Was kann in meinem Leben eine Richtschnur sein?

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30 Antworten

Eigentlich ist das ganz einfach.

Mach, was Du willst. Mach, was Dir wichtig erscheint. Mach, was Dir ein gutes Gefühl gibt.

Dabei gibt es nur eine Grenze. Und die beschreibt der Kant´sche Imperativ.

„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

Mehr braucht es im Grunde nicht.

Wer mit dem normalen Maß Empathie, Verantwortung, Phantasie und Disziplin ausgestattet ist, kann daraus Millionen von Lebensentwürfen stricken, auf die man am Ende des Lebens mit Stolz und Befriedigung zurück blicken kann.

Der Sinn wird Dir nicht zugetragen. Den mußt Du selbst definieren, selbst anstreben und konsequent umsetzen. Dabei geht es nicht darum, ein definiertes Ziel zu erreichen, sondern einen gefälligen Weg zu gehen.

Dieser Sinn ist auch nicht zwingend etwas, was sich direkt in Worte fassen ließe. Und manchmal braucht es auch einfach seine Zeit, bis dieser in einem gereift ist.

Wichtig ist, daß Du dabei der Regisseur, Hauptdarsteller und Drehbuchautor bist und bleibst. Atheismus ist eine gute Basis, sich nicht in willkürlichen Sinnvorgaben zu verlieren, die alles Mögliche, aber nicht Dein Leben im Sinn haben.

Dieses Leben ist alles, was wir haben. Und wir bekommen keine zweite Chance. Also nutze es.

Pathiel 17.06.2013, 13:30

Mach, was DU willst. Kreise immer nur um dich selbst. Soll das eine Richtschnur sein? So denkt ein Tier. So wird man höchstens der größte und mächtigste aller Affen. Bis er bald genug dahin gerafft wird, der "Regisseur", "Hauptdarsteller" und "Drehbuchautor" seiner erbärmlichen Ich-Performance.

Für einen MENSCHEN ist das Wichtigste im Leben, genau das zu verhindern.

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gottesanbeterin 17.06.2013, 14:01
@Pathiel

Pathiel, du irrst gewaltig; Tiere "denken" so sicher nicht. - Und sich mit sich selbst und seiner eigenen Natur auseinander zu setzen ist das Beste, das man machen kann! Sich selbst kenne zu lernen, die eigene Natur anzunehmen und zu respektieren, sich selbst zu lieben macht doch einen Menschen überhaupt erst fähig, sich auch mit anderen Dingen oder Menschen auseinander zu setzen.

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Pathiel 17.06.2013, 14:50
@gottesanbeterin

Sich selbst lernt man kennen, wenn man von sich selbst wegschaut in den Spiegel und dieser Spiegel ist der Nächste und Gott. Erkennst du dich im Nächsten und in Gott, dann hast du dich erkannt, dann hast du auch Gott erkannt, deine Beziehung zu Ihm, und deine Richtschnur im Leben. Keine ganz leichte Aufgabe.

Was realsausi2 da bringt, das ist die typische Walt-Disney-Variante von Lebenssinn. Damit wird man höchstens eine Mickey Maus, also ein Tier, und kein Mensch. Zum wahrhaft Mensch sein braucht es mehr als lediglich die Prinzipien der Tierwelt für die Menschenwelt zu adaptieren.

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SBerner 17.06.2013, 16:21
@Pathiel

So denkt ein Tier.

Menschen sind auch nur Tiere. Es gibt keinen Unterschied, außer die Arroganz vieler Menschen...

Mach, was DU willst. Kreise immer nur um dich selbst. Soll das eine Richtschnur sein?

Immer wieder lustig, wenn Gläubige einen Text nicht richtig lesen und ihn dann so uminterpretieren, dass sie ihn angreifen können ;)

SO wurde das hier gar nicht gesagt, und auch nicht gemeint!

Als Gläubiger ist man aber anscheinend blind für das was hinter Worten steckt. Der eindruck entsteht hier zumindest.

Es geht im die Frage, welche Richtschnur im Leben man haben KANN. Und das wurde hier beantwortet. Nur man selbst kann sich eine Richtschnur suchen. Hast du bestimmt auch, indem du dir die Illusion eines Gottes und einer damit verbundenen Ideologie zu eigen gemacht hast, in der DU für DICH eine Richtschnur siehst.

Also was klagst du nun an?

und dieser Spiegel ist der Nächste und Gott

quod erat demonstrandum

Hier stellt sich die Frage: Wer ist in diesem Sinne mein Nächster? Und die Frage: Wer soll dieser Gott sein? Hast du Beweise für ihn? Ich denke nicht...

Was realsausi2 da bringt, das ist die typische Walt-Disney-Variante von Lebenssinn. Damit wird man höchstens eine Mickey Maus, also ein Tier, und kein Mensch.

Ebenfalls eine Methodik die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt: Gläubige drehen Fakten einfach um.

Glaube ist Walt-Disney, denn beides ist Fantasie!

Wenn man sich einem Glauben hingibt, wird man wie eine "Mickey-Mouse".-Figur in Disneyland, wo jemand in einem Kostüm steckt, das nach außen hin eine Illusion erzeugen soll.

Zum wahrhaft Mensch sein braucht es mehr als lediglich die Prinzipien der Tierwelt für die Menschenwelt zu adaptieren.

Wie gesagt: Der Mensch ist auch nur ein Tier. es ist anmaßend sich für etwas besseres zu halten. Aktuell sind wir halt die dominante Spezies auf diesem Planeten, was sich aber schnell ändern kann. Aber das macht uns nicht anders oder besser.

ist ein Rotfuchs besser als eni Polarfuchs, nur weil er den Polarfuchs verdrängen kann?

Nur weil der Parasit Mensch die Erde so effektiv ausbeuten kann und sich selbst als etwas besseres sieht, ist er weder besser als andere, noch erfüllt er einen höheren Sinn und Zweck.

Wir werden genauso gehen wie wir gekommen sind: Als logische Konsequenz der Natur.

Der Mensch hat sogar viele Nachteile. Er ist von Natur aus Arrogant und fühlt sich besser als seine Artgenossen. JEDER! Nur kommt es darauf an, wie man dies anwendet. Gläubige (Fanatiker) führen sich arrogant auf und meinen die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und ihre Wunschwelt als Realität verkaufen wollen. Und andere fühlen sich "besser", müssen das aber nicht in jedem Gespräch anderen an die Stirn nageln.....

Wie wäre es also mit etwas mehr Demut (die von Gläubigen gern gepredigt, aber selten angwendet, nur gefordert wird)???

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DeutscherIdiot 17.06.2013, 20:00
@Pathiel

Mach, was DU willst. Kreise immer nur um dich selbst

Er hat auch den kantschen Imperativ empfohlen. Dieser ist kein egoistisches Prinzip.

Für einen MENSCHEN ist das Wichtigste im Leben, genau das zu verhindern.

Warum? Welche vernünftigen Gründe hat das? Etwa, dass es glücklich macht?

Sich selbst lernt man kennen, wenn man von sich selbst wegschaut in den Spiegel und dieser Spiegel ist der Nächste und Gott. Erkennst du dich im Nächsten und in Gott, dann hast du dich erkannt, dann hast du auch Gott erkannt, deine Beziehung zu Ihm, und deine Richtschnur im Leben

Falsch. Gott ist nicht nötig für eine Richtschnur im Leben; außerdem führt er nicht dazu, sich dem Leben zuzuwenden. Er hat den gegenteiligen Effekt.

Was realsausi2 da bringt, das ist die typische Walt-Disney-Variante von Lebenssinn. Damit wird man höchstens eine Mickey Maus, also ein Tier, und kein Mensch.

Falsch. Damit wird meine eine realistische Figur, was das Gegenteil einer Mickey Mouse ist.

Ansonsten wüsste ich nicht, was dagegen sprechen würde.

Zum wahrhaft Mensch sein braucht es mehr als lediglich die Prinzipien der Tierwelt für die Menschenwelt zu adaptieren

Ah,ja, es braucht wieder mehr als die biologischen Kriterien. Was denn? In der Geschichte haben wir da eine breite Auswahl solcher Kriterien für Menschsein und daher auch Menschenrechte.

Typisches Vorgehen: Es werden Behauptungen in den Raum geworfen, ohne diese irgendwie zu begründen.

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realsausi2 17.06.2013, 21:21
@Pathiel

Was realsausi2 da bringt, das ist die typische Walt-Disney-Variante von Lebenssinn.

Ihr, die Ihr Euer Leben an die Verwirrung des Glaubens verschwendet, glaubt auch, daß das, was ihr da praktiziert, Leben ist und daß das, was Du im Spiegel siehtst, Du bist.

Ihr habt nicht den leisesten Hauch davon, was gelebte Individualtiät in Verantwortung für sich und andere überhauüt bedeutet. Über Mickey Mouse könnte man ja wenigstens noch Lachen. Ihr seit einfach nur zu bedauern.

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realsausi2 17.06.2013, 21:33
@Pathiel

Kreise immer nur um dich selbst.

Kann es sein, daß Du Dich im Thread vertan hast? Auf meine Antwort kann das nicht gemeint sei. Oder Du hast sie nicht verstanden.

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Pathiel 18.06.2013, 10:27
@realsausi2

Ach, und wenn du in den Spiegel siehst, was siehst du dann? Bist das dann nicht du? Ist es Mickey Maus?

Die Gläubigen wissen viel besser als alle anderen, was gelebte Individualität und Verantwortung für sich und andere bedeutet. Woher kommt denn die Freiheit, wer ist der Freieste? Das ist Gott! Wer übernimmt Verantwortung für sich und andere, wer bemüht sich denn vor allen anderen um geistige, ethische und auch materielle Wohlfahrt? Das sind die Gläubigen. Den Atheisten geht es immer nur um sich selbst, selbst wenn sie etwas für andere tun. Die Gläubigen aber sagen "danke Gott, nicht mir". Weil die einen nur dem Schein nach selbstlos und frei sind, die anderen aber in Wirklichkeit.

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Pathiel 18.06.2013, 10:34
@realsausi2

Ich habe dich wahrscheinlich sogar besser verstanden als du dich selbst. Du gestehst es ja selbst: Du bist nur ein Tier. Also was willst du schon verstehen? Put Put? Miez Miez? ;)

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realsausi2 18.06.2013, 11:27
@Pathiel

Weil die einen nur dem Schein nach selbstlos und frei sind, die anderen aber in Wirklichkeit.

Es ist schon bezeichnend, wie sehr jemand die Realität verdrehen kann.

Der Gläubige tut Gutes, um seines Seelenheils willen. Also reiner Egoismus.

Diese Option ist für den Atheisten obsolet und somit sind seine guten Taten per se selbstlos.

Wenn Du meinst, gute Taten würden einem von den Empfängern vergolten, hast Du noch nicht viel vom Leben mitbekommen.

Wie kann es denn Deiner Meinung nach einem Atheisten beim Tun guter Werke um sich selbst gehen?

Woher kommt denn die Freiheit, wer ist der Freieste?

Glaube ist ein Zustand der Unfreiheit. Individuelle Freiheit kann nur jenseits von Glauben existieren.

Gesellschaftliche Freiheit ist immer gegen die Repressalien auch von Religionen von denen erfochten worden, die sich diese individuelle Freiheit zu eigen gemacht haben.

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realsausi2 18.06.2013, 11:41
@Pathiel

Von keines Gedankens Blässe angekränkelt sonderst Du hier über alle Maßen unqualifizierten Unsinn ab.

Zu bezweifeln, daß der Mensch ein Tier ist, macht ebenso viel Sinn, wie in Frage zu stellen, daß die Erde ein Planet sei. Oder anzunehmen, ein Pilz sei eine Pflanze.

Hierin kommt nur die Verweigerung von Realität zum Ausdruck. Unser genetischer Unterschied zu manchen Affen ist dermaßen gering, daß der rein statistisch kaum ins Gewicht fällt. Aber Genetik ist ja auch nur eine Erfindung übelmeinender Atheisten, nicht wahr...

Aber Moment mal, war Mendel nicht Pfaffe? Seltsam...

Du bist nur ein Tier.

Natürlich. Jedes Tier ist nur ein Tier. Es kann ja nicht gleichzeitig Pflanze sein.

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DeutscherIdiot 18.06.2013, 17:19
@Pathiel

Die Gläubigen wissen viel besser als alle anderen, was gelebte Individualität und Verantwortung für sich und andere bedeutet

Klar. Die Gläubigen,die ihr ganzes Leben nach einer absolutischen Regel richten, die prinzipiell auf ein Jenseits vertröstet werden, wissen das. Das ist einfach wider jeder Logik.

Woher kommt denn die Freiheit, wer ist der Freieste? Das ist Gott!

Was ist die höchste Freiheit? Die höchste Freiheit hat man dann, wenn man alles tun und sein kann, ohne dass einen irgend jemand hindern kann- nennt sich Allmacht.

Wenn Gott also der freieste ist, so kann er die Menschen jederzeit unterdrücken.

Das soll Freiheit sein?

Wer übernimmt Verantwortung für sich und andere, wer bemüht sich denn vor allen anderen um geistige, ethische und auch materielle Wohlfahrt? Das sind die Gläubigen.

Dein Weltbild ist so naiv, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.

Den Atheisten geht es immer nur um sich selbst, selbst wenn sie etwas für andere tun.

Vorurteile sind kein Argument.

Ansonsten: http://www.wissenrockt.de/2012/05/01/atheisten-helfen-eher-aus-mitleid-als-fromme-glaubige-26717/

Außerdem: Warum sollte man als Gläubiger gut sein? Weil Gott aus befiehlt- auch die Gläubigen sind also nicht aus dem Inneren heraus gut.

Die Gläubigen aber sagen "danke Gott, nicht mir".

Genau: Es war immer Gott. Auch wenn ich etwas tue, dann war es Gott.

Gott lenkt die Handlungen, wir sind Teil seines Planes. Vielleicht sind wir Atheisten Mickey-Mouses, aber ihr Gläubigen seid Sims.

Weil die einen nur dem Schein nach selbstlos und frei sind, die anderen aber in Wirklichkeit

Was soll man sagen? Beides Dinge, für die du weder Quellen noch Argumente nennst, beides Aussagen, die ich schon widerlegt habe.

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DeutscherIdiot 18.06.2013, 17:20
@Pathiel

Du bist nur ein Tier

Alle Menschen sind Tiere; das weiß jeder Mensch mit einer halbwegs soliden wissenschaftlichen Bildung.

Also was willst du schon verstehen?

Du bist ein Sim. Was willst du schon verstehen? Geh ans Schachbrett, da steigen deine Fähigkeitspunkte im Gebiet Logik.

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realsausi2 28.07.2013, 12:32

Danke für den Stern. Vielleicht hilft es Dir ja, Dich in Diskussionen besser verständlich zui machen.

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ich bezeichne mich eher als ignostiker anstelle eines atheisten..... meine familie und mein bekanntenkreis würde ich hauptsächlich als atheisten bezeichnen....

nun ja, was ist meine richtschnur......schwierig zu beantworten und sehr vage erklärbar..... da in meiner erziehung ein höheres wesen (ein gott ) keine rolle spielte, wurde ich nach den wertvorstellungen meiner eltern erzogen. meine eltern sind zwar keine christen, haben aber in punkto moral oder ethik gleiche vorstellungen. des weiteren sind sie aber auch mit die tolerantesten menschen, was andere kulturkreise, glaubensrichtungen oder ähnliches.

was ist die richtschnur..... mein näheres umfeld (familie und freunde) sind sozusagen meine "kirchengemeinde", in der ich mich zu geborgen, verstanden fühle...... sind sind i-wie meine richtschnur ..... alle stehen mir, wenn ich es brauche, mit rat und tat zur seite......

ich meine, dass nicht nur eine höhere instanz richtschnur sein kann, es sind auch andere menschen, die einem etwas vorleben, an die man sich orientieren kann....

mir sind folgende dinge wichtig: familie, freunde, moral und ethik und toleranz.

vllt. sollte ich noch erwähnen, dass mein kind in einem christl. kindergarten war und auf gewisse art und weise an einen gott glaubt....... und warum auch nicht, ich nehme ihr das nicht weg oder rede es dem kind aus.... im gegenteil, ich habe erklärt, dass die verschiedensten völker verschiedenste dinge glauben.....

In meiner Jugend habe ich mal nach dem Satz eines spanischen Dichters gelebt, den ich mal gehört habe aber nicht mehr sagen kann von wem er ist:

"Wanderer, es gibt keinen Weg, der Weg ergibt sich beim Gehen."

Also gerade die Abwesenheit einer Richtschnur, eines Weges, einer Überzeugung, einer Beeinflussung, eines Dogma wird Dir die nötige Freiheit und Aufgeschlossenheit geben, Deinen Weg zu gehen wie nur Du ihn gehen kannst. Deine Welt zu gestalten wie Du sie haben willst. Die Wahrheit zu erkennen hinter den vordergründigen Argumenten. Den Sinn zu erkennen hinter vielleicht banalen Vorgängen. Deinen Geist nicht zu beschränken durch Denkverbote, sondern ihn offenzuhalten auch für das Undenkbare.

Nur so wird Stillstand vermieden in Deiner persönlichen Entwicklung und in der Entwicklung (oder nenn es Evolution) aller Menschen. Nur dadurch kommen wir weiter, dass wir nie sagen das gibts nicht, sondern alles was tatsächlich passiert auch tatsächlich begreifen wollen. Sonst geschehen Dinge, die man sich selbst als Sinnestäuschung zur Last legen muss. Wie dumm, und das nur weil sie nicht zu den eigenen Vorurteilen passen. Gerade das ist Dogmatismus, nichts zu glauben und alles leugnen zu müssen was der eigenen Überzeugung widerspricht. Dabei kommen wir nur durch das Unbekannte, Andersartige, Fremdartige weiter. Nur davon können wir lernen. So lernen auch Atheisten von Theisten und umgekehrt.

Vielleicht gleich mal ein Test zur Unbeschränktheit des Geistes: Wie denkst Du dass ein rein materielles Gehirn seine Entscheidungen trifft? Für die Materie gibt es genau zwei Verhaltensweisen: Einerseits die klassisch deterministische, nach der alles in vorherberechenbaren Bahnen abläuft, so wie ein geworfener Stein in vorherberechenbarer Flugbahn an einer vorherberechenbaren Stelle einen vorherberechenbaren Aufprall hat, genauso vorherberechenbar wären demnach Deine Gedanken und Dein Handeln. Andererseits gibt es vor allem bei sehr kleinen Materiebausteinen das zufällige quantenmechanische Verhaltensmuster. Das heisst, was die Materie wirklich macht ist nicht berechenbar sondern rein zufällig, es gibt höchstens umgebungsbedingt höhere Wahrscheinlichkeiten für bestimmte zufällige Ergebnisse. Demnach wäre alles was Du denkst und tust eigentlich nur Zufall. Im Gehirn fliessen elektrisch geladene Ionen. Wären es Elektronen, dann wäre fast alles zufällig, Ionen sind grösser und folgen daher mehr der Berechenbarkeit. Aber nichts davon deutet darauf hin, dass der Mensch selber irgendeinen Einfluss auf sein Denken und Handeln haben kann!

Wie verträgt sich diese materialistische Feststellung dann mit den hehren Grundsätzen von Kant, die sehr wohl eine freie Willensentscheidung erfordern?

Ich denke mit beschränktem Geist wird man den Widerspruch nicht lösen können.

Hallo flamingo70 ja vielleicht kannst du es nicht beantworten weil du die Richtschnur noch nicht gefunden hast. Wie mir scheint bist du noch am suchen?! Sollte ich mich irren dann verstehe ich nicht warum du , wenn man dir diese Frage stellt, sie nicht beantworten kannst.----Du schreibst du bist Atheist. Somit hast du doch deinem Leben bereits eine Richtung gegeben. Und wie ich hier die meisten Atheisten erlebe wissen sie ja alles immer ganz genau, um nicht sogar zu sagen 100%tig. Sollte ich recht haben und du suchst deine Richtung noch, dann lese in der Bibel und finde heraus ob die Richtung in der du dich momentan befindest richtig ist. Und wenn du dann immer noch Atheist bleiben willst , na dann hast du deine Richtschnur und kannst diese Frage beantworten. Ich wünsche dir alles gute Brighet

Nur du selbst kannst das sein bzw. bestimmen!

Es gibt nichts, was man allgemeingültig als Richtschnur oder Lebensweg vorgeben kann. Wir alle sind lediglich Produkte der Natur, mit dem wesentlichen Nachteil, zu viel zu können. Wir denken zuviel über das Warum und Wieso nach, statt uns einfach zu freuen was wir haben und können.

Wir erfüllen weder einen Sinn noch einen Zweck, schon gar keinen "höheren"!!!

ALLE Lebewesen auf unserem Planeten haben nur zwei "Richtschnuren", die einen Sinn ergeben: Fortpflanzen und Fressen. MEHR NICHT! Alles andere ist sinnfreie Spekulation.

Genauso wie alle anderen Spezies, werden wir irgendwann ausgerottet. Die Überlegung, wir würden die Erde zerstören ist überheblich. Beispielsweise die ständige Behauptung, wir würden den CO2 Gehalt erhöhen... Wir erzeugen nichts, wir setzen nur vorhandenes frei. Weit bevor es uns gab, war der CO2 Gehalt in der Atmosphöre wesentlich höher. Sauerstoff war für die lebenden Organismen sogar tödlich. O2 ist ein Abfallprodukt gewesen. Aufgrund immer höherer konzentrationen passte sich die Natur schließlich so weit an, dass O2 für fast alle Lebewesen notwendig ist.

Heute geschieht das Gegenteil. Das läßt vermuten, dass alles im Universum einem ewigen Kreislauf unterworfen ist. ... Wir werden irgendwann wieder eine Eiszeit haben, womit sich die Erde wieder selbst reinigt und von vorne beginnt. Gab es übrigens schon mindestens 2x hier!

Übrigens: Unsere Sonne hat ebenfalls nur eine begrenzte Lebensdauer, die irgendwan (wenn auch in weiter ferne) unser Sonnensystem zerstören wird.

Also erstmal: Auch Atheisten glauben ja i.d.R., dass das Universum existiert, und dass es irgendwelchen Gesetzesmäßigkeiten folgt. (die die Menschheit ja schon seit Jahrhunderten erforscht, und die Forschung ist längst nicht am Ende, und wird auch wahrscheinlich nie zu Ende sein). Atheismus ist ja kein Nihilismus.

Was deine Richtschnur sein kann? Möglicherweise geht es darum, die Welt voranzubringen, schöner zu machen (das fängt schon bei kleinen Dingen an); die Realität, in der wir leben, zu verstehen. Gesund / fit zu sein. Evtl ein neues Leben in die Welt setzen usw.

SBerner 17.06.2013, 15:35

Auch Atheisten glauben ja i.d.R., dass das Universum existiert, und dass es irgendwelchen Gesetzesmäßigkeiten folgt

Atheisten glauben rein gar nichts. Denn Atheismus bedeutet Abwesenheit von Glauben.

Das was du hier meinst, ist nicht glauben, sondern eher "Wissen anerkennen". Denn für die Existenz unseres Universums benötigt man keinen glauben, da man es (zumindest teilweise) sehen kann. ebenso die Gesetzmäßigkeiten. Du bringst zwei Definitionen durcheinander`:

  • Religiöser Glaube = Wunschdenken und Fantasie in Bezug auf höhere Mächte und ein Leben nach dem Tod
  • "ich glaube morgen regnet es" = glauben als Synonym für "vermuten"
  • "Ich glaube das das Universum existiert" = glauben als Synonym für Anerkennen von aktuellem Wissensstand der Menschheit. Ersetzt "wissen" in dem Sinne, dass es keine Absolute wahrheit gibt, sondern diese immer abhängig vom aktuellen Wissensstand, der Perspektive und den Möglichkeiten ist.

Man darf Atheismus nicht als "glaube das es Gott nicht gibt" interpretieren, sondern viel mehr als: "Hat keinen Glauben an Gott".

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blechkuebel 17.06.2013, 16:53
@SBerner

Hallo SBerner,

ja, also sehe die Beziehung der Begriffe "Glauben" und "Wissen" etwas anders, und die stellt sich wie folgt dar:

Wissen = wahrer, gerechtfertigter Glaube. (klassischer Wissensbegriff).

Religiöser Glaube ist kein WIssen, weil die Rechtfertigung fehlt.

Bist Du immer noch der Meinung, dass ich was vermische? Bzw. sollte ich irgendwas ändern in meinem Verständnis dieser Begriffe?

Und erkläre mir mal, weil ich verstehe das bis heute nicht so ganz: Was ist der Unterschied zwischen "glauben, dass es Gott nicht gibt" und "hat keinen Glauben an Gott"?

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kkleber 28.06.2013, 11:42
@blechkuebel

Ich antworte dazu mal:

Wissen ist alles, was man durch Belege, Experimente oder sonstige Methoden als Wahrheiten nachweisen kann.

Glauben ist dagegen die komplette Abwesenheit von Wissen. Wer glaubt, der weiß nicht! Sobald man etwas weiß, kann man nicht mehr daran glauben!

Was ist der Unterschied zwischen "glauben, dass es Gott nicht gibt" und "hat keinen Glauben an Gott"?

Ein ENORMER Unterschied!

Wenn man sagt: "Ich glaube das es Gott nicht gibt", so ist das keine Aussage über Wissen! Man "vermutet", "nimmt an", "ist der Ansicht", das es Gott nicht gibt.

"Ich habe keinen Glauben" bedeutet, dass man WEIß, das es keine Götter gibt, weil man 1. keine Belege vorliegen hat das es anders wäre und 2. aus diesem Grund nicht einfah anfängt zu spekulieren und sich etwas als Antwort auszudenken.

Ein Vergleich zur Hilfe:

Die Aussage: "Wahrscheinlich kann ich kein Quidditsch spielen" Im Gegensatz zu: "Es gibt kein Quidditsch"

Erste Aussage sagt lediglich, dass jemand etwas nicht kann. Ihm fehlt das Wissen dazu, zu prüfen, ob er es kann. In der zweiten Aussage wird die erste komplett ausgeschlossen, weil er bereits das WISSEN hat, dass sich weitere Fragen erübrigen.

Ich hoffe das ist soweit verständlich. Habe den Vergleich auch woanders her :) Aber finde ihn sehr passend und gut erklärend.

Wenn ich sage "Ich glaube nicht an Gott", dann sagt das aus, ich hätte einen Glauben mit dem Inhalt: "Gott gibt es nicht"

Wenn ich aber sage "Ich habe keinen Glauben", ist das was völlig anderes.

Und genau das ist Atheismus: Abwesenheit von Glauben!

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Atheisten finden weitaus häufiger zu sich selbst und nehmen sich so in Kauf wie sie sind. Mit all ihren Schwierigkeiten und Problematiken des Lebens. Was sehr befreiend sein kann, denn man muss nicht erst einen imaginären Freund um Hilfe bitten, sondern packt die Sache gleich bei der Erstquelle an. Nämlich bei sich selbst. Dann gibt es noch den Vorteil, dass man keine Zeit verschwendet mit seinem Glaubenskult, sondern dass man unmittelbar danach, wo man erkannt hat, dass das Leben schnell vorbei sein kann und vorbei sein wird, das "Dahinvegetieren" abstellt und mit breiter Brust durchs Leben geht und viele neue Sachen ausprobiert die man schon immer machen wollte, bevor es zu spät ist bzw. einfach nur, dass man jeden Moment gottlos glücklich genießen kann.

Hallo,

ich finde es schön, dass Du dir darüber Gedanken machst. Viele Fragen sich das. Es gibt Menschen, die meinen das Einhalten von Gesetzen, andere das Moral eine Richtschnur sind. Hier wurde sogar vorgeschlagen, das Liebe die Richtschnur ist.

Wenn ich als Atheist Gott oder einen "Designer" als Möglichkeit für die Erschaffung dieser Welt ausschließe, kann sich das Problem einschleichen, dass ich überhaupt keine Richtschnur in ethischer Hinsicht habe. Die Evolution benötigt nicht, dass ich mich ethisch, moralisch oder an Gesetze halte. Wie sollte so etwas auch zufällig entstehen? Welchen Nutzen hätte es auf andere Rücksicht zu nehmen?

Es fällt mir schwer, Dir zu helfen, da ich quasi christlich "vorbelastet" bin. Gott hat mir die Richtschnur in seinem Wort gezeigt und in mein Herz gelegt. Wusstest Du, dass die Idee einer Rentenversicherung im Prinzip aus der Bibel entnommen ist? So steht Sie schon im fünften Gebot (Du sollst Vater und Mutter ehren...) Die Bibel zeigt uns, wenn wir sie aufrichtig lesen, alles, was wir für ein gutes Leben brauchen. Deine Frage was im Leben eine Richtschnur sein kann, wäre damit beantwortet. Als Atheist kannst Du das natürlich nicht verstehen und umsetzen. Aber vielleicht bist Du gar nicht so sehr atheistisch wie Du meinst?

Ich kann gut verstehen, dass Du Gott ablehnst. So viele Krichen, die so viel falsches tun und lehren. Der Gott der Bibel ist so anders, als der den wir ständig und überall präsentiert bekommen. Sehr schade...

PS: Das mit der Liebe finde ich übrigens eine Super Sache, siehe auch Rosenstolz "lass es Liebe sein..."

Gruss

SBerner 17.06.2013, 16:02

Wenn ich als Atheist Gott oder einen "Designer" als Möglichkeit für die Erschaffung dieser Welt ausschließe,

Ein Atheist tut sowas nicht, weil er sich damit gar nicht beschäftigt. Atheismus ist passiv.

Jemand der Gott ausschließt ist eher Realist.

kann sich das Problem einschleichen, dass ich überhaupt keine Richtschnur in ethischer Hinsicht habe.

Kann, muss aber nicht, Das Problem haben auch Gläubige, weil es eben keine Beweise für Götter gibt. Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass Ungläubige eine wesentlich natürlichere Ethik haben. Religiöse Ethik ist nämlich grundsätzlich Intolerant, weil ohne Intoleranz gegenüber Anders/Nichtgläubigen Religion nicht funktioniert.

Die Evolution benötigt nicht, dass ich mich ethisch, moralisch oder an Gesetze halte.

Richtig. Das hat sich der Mensch auch nur ausgedacht.

Wie sollte so etwas auch zufällig entstehen?

Keine Ahnung. Sagt aber auch niemand, dass alle zufällig entstanden sei. Davon reden immer nur Gläubige, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass sie nicht wissen was Evolution ist.

Wusstest Du, dass die Idee einer Rentenversicherung im Prinzip aus der Bibel entnommen ist?

Wusstest du, dass das rein gar nichts damit zu tun hat, ob es Gott gibt? Diese Frage zeigt, dass du auch nicht weißt was Religion ist. Denn Religion ist IMMER als politisches Instrument erfunden worden, mit dem das gesellschaftliche zusammenleben sich selbst regeln sollte, durch gegenseitige Kontrolle der Gläubigen.

Die Bibel zeigt uns, wenn wir sie aufrichtig lesen, alles, was wir für ein gutes Leben brauchen.

Man kann sich daraus viel zusammenreimen. Man kann damit sogar Kriege legitimieren. Und genau deshalb wurde die Bibel auch geschrieben, um viel Spielraum für Interpretationen zu haben. Dabei hat man natürlich fiktive Geschichten genutzt, damit man sie entsprechend einsetzen konnte.

So viele Krichen, die so viel falsches tun und lehren. Der Gott der Bibel ist so anders, als der den wir ständig und überall präsentiert bekommen.

DEN Gott der Bibel gibt es nicht, sondern nur DIE Götter. Der Gott im AT ist zusammengesetzt aus mind. 2 Wettergöttern (Baale) der Kanaanäer. Im NT kommt er nicht vor! Der dortige Gott ist völlig anderer Natur und wird kaum erwähnt, weil die Hauptperson sein Sohn (kein Gott) ist.

insofern hast du natürlich recht, dass im Allgemein(un)wissen ein falsches Bild des Bibelgottes existiert. Viele glauben ja auch, die Trinitätslehre sei biblisch. ...

Man kann sich halt nur selbst einen Gott ausdenken und aus der Bibel kann man sich den so zurechtrücken wie man eben will. Egal ob man das so macht oder ein vorgefertigtes Bild nutzt: Es macht ihn nicht realer.

Aber vielleicht bist Du gar nicht so sehr atheistisch wie Du meinst?

Das wäre sehr schade. Denn wenn die Menschheit komplett atheistisch wäre, also jegliche Religion entfernt worden wäre, gäbe es wesentlich weniger Konfliktpotential und Weltfrieden wäre denkbar...

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Brighet 17.06.2013, 19:43

Sehr gefühlvoll geschrieben..DH!!

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Eine mögliche Richtschnur wäre es keine Richtschnur zu haben.

Häufig geht es im Leben auch ohne sturen Anweisungen. Derartige Richtschnüre können das Individuum in der Kreativität und Spontanität eingrenzen. Man kann auch auf sie verzichten, wenn sie nicht gerade vonnöten sind. Vonnnöten könnten Richtschnüre beispielsweise in einem sozialen Verbund sein. Dort sind solche Richtschnüre häufig zweckgebunden.

Handle nach solchen Grundätzen, die jederzeit zugleich für eine allgemeine Gesetzgebung gelten könnten.

Irgendeine säkulare Ideologie? Der Sozialismus, der Liberalismus oder Ähnliches?

Irgendeine Philosophie? Du könntest Dich zum Beispiel an Kant orientieren oder versuchen, ein Stoiker, Kyniker oder Konfuzianer zu sein.

Auch die Religionen können etwas zu bieten haben: Der Buddhismus z.B. kommt ohne Gott aus - und Du könntest auch aus anderen Religionen Dinge übernehmen, die sich nicht direkt auf Gott beziehen. Um Beispielsweise den Idealen der Bergpredigt zu folgen, muss man kein Christ sein.

Du kannst Dir natürlich auch Deinen eigenen Wertekanon zusammenstellen. Dinge wie Gerechtigkeit, Liebe, Solidarität oder Freiheit sind doch bestimmt nicht bedeutungslos für Dich.

Davon abgesehen, dass du nicht verpflichtet bist, anderen diese Frage zu beantworten, könnte es für dein Leben sehr ent-scheidend sein, dir selbst diese Frage beantworten zu können.

DEINE Richtschnur, kannst du auch nur IN dir finden, so du gewillt bist, dich dir selbst zuzuwenden, dich in Selbserkenntnis zu üben und dich frei zu machen von allem, das dir nicht entspricht, du nur unbesehen von Eltern, Lehrern, Erziehern, der Gesellschaft und scheinbaren Autoritäten übernommen hast.

Solange du die "Richtschnüre" anderer, der Familie, Kirchen, Gemeinschaften, für die deinen hältst (auch wenn es dir nicht bewusst ist!), folgst du falschen Fährten.

Auch "Atheist" ist eine solche Fährte. Letztlich ist es nur die "Verneinung" des Theisten, das andere Ende der gleichen Leine, wie sich immer wieder gut an den Diskussionen erkennen lässt. Aber sowohl der Atheist, als auch der Theist (welcher Richtung auch immer) ist noch ein Suchender, was nicht falsch ist, nur fehlerhaft (im Sinne von: es fehlt etwas Ent-scheidendes; eine Ent-scheidung ist das Ende einer Scheidung, Trennung!).

Wenn dir diese Frage oft gestellt wird und andere IMMER auch ein Spiegel deines Inneren sind, ist es vielleicht an der Zeit, nach der Antwort IN dir zu suchen...

Nun, warum legst du dir nicht selbst eine Richtschnur. (Ja, liebe Gläubige, das geht nämlich tatsächlich.)

Du hast doch sicher gewissen Wünsche, gewissen Ziele und Träume, eine Art, auf die in deinen Augen deine Zukunft geartet sein soll, oder nicht? Warum arbeitest du nicht einfach darauf hin- das könnte die Richtschnur für dein Leben sein.

Aber natürlich kann das allein nicht dein ganzes Leben bestimmten- nicht jede Handlung hat Auswirkungen darauf, sodass du danach nicht immer entscheiden kannst, was du tun solltest und was nicht.

Hier gilt: Selber denken. Frag dein Gewissen, benutzen deine Vernunft. Ein guter Leitfaden im Leben ist es wohl, einfach zu versuchen, das zu tun, was du willst, oder was deinem Ziel entgegenkommt, solange du dabei anderen nicht schadest.

Außerdem solltest du das Gesetz der Toleranz beachten: Lasse andere, auch, wenn sie wirklich anders sind als du, tun, was ihnen gefällt, ohne schlecht darüber zu reden oder sie daran hindern zu wollen, solange sie niemanden schaden.

Du kannst auch nur dann nach diesen beiden Regeln urteilen und handeln, wenn es nichts mit deinem Lebensziel zu tun hat; das sei dir überlassen.

Auf jeden Fall sollten diese drei Dinge- ein festes Ziel im Leben, versuchen, keinen Schaden anzurichten, tolerant sein- reichen, um dir eine Richtlinie, einen Leitfaden für dein Leben zu geben.

Oder du kannst du auch nur innerhalb der beiden Regeln handeln, und ansonsten tun, was du willst, ohne festes Ziel. Das musst du selbst entscheiden.

Ich hoffe ich konnte, helfen. Wenn dir das noch nicht reicht, kommentier einfach die Antwort; ich kann dir gerne noch mehr erklären.

Wenn du nach einer Richtschnur gefragt wirst und sie vielleicht auch selbst suchst, und vorausschickst, daß du Atheist bist, sagt das doch einiges aus. Nämlich daß du alles als Richtschnur akzeptierst, was nichts mit Gott und der Bibel zu tun hat. Kommt das hin? Damit beschneidest du dich selbst und setzt dir eine Grenze, die für dich nicht von Vorteil ist. Wenn es Gott gibt, dann ist logischerweise ER die Richtschnur oder du kannst es auch den Sinn des Lebens nennen. Wer hat dich das denn gefragt? Hatten die Fragesteller eine Antwort? Ich kann es gut verstehen wenn man auf so eine Frage zunächst keine Antwort hat. Das ist auch nicht tragisch, solange man sich nicht selbst betrügt und den Gedanken an Gott ablehnt. Gott ist dir näher als du denkst. Aber ohne Glauben kannst du ihm nicht gefallen. Jesus Christus ist der Sündenvergeber, wer an ihn glaubt wird ewig leben und ist erlöst und hat seine Richtschnur im Leben gefunden. Wer das so sagen kann als Antwort, hat richtig geantwortet. Alles Gute.

SBerner 17.06.2013, 15:28

Nämlich daß du alles als Richtschnur akzeptierst, was nichts mit Gott und der Bibel zu tun hat. Kommt das hin? Damit beschneidest du dich selbst und setzt dir eine Grenze, die für dich nicht von Vorteil ist

Ganz imGegenteil. Denn als Atheist ist man frei von Irrglauben und vorgefertigten Mustern, die entgegen der menschlichen Natur sind.

Wenn es Gott gibt, dann ist logischerweise ER die Richtschnur

Da es Gott aber nunmal de facto nicht gibt, erübrigt sich diese Spekulation

Das ist auch nicht tragisch, solange man sich nicht selbst betrügt und den Gedanken an Gott ablehnt.

Es ist genau andersherum. Man betrüügt sich, wenn man in seine Überlegungen das Vorurteil Gott mit einbezieht. Oder kansnt du einen Beweis dafür liefern, dass dieses Wesen existiert und sogar an uns interesse hat und vielelicht sogar noch das der Gott, den du meinst, diesem entspricht?

Jesus Christus ist der Sündenvergeber, wer an ihn glaubt wird ewig leben und ist erlöst und hat seine Richtschnur im Leben gefunden

JC hat es nie gegeben! Auch heir wärst du zunächst in der Beweispflicht. Denn ohne einen Beweis zu haben, kannst du lange erzählen ....

Wer das so sagen kann als Antwort, hat richtig geantwortet

.. aus Sicht von Weltfremden Menschen, denen nichts an der Realität liegt ....

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pusskanusch 17.06.2013, 15:37
@SBerner

Ach, es gibt auch außerbiblische Dokumente über die Existenz von Jesus Christus! Schon mal was von der römischen Geschichtsschreibung gehört? Nur weil du willst, daß es ihn nie gegeben hat, beweist nicht daß du recht hast - ganz im Gegenteil. Entweder ist Jesus dein Retter oder dein Richter!

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freezyderfrosch 18.06.2013, 11:25
@pusskanusch

QPusskanusch: Die außerbiblischen Dokumente belegen allerhöchstens die Existenz eines Jesus der ein ganz normaler Mensch war (Jesus von Nazareth). Einen Jesus Christus, also einen Sohn Gottes gibt es nicht. Also verdrehe hier nicht den Jesus der Bibel und den Jesus den Historiker vermuten.

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joergbauer 19.06.2013, 19:06
@freezyderfrosch

Und was spricht dagegen, daß es genau der Jesus ist, von dem die Bibel berichtet? Es ist auch vielfach historisch erwähnt, daß dieser gemeinte Jesus gekreuzigt wurde und Wunder tat und Anhänger hatte. Komischer Zufall wäre das. Der einzige der hier was verdreht bist du.

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freezyderfrosch 22.06.2013, 13:30
@joergbauer

Es ist auch vielfach historisch erwähnt, daß dieser gemeinte Jesus gekreuzigt wurde>

So vielfach nun auch wieder nicht. Historiker sind sich immer noch nicht einig. Einzelne Historiker sind unbedeutend, wenn es auch Historiker gibt, die eine andere Ansicht vertreten. Das hat nichts zu bedeuten, damals wurden viele gekreuzigt, sie waren aber dann auch nicht automatisch alle der Sohn Gottes.

und Wunder tat und Anhänger hatte>

Anhänger vielleicht. Wunder nein. Widerspricht den Naturgesetzen.

Komischer Zufall wäre das>

Nein wäre es nicht. Ich kann in meinem Märchen über tatsächlich-existierende Burgen schreiben und dennoch etwas fiktives und übernatürliches was nicht existiert hat wie Feen und Geister mit ins Märchen einbinden.

Der einzige der hier was verdreht bist du>

Totschlagargument.

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joergbauer 22.06.2013, 21:44
@freezyderfrosch

Klar, alles was du nicht glauben willst ist unbedeutend. Aber das ist ja gottseidank nicht mein Problem. Was wäre so schlimm wenn es Gott gibt? Was stört dich nur daran dir das auch nur vorzustellen?

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das leben allein ist eine einzige richtschnur. alle entscheidungen, die wir treffen führen uns mehr oder weniger zu unserem ziel (was immer das auch sein mag)

überleg mal wie die welt entstanden ist....durch den urknall? ja vieleicht, aber selbst wenn dass stimmt (was sowieso nur spekulation ist) was war dann vor dem urknall? und was war nochmal davor? (das könnte man jezt unendlich lang machen...) ..also was war der zeitpunkt 0 ? und wenn es diesen zeitpunkt nicht gibt...was war dann der anfang? und was ist das ende? was ist nach dem tot? ist man einfach weg? oder kommt man in den himmel/hölle? ...tja das alles sind fragen auf die es eben keine 100% genaue antworten gibt..aber ich denke der mensch ist nicht dazu da um da herauszufinden, sondern sei froh das du lebst, und geniese es, du weißt nie was dich später erwartet.....ich bin gläubiger christ und denke es gibt einen gott, aber nicht wie ihn sich die kleinen kinder immer vorstellen, dass ist glaub ich eher schwachsinn.....nein ich glaube gott ist eher sowas wie die liebe unter den menschen, die fröhlichkeit usw. und ich denke auch dass es nach dem tot weitergeht, und man in die nähe gottes kommt (das ist mehr oder weniger die erwachsene bezeihung des "himmels"..also ich denke nicht dass man nach dem tot im himmel dann herumspaziert und parktisch alles wie auf erden ist...aber ich kann es dir auch nicht 100%-ig sagen....ich kann dir nur das sagen: ich glaube es gibt eine art leben nach dem tot, ich glaube auch dass es gott gibt, (zudem ist es übrigens wissenschftlich bewiesen dass es jesus gab ;D ) und ich glaube der mensch soll sich in solch angelgenheiten nicht einmischen, denn wir werden es sowieso nie herausfinden ..... aber der glaube an gott ist für mich der grund, warum ich oftmals mich zusammengerissen habe, oder anderen menschen geholfen habe, oder einfach mein leben geniesen konnte...also wie gesagt, man kann es nicht wissen, man kann es nur glauben, und jeder hat sein recht darauf zu glauben was er will, aber der atheismus kan eben auch nicht alles erklären ( denn viele sagen sie glauben nicht an gott, es sei ja alles nur gelogen..aber bitte erklärt mir dann mal den teizpunkt 0, das "ende", falls es eins gibt usw....)

blechkuebel 16.06.2013, 20:16

Naja, wenn man als Christ fragt, was denn vor dem Urknall gewesen sein soll, dann kann man als Atheist genauso gut fragen, wer oder was denn eigentlich Gott erschaffen hat, bzw. "was war vor Gott?". Und wenn die Antwort lautet, dass Gott ewig war und ist, warum sollte das Universum dann nicht auch ewig sein können?

1
kspanaq2 16.06.2013, 20:23
@blechkuebel

ja stimmt, wie gesagt dass kann man nicht erklären, deshalb sag ich ja weder atheist noch christ kann die welt zu 100% erklären, mann kann nur glauben......

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fastlink 17.06.2013, 05:26
@kspanaq2

Nein, Glauben ist für Blöde in den Kirchen und Moscheen.

Man kann wissen und nichtwissen.

Was wäre also so schlim dran, dass man zu einer Frage, z.B. was war vor dem Urknall, sagt: "Ich weiß es nicht".

Die beste Antwort überhaupt, meines Erachtens nach, denn sie zeigt den Mut, die eigene Nichtalleswisserschaft zuzugeben.

Die, welche diese ableugnen, das sind die Gläubigen, die glauben zu wissen aber nichts wissen von dem, was sie glauben.

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Raubkatze45 17.06.2013, 11:38
@fastlink

ich weiß, was ich glaube, denn Glaube beruht auf Erkenntnis und auf Erfahrungen mit dem Unvergänglichen.

Dumm sind jene, die nicht mal die Möglichkeit in ihrem Denken zulassen, dass Gott existiert und sich in Christus geoffenbart hat.

Auch bei einem Atheisten müsste eigentlich schon die Vorstellung, dass die Aussagen der Glaubenszeugen durch die Jahrhunderte evtl. doch wahr sein könnten, eine innere Unruhe auslösen. Was ist, wenn es doch wahr ist ? Dann werden die Blöden zu Klugen und die Neunmalklugen erkennen ihre eigene Torheit.

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blechkuebel 17.06.2013, 17:38
@Raubkatze45

Atheismus entsteht einfach aus dem Wunsch heraus, Dinge nicht ohne Belege glauben zu müssen. sondern selbst sehen zu können, warum man etwas glaubt.

Persönliches Empfinden à la "ich fühle, dass es Gott gibt" wird i.d.R. von Atheisten nicht akzeptiert (nicht überzeugend genug).

Klar ist die Existenz Gottes eine Möglichkeit, und von mir aus auch die Offenbarung in Jesus Christus, aber woran soll man als Agnostiker/Atheist erkennen, dass das auch wirklich so ist und keine Märchengeschichte?

Und ja, das löst eine gewisse Unruhe bei mir aus, aber andererseits denke ich, dass ein guter Gott Verständnis für dieses Problem haben müsste.

Also die meisten Atheisten lassen durchaus die Möglichkeit der Existenz Gottes zu. (selbst "Oberatheisten" wie Richard Dawkins oder Christopher Hitchens).

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DarkSepia 18.06.2013, 00:14

Überlege mal, warum man den Beginn der Ausdehnung der Raumzeit als Beginn der Welt interpretieren sollte. Physik ist mehr, als allgemeine Relativitätstheorie!

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Hallo flamingo70,

Deine Richtschnur kann Dein Gewissen sein. Das Gewissen ist die Fähigkeit, sich selbst zu betrachten und zu beurteilen, über sich selbst Zeugnis abzulegen.

Das Gewissen ist eine natürliche Gabe, (die Gott dem Menschen eingepflanzt hat). Als ein inneres Empfinden für Recht und Unrecht entschuldigt es oder klagt an. Es hat also eine beurteilende, richtende Funktion. Durch die Gedanken und Handlungen, Überzeugungen und Grundsätze, die man dem Sinn aufgrund von Studium und Erfahrung einprägt, kann man sein Gewissen auch schulen. Auf dieser Grundlage zieht es Vergleiche zu dem, was man gerade tut oder zu tun beabsichtigt. Verstößt eine Handlung gegen die Grundsätze, so warnt uns das Gewissen, es sei denn, es ist abgestumpft oder unempfindlich geworden, weil seine Warnungen fortgesetzt mißachtet wurden. Das Gewissen wirkt in sittlicher Hinsicht wie eine Schutzvorrichtung, indem es Freude oder Schmerz hervorruft, je nachdem ob man gut oder schlecht handelt.

Schon seit Anbeginn hat der Mensch ein Gewissen. (Es trat erstmals in Erscheinung, als Adam und Eva Gottes Gesetz brachen und sich dann versteckten (1Mo 3:7).

In Römer 2:14, 15 lesen wir:

„Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.“)

Demnach ist das Gewissen selbst bei Nichtchristen lebendig, weil alle Menschen Nachkommen (Adams und Evas) sind, denen ein Gewissen innewohnte. Viele Gesetze der Nationen sind im Einklang mit dem Gewissen eines Christen, manchmal sogar ohne daß diese Nationen und ihre Gesetzgeber jemals vom Christentum beeinflußt wurden. Beim Erlassen der Gesetze folgten sie lediglich ihrem Gewissen.

Das Gewissen muß belehrt werden; andernfalls kann es täuschen. Ohne Schulung in rechten Maßstäben gemäß der Wahrheit ist es nur ein unsicherer Führer. Seine Entwicklung kann durch die jeweilige Umwelt durch Bräuche, religiöse Einflüsse und Gewohnheiten fehlgeleitet werden. Es mag dann beim Beurteilen von Recht und Unrecht von verkehrten Wertmaßstäben ausgehen.

(Ein Beispiel hierfür ist Johannes 16:2, wo Jesus vorhersagte, daß Menschen sogar Gottes Diener töten würden in der Meinung, Gott einen Dienst zu erweisen. Saulus (der spätere Apostel Paulus) ging tatsächlich mit Mordabsichten gegen die Jünger Christi vor, weil er meinte, für Gott zu eifern (Apg 9:1; Gal 1:13-16). Das Gewissen hilft nur dann, Dinge im Leben richtig zu bewerten und grundlegend richtigzustellen, wenn es gut anhand des Wortes Gottes geschult wird (2Ti 3:16; Heb 4:12). Ein Christ muß sich nach unveränderlichen rechten Maßstäben — Gottes Maßstäben — ausrichten.)

Bearbeitet nach dem Bibellexikon der Zeugen Jehovas "Einsichten über die Heilige Schrift". Einige Aussagen, die Du, als Atheist, eventuell nicht akzeptieren magst, habe ich in Klammern gesetzt.

Sturmwolke 17.06.2013, 12:28

Hervorragende Antwort. DH!

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freezyderfrosch 19.06.2013, 16:44
@Sturmwolke

Dass du das in Klammern setzt, ändert nichts an der Tatsache dass du übermitteln willst, dass das Leben nur dann eine Richtschnur zeigt, wenn man den Weg von Gott folgt. Das ist eine Antwort die nur dem nützt, der schon bereits glaubt. "Gefühlvolle Worthülsen" lassen einen echten Atheisten normalerweise kalt (und das liegt nach eurer Interpretation vermutlich nun daran dass Atheisten kalt sind?) Denn es ist immer wieder zu beobachten, dass die Antworten von Gläubigen einen gewissen "Bla-Bla-Effekt" aufweisen, der sehr schnell Müdigkeit verursacht. Geht es allerdings um die Wissenschaft, um die Logik, die Philosophie oder anderen Überzeugungen, so ist natürlich deine Richtschnur die du gehst und anderen anbieten möchtest in höchster Gefahr. Deshalb ist Gefühlsduselei und Pseudophilosophie wohl eine gute Alternative. PS: Du redest hier von den Nachkommen von Adam und Eva. Hier würde ich beispielsweise lieber mal ein Museum besuchen (Homo Erectus).

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kdd1945 19.06.2013, 17:32
@freezyderfrosch

Der Fragesteller wünscht eine Argumentationshilfe und eventuell eine Richtschnur für seine Lebensführung.

Deshalb habe ich ihm empfohlen, sich von seinem Gewissen leiten zu lassen.

Er kann diese Einstellung dann auch bei Gesprächen und Diskussionen vertreten.

Ob er Gott einbezieht, bleibt ihm überlassen. Auf seinen Kommentar oder seine Reaktion bin ich gespannt.

Deinen konstruktiven Rat wird der Fragesteller vermissen.

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freezyderfrosch 22.06.2013, 13:25
@kdd1945

Der Fragesteller wünscht eine Argumentationshilfe und eventuell eine Richtschnur für seine Lebensführung>

Der Fragesteller ist Atheist, daher sind meine Gegenargumente wohl auch für ihn von Bedeutung, zumindest was für ihn keine gute Richtschnur wäre.

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Der Mensch denkt...........und da fängt jetzt das Problem an. Was sagt ein Atheist darauf, was nach dem Tod kommt ? Der Gläubige hat Hoffnung.......was hat der Atheist ? Ein gewisses Dilemma nicht wahr.

fastlink 17.06.2013, 05:28

Was dann kommt?

Vielleicht nichts - letztlich weiß er es nicht.

Man braucht vor allem Mut dazu, die eigene komplette und unwiederrufliche Endlichkeit zu erfassen und nicht hinter irgend welchen Hoffungen zu verstecken.

Hat man den Mut dazu nicht, ist man gläubig und dröhnt sich den Kopf mit bloßen Behauptungen zu, Hauptsache es wirkt beruhigend.

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1988Ritter 17.06.2013, 15:32
@fastlink

Die Kriegsgeschichten der Jahrtausende haben uns gelehrt, dass die Mutigen begraben wurden und die ängstlich besonnenen zu Helden wurden.

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freezyderfrosch 18.06.2013, 11:35
@1988Ritter

Nein ein Atheist hat nicht zwingend ein Dilemma. Wer wirklich Gott ausschließt, landet nicht in Zwickmühlen sondern zu sich selbst.

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Das hat ja nichts damit zu tun, dass du Atheist bist. Denn JEDER Mensch ist von GEBURT an ATHEIST. Es ist also völlig normal Atheist zu sein.

Erst wenn ein Mensch mit Religion in Kontakt gerät und sich damit befasst, verliert er diesen PASSIVEN Zustand.

Das nur mal vorab.


Was in deinem Leben als Leitgedanke, Richtschnur, Ziel, Inhalt, Sinn etc. gelten kann, kannst NUR DU ALLEIN bestimmen!

Für den einen ist es das Familienleben, für einen anderen das Hobby und wieder andere leben erst in ihrem Beruf so richtig auf.

Das kann man weder pauschalisieren noch kann man in einem anderen Lebensziel etwas falsches sehen. Niemand hat das Recht das zu be- oder gar verurteilen.

Da du "Religion" mit in deine Frage einbezogen hast, möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass Religionen keinen Leitfaden geben können. Sie überdecken deiner "Sinnsuche" einfach mit Traditionen, Kulten, Mythen, Legenden und sonstigen Ablenkungen aus der Realität, dass du denkst du seist glücklich damit. In Wirklichkeit hat man dich dann aber manipuliert und irregeführt.

Heutige Religion hat nichts mehr mit ihren Ursrpüngen zu tun. Die Inhalte sind heute wichtig geworden, was sie ursprünglich nicht waren. da stand noch der Zweck im Vordergrund, der damit erfüllt werden sollte: Eine gesellschaftlich einheitliche Ordnung zu schaffen, die sich selbst regelt. die Inhalte der religionen sind alle frei erfunden. Darin wird man keinen Leitfaden finden!

Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Ich meine, Du musst doch selbst wissen, was in DEINEM Leben DEINE Richtschnur ist?! Das bestimmt doch jeder Mensch selbst für sich!

ArchEnema 17.06.2013, 10:07

Sehr richtig. Alternativ könnte er religiös werden - da wird ihm dann schon gesagt, was seine Richtschnur zu sein hat. ;-))

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