Was kann man aus den beiden machen?

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6 Antworten

Da ergeben sich für mich verschiedene Szenarien. Von der Beschreibung her sehe ich keinen gemeinsamen Nenner für diese zwei Figuren, also muss meiner Meinung nach ein Schmelztigel her, der die beiden zwingt, miteinander zu interagieren. Beide wirken nicht gerade extrovertiert, weshalb ich da das Zwingen als wichtigen Punkt sehe – kann mir kaum vorstellen, dass die beiden einfach so aufeinander zu gehen.

Mögliche Schmelztigel, die mir einfallen, wären:

  • Ein gemeinsames Schulprojekt, da beide irgendwie übrig geblieben sind, bei dem sie sich kennen lernen und man über den jeweils anderen immer mehr über die andere Figur aufdeckt
  • Internetbekanntschaft: Könnte mir vorstellen, dass sich beide übers Internet kennen, aber nicht wissen, dass der andere so nah ist. Während das Mädchen versucht, mit ihrem Leben kämpft und versucht sich umzubringen, setzt der Junge alles daran, mehr herauszufinden und sie nicht sterben zu lassen, ohne zu wissen, dass sie direkt vor seiner Nase ist. Oder vielleicht gar eine Recherchejagd quer durchs Land.
  • Beide landen in Therapie (Mädchen aus offensichtlichen Gründen, der Junge wird vielleicht für sein zurückgezogenes Verhalten dazu gezwungen) und lernen sich dadurch kennen. Daraus könnte man dann mMn sehr leicht ein Drama machen.
  • Mädchen nimmt, weil sie zum Beispiel Geld braucht um Abzuhauen (passt für mich mit dem "zu feige für Selbstmord" zusammen), einen Aushilfsjob im Cafe an und lernt den Jungen so kennen. Das Ganze entwickelt sich zu einer Freundschaft und beide beschließen schließlich aus ihrem tristen Umfeld auszubrechen und gemeinsam abzuhauen, schmieden Pläne, rufen mit ihrem Verschwinden die Polizei auf den Plan usw.
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Hallo Jackunzel,

ganz spontan würde ich die "Kennenlernszene" in dem Cafe der Eltern seines besten Freundes spielen lassen.

Es ist kein freier Tisch mehr vorhanden, darum kommen sie zufällig an einen gemeinsamen Tisch. Beide sehen vermutlich nicht sehr glücklich aus und kommen so ins Gespräch.

Liebe Grüße

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Hmmm... vielleicht das sie mal ins Cafè kommt sie sich unterhalten, er ziemlich abweisend ist sie aber offensichtlich Interesse zeigt, sie wird ziemlich anhänglich und er immer abweisender. Irgendwann kommt es dann so weit das er sie anschreit und weg von sich schubst. Sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben da sie sich echt verknallt hat. Sie will sich schließlich doch umbringen. Sie springt, überlebt es aber, er kommt ins Krankenhaus, entschuldigt sich bei ihr》 daraus wird echte liebe...Happy End

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Kommentar von El123456789
30.10.2016, 16:20

Kannst mir ja mal schreiben wie du es findest...LG

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Kommentar von El123456789
30.10.2016, 16:54

Gerne, würde mich freuen wenn ich sie mal lesen kann wenn sie fertig ist, viel Glück bei deiner Geschichte. LG

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Kommentar von El123456789
31.10.2016, 08:28

Ok, Danke :))

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.... sie sehen sich in dem Cafe ; erst zufällig und dann öfters ...  es entwickelt sich eine Freundschaft , sie entdecken gemeinsame Interessen .Aus der Freundschaft entwickelt sich zunehmend eine starke Liebe  .... - das könnte man noch unendlich weiter "spinnen".

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Dass sie Freunde werden, aber eben nur Freunde, also eine rein platonische Beziehung. 

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Hey, 

Die Protagonistin hat ja irgendwo diese dunklen Gedanken, auch bezogen auf den Selbstmord. Ich würde also eine vielleicht düstere Szene wählen, in der sie sich an einem Ort befindet und wieder diesen Gedanken nach hängt. Ich würde hier aber nichts klischeehaftes wie ein Brücke oder so nehmen. 

Sie fühlt sich also alleine auf dieser Welt, ihre letzte Beziehung ist zerstört. Je nach Alter könnte man sie umziehen lassen - sie will ihr altes Leben hinter sich lassen und irgendwo einen Neustart wagen. Aber auch da wird sie von diesen Gedanken noch verfolgt und sie sucht sich diesen bestimmten Ort. 

Auf der anderen Seite der zweite Hauptcharakter. Er lebt dort, wo sie hinzieht (aber nicht als Nachbarn, vielleicht am anderen Ende der Stadt) und hat an jenem Abend Streit mit dem Vater, woraufhin er aus der Situation einfach nur noch raus will. Normalerweise geht er zu seinem Freund, der ist aber aufgrund von ... verhindert und stattdessen geht er zu seinem zweiten Lieblingsplatz. Jenen Ort, an dem auch sie in dieser Szene ist. 

Dabei begegnen sich natürlich die beiden und daraus kann z.B eine Freundschaft oder mehr werden. Und die beiden helfen sich gegenseitig aus ihrem Tief, arbeiten Geschehenes auf etc. und verwandeln sich von diesen negativen Charakteren zu viel schöneren Figuren. 

So oder so ähnlich zumindest... :) Fiel mir jedenfalls ganz spontan ein, kann aber natürlich auch für dich persönlich totaler Mist sein. Im Endeffekt ist es vermutlich schöner, wenn man eh selbst auf eine Idee kommt und diese umsetzt. 

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Kommentar von KleinerKeks135
30.10.2016, 16:22

Also um es evtl. kürzer und etwas anders auszudrücken: 

Wenn ich von zwei negativen Charakteren höre/ lese, denke ich oft daran, dass sie irgendwie zusammenfinden und gemeinsam auch den Sinn des Lebens neu entdecken und somit schlussendlich die Story vom Negativen zum Positiven geht :)

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