Was kann man bei einem voreingenommen en Richter Unternehmen?

7 Antworten

Was für ein Fahrzeug und vor allen wie fährst du es? Das man den heftigen Schlag in seinem Fahrzeig "nicht mitbekommen" haben will, wenn man einen anderen Außenspiegel trifft, klingt tatsächlich völlig unglaubwürdig und als reine Schutzbehauptung vor Strafverfolgung.

Es sei denn, man fährt Panzer oder einen Betonmischer mit lärmendem Fahrerhaus oder hätte sein Radio so laut gestllt, dass man keine anderen Schallquellen wahrnehmen konnte, was man besser für sich behält.

Gibt es einen Zeugen der sah, wie der Spiegel in genau dem Moment flog, als du das geschädigte Fahrzeug passiert hast, erst Recht.

So ein Vorsitzender muss sich täglich solche Märchen und Lügen anhören. Den kann ich verstehen, auch als Geschädigten würde es mich ärgern, dass niemand mehr bereit ist, für seine offenkundigen Fahrfehler einzustehen, sich vom Acker macht und wenn er denn Rede uind Antwort bei Gericht stehen muss, einen auf unschuldig mimt  und das Verfahren verschleppt, nur weil er es kann: Glaubst du ernsthaft, ein Gutachter käme hier zu einem anderen Ergebnis?

Mit dem erhöhten Strafmaß wirst du dann aber leben müssen. Ich hätte es soweit nie kommen lassen und das Straverfahren gegen Anerkenntnis und eine Gelbuße einstellen lassen, wenn ich von der Zeugenaussage Kenntnis gehabt hätte. Keine Ahung, wie du deinen Anwalt davon überzeugen konntest, hiermit vor Gericht zu erscheinen, es sei denn, er hätte im Kosteninteresse gerichtlicher Vertretung dies gern mitgemacht.

Du hast doch einen Anwalt der wird dir sagen können was du machen kannst...ne ablehnung des richters wegen befangenheit seh ich hier jedoch nicht als möglichkeit...möglicherweise kannst du das urteil wegen verfahrensfehler angehen ( wenn dir tatsachlich nicht die möglichkeit zustand auszusagen) jedenfalls steht dir das recht auf verufung oder Revision zu d.h du kannst das urteil von einer höheren instanz überprüfen lassen, dazu wird dein anwalt dich dann auch beraten...grds gilt das die berufung zu bevorzugen ist da hier auch noch wieder ein beweisberfahren stattfindet die revision kann urteile nur auf ihre rechtsfehlerhaftigkeit überprüfen...wenn du den unfall wirklich nicht bemerkt hast hast du materiell auch keine fahrerflucht begangen da diese einen zumindest bedingten vorsatz erfordert

Der Beschuldigte darf im Strafprozess nach Herzenslust lügen, und nicht wenige machen von diesem Recht ausgiebig Gebrauch. Da nimmt es nicht Wunder, wenn ein Richter die Glaubwürdigkeit der Beschuldigten generell eher zurückhaltend einschätzt - erst recht, wenn sie extrem unglaubwürdige Geschichten erzählen.

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