Was kann man aus einer landwirtschaftlichen Fläche machen?

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8 Antworten

40ha ist schon ganz ordentlich, allerdings können grün bzw. Weideflächen nicht nach Lust und Laune bebaut werden, auch für reitplätze, Hallen oder Unterstände für die Tiere muss eine Baugenehmigung vom Kvr oder der Gemeinde her, ansonsten gilt dies als Schwarzbau und kann kostenpflichtig entfernt werden. 

Wenn ihr Grünland habt kann man staatliche Zuschüsse beantragen für diese Fläche. 

Ansonsten informiert ihr euch am besten in eurer Gemeinde über die Bebauung und Nutzung eurer Fläche. 

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das sind gerade mal 4 hektar. da kannst du nicht allzu viele pferde drauf halten.

ausserdem ist das mit der umwidmung ein echtes problem. das muss schon als bauland für gewerbe ausgewiesen sein. sonst baust du da gar nichts - ausser vielleicht heuwiese, getreide oder gemüse an.

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Reithallen? Auf solche Flächen darfste nix stellen, was ein Fundament hat. Stellt ihr da so nen fahrbaren Fertig-Stallkomplex drauf ist okay, aber Halle...gut, kenn mich nicht aus welche Möglichkeiten es da gibt, aber wird schwer. Das ist der einzige Grund, warum solche Flächen erschwinglich sind. Ka was genau euer Fall kosten soll, aber wenn auf nur ei Fleckchen Bauland dabei wäre oder schon was drauf stünde, wärs kaum bezahlbar. Genehmigung bekommen ist da nicht so leicht. Höchstens für eine "offene" Lagerhalle (machen viele, dass sie dann ein Stückchen haben, wo ein paar Geräte drinstehen für die Ställe, der Rest eben mit Sand als Reithalle). Aber naja, für welche Ställe braucht ihr dann Geräte? ;) Wird nicht einfach.

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Hi. Für einen Reitplatz brauchst du eine Baugenehmigung, genauso wie für die halle. Und auf 4 ha inklusive reitplätze kannst du ca 5-6 Pferde halten, wenn du dich komplett selber versorgen möchtest mit Heu. Das geht aber nur dann, wenn die weiden regelmäßig gedüngt werden. Sonst pro Hektar ca 1 Pferd. 

Kaufst du Heu, dann gehen wohl 10 Pferde. 

Für das was du vor hast, ist die fläche viel zu klein. Da brauchst du mindestens 10 ha und kaufst Heu dazu.

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Bei uns in BaWü ist das so:

Zuerst (bevor du das Grundstück ersteigerst)solltest du zu der zuständigen Baubehörde-Bauamt- gehen und dich dort erkundigen was du auf dem Gelände "machen" oder eher "nicht machen" darfst.

Da gibt es Vorschriften, die zum Teil manchmal auch nicht nachzuvollziehen sind :-(

Im Bekanntenkreis gibt es Fälle wo vorgeschrieben ist, wieviel Bäume auf landwirtschaftl. Grünflächen gepflanzt werden müssen........

Lg

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Kommentar von ponyfliege
26.06.2016, 21:22

die vorschriften sind nachvollziehbar. 

raumordnungsgesetz und kommunalverordnung.

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Erst der Gang zum Bauamt - ansonsten hast du eine schöne Wiese und kannst damit nichts anfangen.

Ich kenne einige Personen die meinten, sie könnten sich mal schnell einen Stall hinters Haus bauen oder einen Bauernhof übernehmen und aus einem landwirtschaftlichen Gewerbe, einen Pferdehof machen. Ging zumeist in die Hose! Habe selber einige dieser Telefonat geführt und am Ende beschlossen, dass mich alle am Hinteren Teil mal können und gelassen.


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Kommt darauf an ob es sich kostenmäßig wirklich sehr lohnt, erkundige dich am Besten, wie es aussieht mit Genehmigungen für solchen Bau. Ansonsten ist deine Intention mit dem Reitplätzen etc. eine sehr gute und auch eine, die etwas einbringt. 

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man kann eine fläche nicht nach belieben bebauen oder gestalten. darum sollte man sich vorab informieren, in wieweit überhaupt eine bebauung oder umstrukturierung des areals möglich ist..

denn wenn es dumm läuft haste sonst 40 000m² brachland..

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Kommentar von beglo1705
26.06.2016, 18:01

Doch nicht auf 40 ha, da gibt's so gesehen fast keine grenzabstände, wo sich irgend jemand drüber aufregen kann und grad, wenn Grünland erhalten wird, sehen die Gemeinden das oftmals sehr locker. 

Bauland in dem Sinn zum Erschließen wird's sehr wahrscheinlich nicht. 

 

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