Was Kann man bei so ein Fall machen?

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7 Antworten

Wenn die Tocher seinen Vater pflegt, kann sie für die Pflege seines Vaters auch Pflegegeld bekommen. Vieleicht sollte man sie über die Möglichkeit aufklären.

Wenn sie sich um Ihren Vater weiterhin nicht genug kümmert, dann wäre das unterlassene Hilfeleistung, und das Gericht kann dann auf Grund der vernachlässigten Betreuung einen Betreuer beautragen, was für die Tocher heissen kann dass, Ihr der Vater von zuhausen genommen wird und in ein Heim eingewiesen wird.

Die Tochter wird nach dem Einkommen an den Kosten beteiligt.

Wenn von dem Geschehen jemand weiss, und der Vater stirbt, dann ist das auch für Ausenstehende unterlassungern Hilfeleistung!

L. G. Aral59

Der Mann gehört in ein Pflegeheim, wo er ordentlich versorgt wird. Die Tochter hat die Aufsicht? Ja wie denn, wenn sie den ganzen Tag arbeitet. Klar, Pflegeheim kostet, da müßten Tochter und Mann dazu zahlen, weil die Rente sicher nicht ausreicht. Ich würde mich an den Pflegedienst bei der Krankenkasse wenden, fragen, welche Pflegestufe der alte Mann hat. Bei Stufe 3 müßte der Pflegedienst öfter am Tag kommen.

UniqueGirl1504 05.07.2011, 23:52

Mit Pflegediensten wäre es kein Problem er ist Privat versichert und Geld hat er auch wie Sand am Meer!! Deswegen ist die Tochter ja auch so drauf und wartet das er nich mehr lange hat!!

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Du wendest Dich am Besten GANZ SCHNELL an das zuständige Vormundschaftsgericht beim Amtsgericht in Deiner Region (das kannst Du auch über die Betreuungsbehörde/Betreuungsstelle in Deiner Stadt/Landkreis machen) und meldest den Fall. Die Sorge, einen auf den Deckel zu bekommen von der Familie ist berechtigt, aber gleichzeitig könnt ihr euch nicht an der Verwahrlosung/Körperverletzung/Tötung beteiligen, indem ihr tatenlos zuseht! Die Meldung beim Vormundschaftsgericht kannst Du (vielleicht machst du es auch persönlich mit deiner Oma) auch anonym machen oder dort darum bitten anonym zu bleiben! Im Grunde reicht aber ein anonymer Brief mit Name, Geburtsdatum und Anschrift deines Opas (Betreuungsbedürftiger) und einer Schilderung der Umstände/Geschehnisse, am besten auch mit Angaben von Namen und Anschriften und Datum.

Wenn das Gericht eine Meldung dieser Art erhält, muss es dem Fall nachgehen, einen Facharzt für ein Gutachten vorbeischicken, selbst einen Blick auf den Betreuungsbedürftigen (den alten Mann/deinen Opa) werfen und ggfs. auch einen Sachverständigen der Betreuungsbehörde vorbei schicken. Dann ist es aktenkundig und du kannst sicher sein, dass eine Regelung gefunden wird, die zum Wohle Deines Opas ist. Was genau geschieht, entscheidet der Richter, nachdem er sich alles genau angesehen und die Angehörigen und Deinen Opa (sofern noch möglich) befragt hat.

Das kann so aussehen, dass Dein Opa einen gesetzlichen Betreuer bekommt, der sich um alles kümmert, z.B. dass er zuhause ordentlich gepflegt wird, entweder durch Pflegedienst oder auch in ein Heim kann, wenn das das Beste für ihn ist.

UniqueGirl1504 06.07.2011, 19:27

Das ist zwar nicht mein Opa ... Aber meine Oma sagte mir da kommt 3 mal am Tag jemand vom Pflegedienst!! Aber das reicht doch nicht aus oder? das er nur 3 mal am Tag sozusagen was zu trinken bekommt!!!

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whepe 06.07.2011, 20:39
@UniqueGirl1504

Meiner Meinung nach reicht das keinesfalls aus! Allerdings kann das aus der Distanz hier niemand wirklich beurteilen, inwiefern der alte Mann tatsächlich vernachlässigt wird. Das sollte ein neutraler, sachverständiger Gutachter näher erörtern!

Also schwing die Hufe und google mal nach der Adresse des für Euch zuständigen Vormundschaftsgerichts beim Amtsgericht und dann los, Meldung des Sachverhalts machen und darum bitten, dass sich mal einer die ganze Situation näher ansieht, bevor es vielleicht zu spät dafür ist (denn die brauchen beim Gericht immer auch noch paar Tage bis die ihren Besuch anmelden und dann endlich jemanden vorbeischicken)!

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Du kannst mal überprüfen ob der Mann Wunde Stellen am Po oder auf dem Rücken hat. Dikubitus nennt sich sowas.

Wenn er das nicht hat dann ist alles in Ordnung oder zumindest nicht so schlimm wie du es hier darstellst.

Das mit dem wenig Trinken und Essen ist Normal in dem Alter wenn der Mensch langsam Stirbt.

Ich finde es gut das die Tochter den Mann nicht in ein Pflegeheim Abschiebt, dort geht es ihm auch nicht besser.

Wenn er Pech hat bekommt er im Pflegeheim eine Magensonde und muss ewig lange Leiden bis er Sterben darf. Bringt dem Pflegeheim 4500€ im Monat deshalb Versuchen sie die Menschen oftmals lange am Leben zu halten weil es leicht Verdientes Geld ist.

Klingt jetzt Hart und natürlich ist das nicht in jedem Heim so aber im großen und ganzen läuft das so.

Grüße

also ich hab mit meiner Oma nochmal geredet und sie meint das am tag, 3 mal welche vom Pflegedienst kommen!! Aber trotzdem das heißt zwischendurch bekommt er nix zu trinken!! Nur wenn jemand da ist (die Pflege) Normalerweise muss er doch sowas wie ein Tropf bekommen das er nicht austrocknet? Er kann sich ja nicht mehr bewegen und sich was zu trinken nehmen auch wenn es neben ihn stehen würde!!

Was immer ihr unternehmt; natürlich erfährt die Tochter davon; das muß euch klar sein. Das wäre mir aber in dem Fall egal.

Es ist kein Problem, eine Firma mit der Pflege zu betrauen, die dann je nach Pflegestufe mehrmals am Tag kommen, und sich um den alten Herrn kümmert. Wie sich das anhört, hat er ja schon Pflegestufe 3, dann kommt so ein Pflegedienst schon mehrmals täglich. Zusätzlich könnte man noch die Caritas, Malteser oder ähnliche Organisatoren ansprechen, die oft ehrenamtliche Helfer haben, die einfach nur zum Zeitvertreib kommen, mit dem Herrn mal spazieren gehen, ihm was vorlesen oder ihm sonstwie die Langeweile nehmen.

UniqueGirl1504 05.07.2011, 23:28

ja zu der Pflege die mehrmals am Tag kommt!! Also ich denke mal das die Tochter sozusagen über ihren Vater die ''Vollmacht'' hat und sie eigl. dafür zuständig ist für die Pflege und und und (laut ''Papiere'')!! Pflegestufe 3 hat er auf jedenfall!! Die Tochter tut ja auch so als wenn er Bald stirbt, weil sie meiner anderen Oma über den Weg gelaufen ist und Eiskalt sagte das es nix mehr wird mit ihn!!

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diewildeHilde 05.07.2011, 23:37
@UniqueGirl1504

das ist natürlich krass..... zuständig ist die Pflegeversicherung, die findet man über die Krankenkasse. Vielleicht kann man da mal anrufen?

Ist diese Tochter die offizielle Pflegeperson, so bekommt sie auch Geld dafür, und das bei Pflegestufe 3 nicht zu knapp. Das wird sie sicher einsparen wollen, und nicht an einen Pflegedienst abgeben wollen. Nur übernimmt sie damit eben auch die Verantwortung für das körperliche und geistige Wohl des Vaters. Vielleicht interessiert es die Pflegeversicherung, daß sie Geld kassiert, aber nicht die entsprechende Leistung erbringt?

Vielleicht gibt es auch irgendwelche sozialen Dienste, denen man mal nen Hinweis geben kann? Das Problem wird sein, daß niemand euch Auskunft geben wird, aber wenn ihr Hinweise gebt, muß ja irgendjemand da mal nachfragen. Vielleicht sogar der Hausarzt des alten Herrn? Irgendwas wird ja irgendjemand wissen. Macht da mal nicht die Augen zu, sondern leiert alles an, was geht. Und halte mich doch bitte mal per Kommentar auf dem laufenden!

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whepe 06.07.2011, 10:29
@UniqueGirl1504

Ja hat sie denn eine gültige "Vollmacht", und wenn ja, auf welche Bereiche des Leben bezieht sich diese? Eine Vollmacht kann vom Vormundschaftsrichter mitunter auch entzogen werden, wenn jemand die nicht ordnungsgemäße Ausführung/den Missbrauch dort meldet und die Überprüfung ergeben sollte, dass das zutrifft.

Aber melden muss es eben jemand, weil rein riechen kann kein Richter in die Häuser und Familien!

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meldung an das vormundschaftsgericht - aber schnell - geht auch anonym per brief....

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