Was kann man beitragen, dass eine lesbische Kollegin nicht diskriminiert wird?

7 Antworten

Sprich vielleicht einfach mal mit IHR - es kann auch sein, dass sie das gar nicht so schlimm empfindet wie du das jetzt siehst oder das noch andere Sachen vorgefallen sind, von denen du gar nichts weißt. Bevor du irgendwas unternimmst, musst du sicher wissen, wie es ihr dabei ginge. Sprich sie auf jeden Fall einfach mal nett an, das hilft immer weiter! 

Zeig ihr einfach, dass sie akzeptiert ist und mach Du es anders. Einmischen würde ich mich nur, wenn es wirklich schlimm ist. Höchstens den Kollegen fragen, warum er sie eigentlich nicht eingeladen hat, ohne Hinweis "lesbisch". Auf dieses Niveau würde ich mich gar nicht begeben, weil es einfach normal ist jemanden zu akzeptieren. Wenn er dann was in diese Richtung bemerkt, dann kannst Du ihm ja sagen, dass Du das daneben findest, aber erst dann.

Geh einfach auf sie zu und lass die anderen sehen dass es dich nich stört, Herrgott sie is dadurch doch kein Monster und vorher wurde sie schließlich auch ganz normal behandelt. wenn deine kollegen sehen dass es auch anders geht werden sie vllt. zur Vernunft kommen.

Sind Schweizer Rassisten?

Ich bin vor etwa einem Jahr aus beruflichen Gründen in die Schweiz gezogen und wohne jetzt seit etwas mehr als einem halben Jahr, etwa 15 Fahrminuten von Zürich entfernt. Am Anfang ist es mir noch nicht so wirklich aufgefallen, aber inzwischen hab ich das Gefühl regelmäßig diskriminiert zu werden. Und das nur weil ich kein Schweizer bin sondern Deutscher. Es fällt mir besonders auf der Arbeit auf (wobei es auch schon solche Szenen gab, als ich z.B. neulich meine Tochter in die Kita abholen kam). Zum einen habe ich das Gefühl, bei den Kollegen auf der Arbeit meist ziemlich abweisend behandelt zu werden, so als hätte ich irgendjemandem etwas getan. Es ist schwer ein konkretes Beispiel in Worte zu fassen das meinen Eindruck stützt... Wenn sich während einer Pause Grüppchen bilden wo geplaudert wird (meist auf Schweizerdeutsch) und ich mich dazu stelle und etwas zum Gespräch beitragen möchte (auf Hochdeutsch), werde ich angeschaut als wenn ich etwas verbotenes gesagt hätte. Als wenn sie sagen wollen würden wie ich es nur wagen könne, sie anzusprechen. Dann kommt das Gespräch üblicherweise auch zum erliegen und löst sich die Gruppe auf. Ich finde dieses Verhalten unglaublich befremdlich. An meinem alten Arbeitsort in Hessen war es Gang und Gebe sogar auf Englisch umzusteigen, sobald jemand dazu kam der Ausländer war und nur schlecht oder gar kein Deutsch konnte. An meinem jetzigen Arbeitsplatz bräuchten sie noch nicht einmal in einer anderen Sprache weiterzureden wenn ich mich dazugeselle, weil ich ihr Schweizerdeutsch ausreichend gut verstehe um dem Gespräch folgen zu können.

Woran liegt das? Was ist ihr Problem? Auch ansonsten habe ich das Gefühl, ziemlich ausgeschlossen zu werden von der Belegschaft (und teilweise auch sonst im Alltag). Ich verstehe das nicht. Warum tun die das?

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Ich weiß, dass eine gute Kollegin gekündigt wird, was soll ich tun?

Ich habe Zugriff auf das E-Mail-Postfach meines Chefs. Er hat mir es mal vor Monaten freigeschalten und vergessen es wieder zu sperren. Jetzt habe ich gelesen, dass in den nächsten Wochen mehrere Kollegen gekündigt werden sollen. Ich bin total schlecht drauf und es macht mir ziemlich zu schaffen, insbesondere weil einige Kollegen Familienväter etc. sind und die Arbeitslosigkeit sie hart treffen wird. Ich bin total niedergeschlagen, insbesondere weil eine gute Kollegin von mir auch unter den Betroffenen ist. Heute waren wir alle nach der Arbeit noch was trinken und hatten viel Spaß miteinander. Ich saß da und wusste genau, dass in wenigen Tagen wohl der Teufel los sein wird in der Firma. Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll, die Situation belastet mich ziemlich.

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Kollegin beim Blau-Machen erwischt. Wie reagiren?

Hallo :)

Vor gut einer Woche hat sich eine Arbeitskollegin krank gemeldet. Am selben tag musste ich für das Geschäft einige Einkäufe erledigen, weshalb ich ins dortige Einkaufszentrum ging und staunte nicht schlecht, als ich da auf meine "kranke" Kollegin traf, in Männlicher Begleitung. Allerdings kam ich nicht dazu sie an zu sprechen, den sie bemerkte mich auch und packte ihre Begleitung am Arm, ehe sie rasch davon rannte.
Ich war ziemlich enttäuscht von ihr, doch da ich und sie Freunde sind, habe ich unseren Vorgesetzten nichts erzählt, da ich erst selber mit ihr reden wollte, doch dazu kam es noch nicht, da sie immer sofort das Thema wechselte, wenn ich sie drauf ansprach, weshalb ich es schließlich sein ließ.

Dies ist auch nicht das erste mal das es Hinweise gibt, dass sie Blau macht. Einmal z.B hat ein Mitarbeiter ihren Freund in Fitnesscenter getroffen, da sie an diesem tag mal wieder Krankgeschrieben war, hat mein Mitarbeiter, dem Freund ausgerichtet, er soll ihr Gute Besserung-Wünsche überbringen, worauf der verwirrt meinte, das sie heute doch arbeiten war. Zudem hat sie, als eine Mitarbeiterin kündigte, mir gegen über mal erwähnt, das sie dank der nun wenigen Blau machen können. Auch da sagte ich nichts da wir Freunde sind

Dennoch fühle ich wie die Abneigung ihr gegenüber immer wie grösser wird. Sie ist ein Mensch der sehr oft Krank ist und deswegen nicht arbeiten kann, oder ein zwei Stunden später kommt bzw. eher geht. Auch die meisten Arbeitskollegen, sind nicht mehr all zu gut auf sie an zu sprechen, da durch ihr häufiges Fehlen, die arbeit an uns hängen bleibt.
Meist ist sie nur ein, maximal zwei Tage krank und erscheint danach (und davor) topfit auf der Arbeit, was Misstrauen schnürt.

Wie soll ich mich verhalten? Reden kann ich ja nicht mit ihr da sie mir ausweicht und da ich nicht ihr Chef bin, will ich mich auch nicht zu sehr einmischen. Und beim Chef verpetzen fände ich irgendwie mies, auch wenn sie es evtl verdient hat.

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Chef und Kollegen über Weiterbildung informieren?

Hallo, ich arbeite seit fast 10 Jahren im Büro einer kleinen Firma als Sekretärin/Bürokraft. Die Arbeit hat mir früher viel Spaß gemacht, mittlerweile ist sie jedoch langweilig und anspruchslos geworden. Eigentlich arbeite ich hier nur noch, weil ich eben mein Gebiet beherrsche, der Arbeitsweg kurz ist und die Kollegen super toll nett.

Trotz allem habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen in meiner Freizeit jeden Samstag eine Weiterbildung zu einem neuen Beruf zu machen. Diesen Beruf kann ich in meiner jetzigen Firma nicht ausüben und muss dementsprechend nach erfolgreicher Prüfung eine neue Firma finden. Da ich mich aber in keinster Weise drängen lassen möchte, habe ich bisher niemanden in der Firma davon erzählt. Ich habe mich auch informiert und herausgefunden, dass ich das auch nicht machen muss.

Soweit war bisher alles klar und im April nächsten Jahres bin ich mit der Weiterbildung auch endlich fertig.

Jetzt kommt allerdings mein großes moralisches Problem.. Meine Arbeitskollegin mit der ich mir die arbeitsaufgaben teile hat jetzt verkündet im August nächsten Jahres ebenfalls eine Weiterbildung anzufangen, jedoch eine die in unserer Firma gebraucht werden kann und sie möchte das ganze in Vollzeit für 4 Monate machen. Sie hat auch mit unserem Arbeitgeber gesprochen und der stellt sie in der Zeit frei und da nach bekommt sie mehr Geld.

Das ganze erlaubt unser Chef jedoch nur, wenn ich meine Einverständnis dazu gebe, da ich ja in diesen 4 Monaten alle Aufgaben alleine machen muss..

Jetzt weiß ich jedoch nicht was ich machen soll. Klar ich kann sagen, dass das ganze für mich okay ist, obwohl ich weiß, dass ich im August vermutlich gar nicht mehr da sein werde, aber ist das moralisch (und gesetzlich?) okay? Ich möchte meiner Kollegin nicht den Weg verbauen sich weiterzubilden und ich denke wenn ich es einfach jetzt direkt sage, dann können sich alle darauf einstellen. Es gibt genug vorlauf um Ersatz für mich zu finden und meine Kollegin könnte die Weiterbildung trotzdem machen oder von Anfang an nur am Wochenende.

Andererseits riskiere ich damit, meinen Job schon viel früher zu verlieren, da ein Ersatz vielleicht sehr schnell gefunden ist. Es kann ja auch sein, dass ich die Prüfung nicht bestehe und sie im Sommer wiederholen muss. Ich möchte ganz einfach keinen Druck haben und das ganze in meinem Tempo angehen.

Ich hoffe ihr versteht meine Zwickmühle und konnte mir sagen, wie ihr das ganze angehen würdet?

Vielen Dank und liebe Grüße!

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Abfällige und rassistische Bemerkungen am Arbeitsplatz

Ich bin Ausländer und arbeite in einer Firma in Deutschland. Gestern während der Mittagspause hat eine Kollegin von mir hat abfällige Bemerkungen über mein Land und sein Bürger gemacht. Gilt das als Diskriminierung bzw rassistisches Verhalten am Arbeitsplatz? An Alle Nazis: Auf Kommentare wie z.B “Sch**ßausländer geh raus” antworte ich nicht, ich werde sie einfach ignorieren, also spart euch die Mühe

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Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine Persönlichkeitsstörung (um welche?), was kann ich machen, um mich abzugrenzen?

Ein Kollege von mir Widerspricht sich ständig. Zum Beispiel sagt er zu mir, dass er nicht weiß, ob er die Wohnung nehmen soll. Zwei Minuten sagt er zu mir, er ruft dort an. Eine halbe Stunde später sagt er zu mir, er nehme die Wohnung nicht, da er erst in Urlaub fahren will. So geht das immer weiter, bis er mir am Abend sagt, dass er die Wohnung nicht nimmt. Am nächsten Tag sagt er zu mir, er hat wegen der Wohnung angerufen. Das ist jetzt nur ein Beispiel. So was in der Richtung kommt jede Woche vor.

 

Er kann sich keineswegs in Menschen reinversetzen. Wenn jemand anderes einen Fehler macht, hängt er das regelmäßig an die große Glocke. Meint, dass man keinen Fehler machen darf. Macht er einen Fehler, regt er sich sehr darüber auf und kann nächtelang nicht schlafen. Das sind KEINE Einzelfälle.

 

Ich hab ihn schon darauf angesprochen. Er hörte mir überhaupt nicht zu. Nachdem ich ihn zum dritten male gefragt habe, ob ihm das überhaupt nicht auffalle und ich keine Antwort bekam, fragte ich ihn, ob er mir überhaupt zuhört. Keine Reaktion von ihm. Aber kleine Wörter in Sätzen bemängelt er gleich. Oder, wenn ich einen Satz anfange und nicht weiterreden kann, da ein anderer Kollege dazu kommt, will er besagte Kollege sofort wissen, was ich sagen will. Auch nach dem fünften male, dass ich ihm jedes mal sage, dass ich ihm das nachher sagen werde.

 

Dieser besagte Kollege versteht anscheinend nicht, was er überhaupt von sich gibt. Er sagt nur, dass er sich in der Firma wie in einer Familie fühlt. Mich (und wahrscheinlich andere) zieht sowas schon runter. Was könnte ich machen, da dieser Kollege das nicht versteht. Eine halbwegs vernünftige Kommunikation ist mit ihm ganz und gar nicht möglich. Zum Vorgesetzten will ich auch nicht gehen. Was könnte ich machen?

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