Was kann ich tun, wenn meine neue Katze nichts frisst und nur zittert wenn man sie angfreiffen will?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lass die Katze erst mal ankommen. Dass sie sich versteckt, ist normal und Du solltest nicht versuchen, sie zu streicheln, oder sogar hochheben zu wollen.

Rede viel mit der Katze, mit leiser Stimme, auch wenn Du sie nicht siehst, nenne oft ihren Namen, vor allem dann, wenn Du ihr Fressen servierst.

Stelle Futter und Katzenklo da auf, wo es immer stehen wird und lass vor allem nachts die Türen dahin offen.

Also vorläufig nur mit der Katze reden und nicht anfassen. Wenn sie Vertrauen zu Dir gefasst hat, wird sich das dann ändern und die Katze kommt von selbst zu Dir.

Es steht alles vor ihrem versteck bereut, futter, klo etc. Wie lange soll ich sie da drin lassen , ohne dass sie mir was isst?

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@Dani266

Das Futter hat nicht neben dem Katzenklo zu stehen. 

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@Dani266

Stell die Futternäpfe und das Klo dahin, wo sie immer stehen werden und lass die Türen dahin offen.

Katzen gehen nachts auf Entdeckungsreise und futtern dann meist auch und benützen das Katzenklo, aber das tun sie nicht, wenn alles vor dem Versteck rumsteht.

Mach also endlich die Wege frei und dann wird es schneller gehen.

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Katzen sind revierbezogene Gewohnheitstiere und hassen Veränderungen, daher bedeutet der Umzug einer Fellnase natürlich einen besonderen Stress für sie.
Wenn Euer Neuankömmling anfangs also verunsichert und ängstlich ist, sich zunächst versteckt (und auch nur wenig frisst bzw. trinkt), dürfte dies sicherlich der neuen und ungewohnten Situation geschuldet sein.

Lasst die Fellnase also auf alle Fälle erst mal zur Ruhe kommen und bedrängt sie nicht, sondern lasst sie auf Euch zukommen, wenn ihr danach ist. Wenn sie sich ein wenig an die neue Situation gewöhnt hat, sollte sich ihre Aufregung eigentlich bald legen. Sprecht mit leiser Stimme zu ihr, damit sie sich an Euch gewöhnen kann, und sprecht sie auch möglichst oft mit ihrem Namen an (z.B. immer dann, wenn Ihr ihr Leckerchen, Futter oder Wasser gebt, sie streichelt etc.).

Wenn sie sich ein wenig beruhigt und akklimatisiert hat, wird sie sich von ganz alleine hervortrauen, getrieben von Neugier, vielleicht auch von Hunger oder Durst. Falls sie länger "abgetaucht" bleibt (z.B. hinter der Couch), dann könnt Ihr ihr ihren Futter- und Wassernapf in Sicht- und Reichweite stellen, bis sie sich aus ihrem Versteck traut.

Dabei hat es sich zum Beispiel auch bewährt, ihr - falls möglich - zunächst das gleiche Futter und das gleiche Katzenstreu anzubieten, wie sie es aus ihrer früheren Umgebung gewohnt ist.

Hilfreich könnte es ansonsten auch noch sein, wenn Ihr von der Vorbesitzerin Dinge bekommen könntet, die der Katze besonders vertraut sind (z.B. ihr Lieblingsdeckchen oder -spielzeug).

Viele Katzen erkunden ihr neues Heim erst nachts im Schutze der Dunkelheit, wenn sie sich in aller Ruhe dort umsehen, fressen und trinken können. Daher sollten Futter und Wasser sowie die Katzentoilette natürlich auch nachts frei zugänglich sein.

Auch ausreichend Versteckmöglichkeiten, wie z.B. Kartons, Katzenhöhlen, ein separates Zimmer o.ä. solltet Ihr Eurer Fellnase anbieten - als Spielplatz, aber auch als Rückzugsmöglichkeit.

Noch ein Tipp, falls die Fellnase bei Euch später auch Freigang bekommen kann: Grundsätzlich sollten Katzen nach einem Umzug mindestens 4 bis 6 Wochen in der Wohnung gehalten werden, bis sie sich ausreichend an ihr neues Heim - und an ihre Menschen - gewöhnt haben, um z.B. nach einem Ausflug auch einigermaßen sicher wieder dorthin zurückzukehren.
Da es sich lt. einem Kommentar von Dir um eine noch sehr junge Fellnase handelt, solltet Ihr ggf. auch bedenken, dass Katzen erst mit frühestens 9, besser 12, Monaten Freigang bekommen sollten (vorher sind junge Fellnäschen leider noch sehr unbedarft und zutraulich, was sie zum potentiellen Opfer z.B. für Unfälle, Greifvögel oder Füchse macht).
Dass eine Katze vor dem ersten Freigang kastriert (i.d.R. im 6. Lebensmonat), gechippt und registriert sein sollte (z.B. bei TASSO (tasso.net) und/oder dem Deutschen Haustierregister (findefix.com)), versteht sich unter verantwortungsvollen Katzenhaltern eigentlich von selbst.

Auf alle Fälle solltet Ihr stets Ruhe bewahren (sonst überträgt sich Euer Stress noch zusätzlich auf die Katze), der Fellnase mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Geduld und Nachsicht begegnen, und sie keinesfalls bestrafen oder mit Liebesentzug reagieren (Katzen können Strafe ohnehin nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen).

Leider schreibst Du nicht, ob die Katze alleine bei Euch lebt, vielleicht als reine Wohnungskatze? Katzen sind - entgegen landläufiger Meinung - i.d.R. keine Einzelgänger und sollten, speziell als Wohnungskatze, nicht alleine gehalten werden. Wir Menschen können einer Fellnase, auch bei größtmöglicher Zuwendung, einen echten Kumpel leider nicht ersetzen.

Falls die Situation es zulässt, solltet Ihr Eurer Katze ggf. eine(n) Partner(in) - idealerweise z.B. aus dem Tierheim - beigesellen. Eventuell könntet Ihr auch von der Vorbesitzerin noch ein Geschwisterchen oder eine Fellnase bekommen, mit der sich Eure Katze besonders gut verstanden hat (und die sie vielleicht schon vermisst)? Empfohlen werden zumeist etwa gleichaltrige Katzen von ähnlichem Charakter und ggf. auch vom gleichen Geschlecht (was m.E. aber weniger entscheidend ist).

Lasst Euch diesbezüglich doch vielleicht einfach mal im Tierheim beraten - die Mitarbeiter dort kennen ihre Schützlinge, können Euch bestimmt Rat geben und eventuell auch einen passenden Vorschlag unterbreiten.

Ich drücke die Daumen, dass die Eingewöhnung reibungslos gelingt!

Alles Gute und viel Erfolg!

Ja haben eine zweite katze , aber eine fremde dazu ..sie sind beide gleich alt und beide weibchen. HAben sich schon zweimal gesehn aber di eine hat di schüchterne nur angefaucht . Legt sich das auch wider. , oder sollten wir eine davon weg geben?

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@Dani266

Grundsätzlich stellt die Zusammenführung von Katzen eigentlich keine Zauberei dar, wenn Ihr ein paar grundlegende Dinge berücksichtigt. Habt vor allen Dingen Geduld, bislang scheint mir das Verhalten Eurer Fellnasen in der gegebenen Situation jedenfalls relativ normal zu sein.

Katzen sind revierbezogene Gewohnheitstiere und hassen Veränderungen, daher bedeutet der Einzug einer weiteren Fellnase natürlich einen besonderen Stress für die Tiere.

Lasst beide Fellnasen also auf alle Fälle erst mal zur Ruhe kommen und bedrängt sie nicht, sondern lasst sie auf Euch zukommen, wenn ihnen danach ist. Wenn sie sich ein wenig an die neue Situation gewöhnt haben, sollte sich ihre Aufregung eigentlich nach und nach legen.

Als Faustregel wird bei Zusammenführungen zumeist empfohlen, dass die Katzen idealerweise von möglichst ähnlichem Charakter, in etwa gleichem Alter und vom gleichen Geschlecht sein sollten, wobei die beiden erstgenannten Punkte m.E. die wichtigeren sind. Soweit passt das bei Euch doch eigentlich schon ganz gut, spätere Revierstreitigkeiten wird man natürlich nie ganz ausschließen können.

Zusammenführung bedeutet immer Stress für alle Beteiligten, und es erfordert mitunter viel Zeit und Geduld, die Katzen aneinander - dabei den Neuankömmling an seinen neuen Lebensraum, und die bereits vorhandene Katze an den plötzlichen "Eindringling" in ihrem Revier - zu gewöhnen.

Der (Erst-)Kontakt zwischen Katzen verläuft oftmals ziemlich "rustikal". Naturgemäß finden sich die Fellnasen anfangs ziemlich doof, und müssen sich - manchmal leider im wahrsten Sinne des Wortes - erst "zusammenraufen". Wenn die Katzen also fauchen und knurren, oder zwischen ihnen auch mal die Fetzen fliegen, dann ist das soweit vollkommen normal - falls dabei allerdings auch mal Blut fließen sollte, müsst Ihr natürlich unbedingt einschreiten!

Verständlicherweise kann bei einer Zusammenführung niemand eine Erfolgsgarantie abgeben. Manche Katzen kuscheln nach wenigen Tagen zusammen im Körbchen, andere werden sich - weil die "Chemie" eben nicht stimmt - vielleicht auch nach längerer Zeit nur respektieren.

Habt Geduld, eine erfolgreiche Zusammenführung kann, muss aber nicht, durchaus einige Wochen oder auch Monate dauern - lasst Euch davon aber nicht entmutigen! Nach ein paar Tagen lässt sich da jedenfalls noch gar keine gesicherte Prognose abgeben, und in Eurem Fall sieht bislang soweit doch alles einigermaßen normal aus.

In vielen Fällen ist die bereits vorhandene Katze durch den "Eindringling" in ihrem Revier zunächst verunsichert (und u.U. auch ein wenig verängstigt). Auf der einen Seite ist es daher wichtig, dass Ihr Euch - auch wenn es vielleicht schwerfällt - jetzt nicht zu ausführlich mit dem Neuankömmling beschäftigt, damit sich die ältere Katze nicht zurückgesetzt fühlt (das könnte dann zu Eifersucht führen).

Behandelt Eure "Erstkatze" wie immer, und ggf. solltet Ihr Euch - zumindest anfangs - vielleicht noch etwas intensiver um sie bemühen als vorher. Wenn sie dann merkt, dass sie keinen Grund dazu hat sich zurückgesetzt zu fühlen, sollte sich ihr Verhalten eigentlich bald normalisieren.

Auf der anderen Seite besteht bei Zusammenführungen die Herausforderung stets auch darin, die Katzen möglichst gleich zu behandeln (auch der Neuzugang darf sich ja nicht vernachlässigt fühlen), und dabei keine zu bevorzugen - mithin also eine klassische Gratwanderung.

Idealerweise solltet Ihr möglichst viel Zeit für eine intensive Beschäftigung (gemeinsames Spiel, Schmusestunden, Leckerchen futtern, etc.) mit den Fellnasen einplanen. Dabei kommt es einerseits darauf an, mit ihnen gemeinsam zu spielen, sie ausreichend geistig und körperlich zu fordern und zu fördern, und sie dabei aneinander bzw. an Euch zu gewöhnen.

Andererseits tut es ihnen aber auch gut, sich mit ihnen mal getrennt voneinander zu beschäftigen, um dabei voll und ganz auf sie eingehen zu können. Dazu sind (neben Schmusestunden) z.B. Spiele hilfreich, die Erfolgserlebnisse bescheren (z.B. Futterlabyrinth, Katzenangel, Fummelbox, Clickertraining o.ä.).

Hilfreich ist es zudem, wenn Eure Katzen sich bei Bedarf in der Wohnung in ihre eigenen Bereiche (z.B. getrennte Zimmer, Katzenhöhlen, Kartons, abgesicherter Balkon etc.) zurückziehen können, um sich ggf. auch mal ein wenig aus dem Weg zu gehen.

Eine zusätzliche Hilfe könnten eventuell noch Verdampfer für die Steckdose (z.B. Feliway, beim Tierarzt oder im Fachhandel erhältlich) bieten, die spezielle Duftstoffe (Pheromone) freisetzen, und dadurch einen entspannenden Wohlfühleffekt auf Katzen haben können.

Auf alle Fälle solltet Ihr stets Ruhe bewahren (sonst überträgt sich Euer Stress noch zusätzlich auf die Katzen), den Fellnasen mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Geduld und Nachsicht begegnen, und sie keinesfalls bestrafen oder mit Liebesentzug reagieren (Katzen können Strafe ohnehin nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen).

Ich drücke die Daumen, dass die Zusammenführung problemlos und schnell gelingt!

Alles Gute und viel Erfolg!

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Hallo,

ob nun reinrassig oder nicht spielt keine Rolle. Die Katze ist verängstigt, denn eine neue Umgebung u. evtl. dazu unbekannte Eindrücke verschrecken das Tier.

Versuch´s doch erst einmal mit Leckerlies, beobachtet, aber lasst Kater/Katze vorerst in Ruhe.

Vielleicht ist eine Katzentoilette dem Tier noch unbekannt?

Normal setzt man das Tier sachte darauf um klar zu stellen wofür der Ort bestimmt ist. Alles eine Frage der Zeit.....

Bei der Frage bleibt offen woher das Tier stammt u. wie alt?

Kreterien die nicht unbeachtet bleiben sollten.

Sie ist schon 4monate und stammt von einer züchterin , di zugleich tierärztin ist . Nein sie war schon rein ubd hat bei der züchterin super geklappt .  Leckerlies liegen ebenfalls direkt bei ihr vor ihrem versteck . Habe nur Angst , dass sie hinter meiner couch verhungert. Ruhe können wir nur unter tag nicht wirklich bieten , haben ein baby mit 7 monaten zu hause

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@Dani266

Bleibt ruhig....Es ist und bleibt eine Umstellung für das kleine Kätzchen. Geduld u. liebevolle Zuneigung macht sich erst später bemerkbar. So schnell verhundert auch eine Katze nicht:) Wasser ist wichtig!

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@Dani266

Wahrscheinlich ist es die 1. Katze im Hause. Dennoch kann ich nur beruhigende Worte finden. Unzählige Katzenerfahrungen brachten Erkenntnis, dass mit Bravour nicht läuft. Die Hilfslosigkeit wird sich bald legen und dann darf der Spaß beginnen....:)

Eine meiner Katzen liebte es im Babykorb zu schlafen (samt Baby) was gefährlich werden kann. Meine Argusaugen waren dabei notwendig.

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@Dani266

Babygeschrei ist für viele Katzen (und mich !) sehr unangenehm, dazu kommt eben die neue Umgebung.

Aber ich kann sowieso nicht nachvollziehen, warum man eine Katze überteuert bei einem Züchter kauft, wo es soviele Katzen gibt , welche dringend ein Zuhause bräuchten.

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@marinchen65

Rassekatze oder nicht , hat mit den problem ziemlich wenig zu tun . Und ist wohl jeden selbst überlassen , was man sich nach hause holt 

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