Was kann man gegen Depressionen tun, außer Antidepressiva zu nehmen?

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10 Antworten

Viel Licht!

Tageslicht, Sonnenlicht oder eine Lichttherapie oder sich selbst für zuhause eine Lichttherapie- Leuchte kaufen.

Etwas tun, von dem man weiß, dass man es eigentlich sehr gerne macht.

Sich gedanklich mit anderen Dingen beschäftigen als mit der Depression z. B. mit anderen über (eigentlich) schöne Dinge sprechen.

Sich selbst fragen, was zuerst da war, die Situation (und anschließend das Gefühl) oder zuerst das Gefühl.

Wenn zuerst der Auslöser da war (Tod eines Angehörigen, Mobbing im Job etc.) wird sich dieses Gefühl meistens mit der Zeit reduzieren, bzw. nicht mehr so dominant sein. Oder man kann das Problem selbst auf eine logische Art und Weise lösen. Oder der Zuspruch anderer kann einem helfen.

Wenn zuerst die Gefühle kommen und man sie anschließend einem Grund zu ordnet oder gar nicht weiß warum man so fühlt, sollte man sich immer wieder sagen, dass diese Situation nicht real ist. Man hat dann ggfls.hormonelle Schwankungen/Schübe und nimmt die Realität nicht richtig wahr.

Du solltest allerdings professionelle Hilfe wirklich nicht ablehnen! Nicht jeder Arzt  wird ausschließlich Antidepessiva empfehlen (es sei denn, dass es keine andere Möglichkeit gibt) .

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Falls es sich um eine echte Depression handelt, sollte man sich professionell behandeln lassen.

Wenn es dagegen nur Stimmungsschwankungen sind, weil irgendwas im Leben gerade nicht so gut läuft, dann hilft es sich auf die Dinge zu konzentrieren, die einem Spaß machen. Oder triff dich mit Freunden, lese und bilde dich weiter.

Wenn das alles nichts für dich ist, empfehle ich Sport.

Sportliche Betätigung ist eigentlich immer ein gutes Mittel gegen schlechte Stimmung.

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Sein Leben ändern. Zunächst solltest man herausfinden, was die Trigger sind.

Selten hat eine Depression eine einzige Ursache und man sollte sehr vorsichtig damit sein, Depressionen nur als nachvollziehbare, verständliche Reaktion auf schwierige Lebensumstände aufzufassen. Aber ein "Tapetenwechsel" kann sich durchaus positiv auswirken. 

Schleppt man sich Tag für Tag zu einer unliebsamen Arbeit, sollte man evtl in Betracht ziehen den Job zu wechseln. In welchen Momenten des Lebens bin ich wirklich glücklich? Wann ist es mal wieder wirklich furchbar? Erhöhe den Anteil der glücklichen Momente.

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Es gibt verschiedene Arten von Depressionen und depressiven Verstimmungen. Bei manchen helfen Kleinigkeiten oder sie gehen von alleine vorbei, oder es hilft, auslösende Ereignisse/Erlebnisse zu verarbeiten. Wenn der Arzt bzw. Psychiater zur Auffassung kommt, dass Medikamente hilfreich sind, dann sind psychogene Faktoren vermutlich nicht die Hauptursache. Auf jeden Fall sollte jede medikamentöse Behandlung von Depressionen durch Psychotherapie begleitet werden.

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Kommentar von Madmoisele
08.09.2016, 22:40

Es wurde festgestellt, dass fast bei allen Morden und Selbstmorden von Depressiven Psychopharmaka verordnet waren. Auch bei dem Todespilot (Selbstmord) in den französischen Alpen...

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Wenn du wirklich eine Depression hast gegen die dir nicht das Medikament!!!

Du wirst untersucht erstmal von was das kommt was du für psychische Beeinträchtigungen es sind( Angst Störung, postalische etc.) und jenach dem was du aufweist wird geschaut was helfen könnte und dann bekommst du erst mal Medis die dich  auf bauen Energie geben usw.
  

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Yoga,  Meditation und Schlafentzug: Bis 2.00 Uhr aufbleiben und um 7.00 Uhr aufstehen. Alles ungiftig, aber den ersten Schritt muss man selbst machen. (Eigene Erfahrung)

Ich wünsche von Herzen Mut, Kraft und Hoffnung.

Madmoisele

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Kommentar von xMariella
10.09.2016, 23:41

Vielen Dank!

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Täglich meditieren, schadet nie!

Frag Dich aber auch, ob das wirklich Depresionen sind, meist ist das "nur" eine langanhaltende Verstimmung, wo man den Beginn selbst finden kann.

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Sport, Bewegen unter Leute gehen

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Kommentar von aalauge
05.09.2016, 18:34

Gerade das, fällt einem dann doch gerade besonders schwer.

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sachen machen an denen man spass hat, sex haben (sperma ist natürliches Antidepressivum), Hilfe durch Gespräche mit einem Psychologen...

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Etwas gegen das Übel unternehmen (falls möglich)

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