08.2016, 17:11

Der Plan hat ja super funktioniert. 

In den letzten 100 Jahren ist die Weltbevölkerung auch deutlich zurückgegangen.

So ein Schwachsinn!

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Kommentar von WeicheBirne
10.08.2016, 19:30

Hitchens Rasiermesser! Genug gesagt.

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Das wohl Naheliegendste ist eine Geburtenkontrolle, wenn es gar zu dramatisch wird.

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Kommentar von Nicodemus0815
11.08.2016, 06:55

Das Problem an einer Geburtenkontrolle ist, daß es die Würde des Menschen verletzt, da es dabei immer Leute gibt, die über andere entscheiden, wer leben darf oder nicht.

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Es dürfte in den armen Ländern kein Verbot von Verhütungsmittel geben.

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Es gibt nich lange keine Überbevölkerung es ist nur alles falsch aufgeteilt.

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Die Natur reguliert das selbst.

AIDS; Ebola, Unfruchtbarkeit....

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Kommentar von 1900minga
10.08.2016, 17:10

Jährlich steigt die Weltbevölkerung um knapp 100 Millionen Menschen...
So gut regelt die Natur das nicht...

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Jede Frau sollte nur ein Kind bekommen... Ich glaube dann hätte sich das Problem recht schnell gelöst. Wobei ich es nicht nachgerechnet habe.

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Kommentar von Nicodemus0815
11.08.2016, 06:58

Und was machst du mit den Frauen und Kindern, die sich nicht daran halten wollen oder können. Und übrigens, die Männer haben mit dem Kinderkriegen auch noch etwas zu tun!

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Kondome. Sowohl zum Überziehen, als auch zum Maul stopfen gewisser Priester und Prediger.


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Kommentar von zErfresser
10.08.2016, 17:03

Hahaha ich lach mich tot

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Ein Wort: Bildung.

Sämtliche Studien zeigen, dass dies das entscheiden Item ist, dass über die Geburtenrate entscheidet.

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