Was kann ich tun, wenn ich mich als Menschen zwar mag, aber mein Leben hasse?

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6 Antworten

Ändere was dich stört auch wenn es dauert, es lohnt sich. Fange mit Kleinigkeiten an, zB Schränke ausmisten, Keller aufräumen, neue Klamotten, Wohnung verschönern/renovieren usw. Trenne dich von allem was dich nervt, auch von Leuten die dir nicht gut tun. Dann merkst du schon dass sich was tut....

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consulerealqm 26.09.2016, 21:59

Das habe ich schon alles. Alles, was ich selbst ordnen oder verändern kann, habe ich getan.

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pingu72 26.09.2016, 22:11
@consulerealqm

Guter Anfang, dann mach weiter. Manches dauert halt länger bzw muss noch warten. Wie man immer sagt "der Weg ist das Ziel", also bleib am Ball.

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consulerealqm 26.09.2016, 22:44
@pingu72

2 Jahre? Das ist mir lang genug. Meine Geduld ist aufgebraucht...

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Ich denke du solltest Erst mal herausfinden was genau dich in deinem Leben  unzufrieden macht. Danach  kannst du dir Gedanken machen,was dich denn glücklich macht, bzw. was dir fehlt.

Wenn es dir abschließend noch gelingt diese realistisch um zusetzen, wirst du vielleicht glücklicher.

Aber im Leben kommen auch immer wieder nicht so ganz glückliche Phasen. Vielleicht empfindest du es ja als Glück ,wenn du eine Krise überwunden hast.

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Love it, change it or leave it. Also entweder die Gegebenheiten akzeptieren, verändern oder die Situation verlassen.

Allerdings geht der Hass meistens auf einen Umstand zurück, welchen man schon so sehr gefressen hat (also sich hineingesteigert hat), dass es schwierig wird mit der Akzeptanz. Dann bleibt noch "Verändern", das hieße die Einzelumstände beackern oder umformen. Und wenn alles nichts hilft und Du ein Fortbestehen der Situation nicht aushalten kannst, dann bleibt bloß das Verlassen der Situation.

Ich wollte auch nicht mehr hassen. Das ist ein legitimer Wunsch. Auch ich habe meine Konsequenzen gezogen.


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consulerealqm 26.09.2016, 22:43

Bin unfähig zum Akzeptieren. Ändern steht nicht in meiner Macht. Verlassen.... nun mir würde spontan nix außer der Freitod einfallen und das will ich nicht.

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NewKemroy 26.09.2016, 22:53
@consulerealqm

Wie wäre es wenn Du Dir eine professionelle Beratung suchst? Also ich hatte z.B. mal etwas Geld in die Hand genommen und habe mich coachen lassen, bis ich genau wusste, was ich tun musste.

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was du hasst, ist das alltägliche in deinem leben. sobald du etwas neues und aussergewöhnliches gefunden hast, was dich voll und ganz einnimmt, dann wird dir das alltägliche auch nicht mehr so sinnlos und langweilig erscheinen. hassen kannst du dein leben dann jedenfalls nicht mehr.

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Guten Tag consulerealqm,

als 1937 geborener Mann erlaube ich mir, dich zuerst zu kritisieren. Wenn ich nicht weiß, ob du Weiblein oder Männlein bist – die unterschiedlich ticken – bin ich von dir selbst etwas um eine psychologische Möglichkeit beim Argumentieren gebracht. Auch dein Alter (Lebenserfahrung!) spielt für die Antwort eine Rolle.

Unsere liebe Mutti hat uns vier Brüdern schon in früher Jugend erklärt: „Ich kann nicht ständig bei jedem von euch sein. Merkt euch: für alles was ihr tut oder lasst, seid immer ihr selbst verantwortlich.“

Diesen Satz habe ich, noch viel deutlicher formuliert, Jahrzehnte später gelesen: „Der einzige, welcher mit dir von der Wiege bis zur Bahre immer mit dir zusammen ist, der bist du.“ Daraus folgt eindeutig – für unser eigenes Leben sind nur wir selbst verantwortlich.

Mutter, Vater, Schwestern, Brüder und viele andere Personen geben uns nur mögliche Richtungen und Varianten vor. Wir wählen aus. Soviel zu unserer Verantwortung.

Nun zur Eigenliebe.
Meine Älteste sagte: „Vati, du lebst auf deinem eigenen Stern. Aber du hast
dort gerne Gäste.“

Ja, ich liebe mich richtig – nur glaube ich ernsthafter als du dich. Deshalb habe ich, als ich nicht den Beruf eines Försters erlernen konnte (geliebte Nähe zur Natur) einen technischen Beruf ergriffen. Allerdings nicht mit herunterhängender Unterlippe. Sondern habe – mit Erfolg – gesucht, was mir an ihm besonders interessant ist. Nicht, was mir besonderes Vergnügen, Spaß gemacht hat, sondern echt erfüllend war.

Bis mich das Leben durch viele Umstände veranlasste, nacheinander noch neun unterschiedliche berufliche Tätigkeiten auszuüben. Jedoch hat mir die intensive interessierte Beschäftigung mit jeder vorherigen Profession geholfen, in eine neue rasch hineinzufinden.

Dem Rat unserer lieben Mutti folgend: es gibt keine schlechte Arbeit, sondern nur schlecht verrichtete. Gute Arbeitsergebnisse befriedigen den Arbeiter, den Unternehmer (eventuell Lohnerhöhung, besserer Stelle) und den Nutzer (Käufer) der Ware oder Dienstleistung.

Andererseits: ich schätze meine Gesundheit über alles. Wer soll das sonst? Ist doch mein geliebter Körper! Weil ich zum gesunden Leben auch meine eigenen Essgewohnheiten entwickelt habe, die mir schon lange Jahre mein optimales Gewicht erhalten, meine ansonsten wundervolle Frau aber nicht mitspielt, esse ich anders als sie und ihre Kinder. Aus Liebe zu mir! Außerdem bewege ich mich viel – was sie ebenfalls nicht bevorzugt.

Meine optimistische Einstellung zur Heilung hat mir geholfen, nach zwölf Operationen immer wieder rasch auf dem Damm zu sein.

Aus deiner Frage entnehme ich, dass du vielleicht noch nicht genügend tiefgründig darüber nachgedacht hast, was du in kleinen Schritten verändern könntest. An dir, an deinem so einzigartigen, wahrhaft nur einmaligen Leben.

Etwas hassen, was dir die Möglichkeit gibt, sich mit anderen Menschen und Geschöpfen zu beschäftigen, sie zu verstehen, ihnen zu helfen, sich einen guten Namen als wahrer Mensch zu erwerben, an den nach seinem Abschied in die Ewigkeit Vergangenheit andere in Dankbarkeit denken – ist das nicht übertrieben?

Bleibe recht gesund!

Siegfried

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Das Leben ist nun mal kein Dauerspaß. Denk an die Leute die auch was machen müssen worauf sie keine Lust haben, denn ohne die hättest Du deine ganzen schönen Konsumsachen nicht. In Deutschland und Österreich kann man übrigens sehr wohl was neues anfangen ohne Existenzangst haben zu müssen.

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