Was kann man am besten gegen wühlmaüse tun?

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3 Antworten

Wühlmäuse können zu jeder Jahreszeit bekämpft werden. Die größte Aussicht auf einen dauerhaften Erfolg besteht jedoch im Frühling, da zu dieser Zeit die Vermehrung noch nicht begonnen hat und im Herbst, da in dieser Zeit für die Tiere das Sammeln neuer Nahrung vor der kalten Jahreszeit ansteht. Hierdurch können die Mäuse zum einen einfacher lokalisiert werden, zum anderen werden sie einfacher für sie vorgesehenen Köder aufnehmen. Mehr dazu findest Du unter diesem Link > http://www.wuehlmausbekaempfung.info/die-wuehlmaeuse/

Hallo,

Hier habe ich ein paar Hausmittel für dich gefunden:

Angeblich sollen bestimmte Pflanzen gegen Wühlmäuse helfen. Unter anderem werden Gewächsen wie Narzisse, Steinklee, Traubenhyazinthe, Kaiserkrone, Zwiebel, Knoblauch oder der sogenannten Wolfsmilch eine abwehrende Eigenschaft zugeschrieben. Selbst wenn diese Pflanzen nicht aktiv Wühlmäuse vertreiben, so stehen sie zumindest nicht auf dem bevorzugten Speiseplan. Die genannten Pflanzen gegen Wühlmäuse können auch als Zwischenkulturen eingesetzt werden.

Ein probates Mittel gegen Wühlmäuse soll auch der zielgerichtete Einsatz vonGeruch sein. Da die Wühlmaus von Hause aus mit einer sehr feinen Nase ausgestattet ist, sollen Pflanzenteile wie Thuja-, Fichten- oder Holunderzweige, Blätter der Walnuss oder auch Kampfer gegen Wühlmäuse helfen und diese vertreiben können. Auch werden Fischabfällen sowie menschlichen oder auch tierischen Haaren von Hund oder Katze die Eigenschaft zugeschrieben, eine Wühlmaus vertreiben zu können. Dasselbe gilt angeblich für Mottenkugeln. 
Holunderjauche: Etwa ein Kilo frische Holunderblätter mit 10 Liter Wasser aufsetzen. Das Gebräu 2 Wochen lang in einem verschlossenen Gefäß unter zwischenzeitlichem Umrühren möglichst bei Zimmertemperatur gären lassen. Am besten im Freien, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe zum Garten. Die Jauche wird schließlich – ohne Abseihen – direkt in die Gänge der Wühlmäuse gegossen. 
Rezept Thuja-/ Fichtenjauche: Etwa ein Kilo zerkleinerte Thuja- und Fichtenzweige in 20 Liter Wasser ansetzen – nachdem die Zweige zuvor mit kochendem Wasser überbrüht wurden.

Zur Leibspeise von Wühlmäusen gehören neben Wurzelgemüse, Rosen und Beerenobst vor allem Topinambur, eine kartoffelähnlichen Knolle. Will man Wühlmäuse vertreiben, lohnt sich eventuell die Anpflanzung der Erdknolle als Lockspeise außerhalb des eigenen Gartens – z.B. auf benachbartem freiem Feld.

Damit lässt sich zwar keine Wühlmaus vertreiben, dafür aber die schönen Pflanzen schützen: Körbe aus Drahtgeflecht dienen dem Schutz der Wurzeln von Rosen, Lilien, Zwiebelpflanzen oder Obstgehölzen. Solcherlei Pflanzenschutzkörbe sind in unterschiedlichen Größen vorkonfektioniert und auch als Drahtballierung erhältlich und werden beim Pflanzvorgang in den Boden eingebracht. Auf diese Weise sind sämtliche Pflanzen ein Leben lang vor Wühlmauszähnen sicher. Wichtig: Der Draht darf nicht zu eng um den Wurzelbereich gewickelt werden – insbesondere bei wurzelnackter Pflanzware.

Ein probates Mittel gegen Wühlmäuse ist die Förderung natürlicher Feinde: Raubvögel wie Eulen, Habichte oder Bussarde, aber auch Mauswiesel, Hermelin oder Katzen jagen und fressen Wühlmäuse. Die Einrichtung von Sitzstangen/ Sitzkrücken für Greifvögel oder die Einrichtung von Holzhaufen für Wiesel sind nur zwei Maßnahmen, zu denen das Forstamt beraten kann.

- Quelle: rentokil.de

Viel Erfolg!

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