Was kann man 4 Monate nach einem Schlaganfall noch tun?

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10 Antworten

neurologische reha ist langwierig - noch bis zu einem jahr nach schlaganfall kann man in bestimmten bereichen (in anderen z.b. sehen nicht) mit veränderungen im sinne von heilung (restitution) rechnen.

auch danach sind veränderungen möglich- das dann aber eher kompensatorisch in dem sinne, dass man vielleicht noch einen trick lernt, der zu etwas mehr lebensqualität verhilft.

auf wunder darf man allerdings nicht hoffen- die größten veränderungen erzielt man kurz nach dem schlaganfall.

"bekämpfen" finde ich in diesem zusammenhang ein sehr schlechtes wort- es deutet an, dass man sich nur genug anstrengen muss, um auch wirklich etwas zu erreichen.

so ist es aber nicht- motivation ist natürlich wichtig und wer sich nicht rührt, bei dem wird sich nichts rühren.

dein onkel hat jedoch eine narbe im gehirn, die mit allem training nicht weggehen wird- mit den folgen wird er leben müssen.

trotzdem ist das resignative "hilft da überhaupt noch etwas" nach meinem empfinden falsch- nach 4 monaten ist die zeit, in der sich was tun kann, definitiv nicht vorbei; und klingt das so, als wäre dann sowieso alles egal-was aber nicht stimmt.

wenn man die ambulante therapie als nicht ausreichend empfindet, kann man eigenübungen machen- das sollte man mit dem therapeuten besprechen: welche übungen und in welchem umfang. denn nicht nur dass zu viel nicht hilft, zu viel ist auch schädlich.

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Schokolinda 12.01.2016, 17:53

ps: schau mal in den entlassungsbericht- vielleicht ist eine erneute reha in 5-6 monaten empfohlen worden. unabhängig von dieser empfehlung kann man eine beantragen- sollte man eine ablehnung bekommen, dann unbedingt widerspruch einlegen und mit hilfe des neurologen begründen.

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Geduld...Geduld ...Geduld ist gefragt. Er wird sicherlich je nach Beeinträchtigung Hilfe bekommen. Einige können nicht mehr lesen und schreiben, müssen es mühsam wie ein Erstklässler lernen. Wenn jemand schwer sprechen kann, muss das auch neu gelernt werden. Bei körperlichen Probleme, kommt Reha, Training, Physiotherapie zum Einsatz. Je nach schwere des Schlaganfalls dauert es eine lange Zeit.

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Wurde denn kein Reha-Antrag gestellt? Normalerweise kommt man nach dem Krankenhaushaufenthalt direkt in die Reha und bekommt täglich Krankengymnstik.

Besprecht das mal mit dem behandelnden Arzt.

Hat er Sprachprobleme? Kann man durch intensives Training wieder einigermaßen in den Griff bekommen.

Hat er Lähmungserscheinungen in der Hand, in den Beinen? Da muss ein Physiotherapeut her.

Je früher, umso besser. lg Lilo

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caroni2727 12.01.2016, 11:59

Er war chon in der Reha. Er bekommt jetzt auch ambulante Therapien. Nur ich finde 2x in der Woche Logopädie und 2x Gymnastik ist zuwenig.

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lyka01 12.01.2016, 13:52
@caroni2727

Das ist völlig ausreichend. Viel hilft nicht viel! Mein Opa hat mit dem Therapieturnus nach 1 Jahr sprachlich und bewegungsmässig fast alles wieder hergestellt. Und manche Dinge gehen nie wieder ganz weg, werden aber besser.

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Hallo Ich kann nur sagen: Reha, Krankengymnastik für grämte Glitmaßen. Bei Spsrchstörungen zum Lokopäden gehen und da Sprechen trainieren. Was nach einem halben Jahr an Einschränkungen nicht wieder gesund geworden ist bleibt Inder Regel so. Nur Mut! Man kann heute schon viel machen und an Ausfällen wieder herholen. Geduld haben und nicht aufgeben. Bin staatlich geprüfte Altenpflegehelferin. Schlaganfall war Teil meiner Ausbildung.Viel Erfolg!

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Ich gehe davon aus, dass er die übliche Behandlung (Stroke Unit, Reha, Krankengymnastik etc.) hinter sich hat. Wende Dich an eines der Büros der Schlaganfallhilfe. Die ersten Stunden und die Qualität einer Stroke Unit entscheiden natürlich über 2/3 der möglichen Spätfolgen. Aber das verbleibende Drittel lässt sich über Physiotherapie, ergotherapeutische Maßnahmen etc. entsprechend behandeln.

http://www.schlaganfall-hilfe.de/adressen-schlaganfallbueros

Sprecht mit dem Doc!

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Natron, ein Teelöfel auf ein Glas Wasser, ein oder mehrmals am Tag, vor allem in der Früh. Generell eine basische Ernährung. Viel Wasser trinken.

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Dein Onkel muss sich an die Anweisungen des Arztes halten und seine Übungen machen. Sicher bekommt er schon eine Therapie, oder etwa nicht ?

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Er soll zu Hause viel üben und nicht nur rumhocken. Auch jammernd hilft nicht. Es sind keine Lämungen es ist die Steuerung die ausgefallen ist durch den Schlaganfall. Jetzt muss eine andere region im  Hirn die Bewegungen lernen und koordinieren. Das geht nur durch üben und viel Erholung. Weil das Hirn sonst überfordert ist. Es kommt schon, braucht eben viel Geduld und nicht locker lassen. Das Hirn kann über die Jahre noch viel lernen.

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Dein Onkel sollte sich dringend in Reha begeben. Dort kann ihm geholfen werden. Wendet euch an seine Krankenkasse, die können entsprechende Kliniken empfehlen.

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Er hat doch sicher Anweisungen vom Arzt erhalten,danach sollte er sich richten.

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