Was kann ich mit der Autoversicherung machen, wenn die überteuerte Beträge wollen?

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10 Antworten

Hallo,

i.d.T. haben die Versicherungen seitens der Risikoeinschätzung mit sog. "jungen Fahrern" ein Problem, da diese Altersklasse überdurchschnittlich viele Schäden "produziert". Dies drückt sich in entsprechenden Zuschlägen - vor allem in der Kfz-Haftpflicht - aus, sobald ein junger Fahrer/eine junge Fahrerin das Fahrzeug nutzen soll.

Dabei ist es - leider - unerheblich, wie oft das Fahrzeug vom jungen Fahrer genutzt wird (Unter uns: diese Frequenz ist auch vom Versicherer tatsächlich nicht zu überprüfen. Gäbe es also eine Staffelung der Beiträge nach Nutzungshäufigkeit, würden viele natürlich zu der günstigsten Variante greifen...)

Entgegen mancher hier schon getroffenen Aussage besteht im vorliegenden Fall KEIN Sonderkündigungsrecht. Allenfalls besteht noch die Möglichkeit vom Vertrag zurückzutreten; dies muss aber konkret geprüft werden: die bereits verstrichene Zeit seit Anmeldung spricht hier deutlich dagegen. Und ob eine Fehlberatung der Versicherung (die die Widerspruchsfrist ggf. hemmen würde) vorliegt, kann aus der Ferne nicht geprüft werden.

Bleiben im Prinzip m.A.n. nur drei Alternativen:

  • mit der Versicherung - gerade angesichts der vergleichsweise geringen Zeitspanne bis zum 23. Geburtstag - über eine Sondereinstufung verhandeln. Ob eine solche Verhandlung zum Erfolg führt, lässt sich natürlich nicht pauschal beurteilen; einen Versuch ist es allemal Wert.
  • auf das Auto bis zum 23. Geburtstag verzichten, da bei einer Nutzung von 1 - 2 mal im Monat bei einer Prämiendifferenz von rund 400,- €/Quartal jede Autofahrt ansonsten rund 50 - 100 € Versicherungsbeitrag kosten würde. 
  • prüfen, ob die Mitversicherung "junge Fahrer" für ein anderes, in der Familie vorhandenes Fahrzeug ev. günstiger kommt.

Viele Grüße

Loroth

(Dass das Fahrzeug auf Dich angemeldet ist, spielt in diesem Zusammenhang keine entscheidende Bedeutung. Dennoch ist die Konstellation "Versicherungsnehmer / Halter = abweichend" häufig ebenfalls ein Beitragstreiber.)

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Loroth hat mit allem Recht.

Wenn du die Fahrer unter 23 Jahren aus dem Vertrag raus nimmst, dann wird der Beitrag günstiger. Dann solltes du aber auch nicht mehr damit fahren, denn das kann richtige Probleme verursachen..Vertragsstrafe, Vertragskündigung, evtl. Regressforderungen.

Den Fahrzeughalter dem Versicherungsnehmer anzugleichen, also das Auto auf deine Eltern umzumelden, kostet Zulassungsgebühren, aber senkt fast immer die Versicherungsprämie.

Du kannst das Auto auch einfach abmelden, deiner Mutter geben die es auf sich zulässt und dann zu einer Versicherungsgesellschaft mit niedrigerem Prämienniveau wechseln. Das Auto hat dann aber eine Eintragung mehr in den Papieren, was den Verkaufspreis senken könnte.

Die Eigentumsverhältnisse interessieren die Versicherung nicht. Es geht um den eingetragenen Halter, den Versicherungsnehmer und die Fahrer.

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Kündigen, zum vereinbarten Ablauf, oder im Rahmen des Widerrufs widerrufen, so lese ich die Spielregln.

Zudem wurde bestimmt nicht die Eltern Kind Regelung gerechnet bzw. auch nicht die ZF mit Beginn SF-Klasse 4 und 48% Beitrag bei vielen Versicherungen bis zu Deinem Geburtstag, so jedenfalls einige Kenner hier.

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Dass hier kein Sonderkündigungsrecht bestünde, ist aus meiner Sicht eine kühne Behauptung.

Wenn 
Vertragsdaten von einem Versicherer(Vertreter vermutlich) falsch
aufgenommen worden sind und erst nach Intervention aus dem Kreise der VN
korrigiert werden mit einer exorbitanten Prämienerhöhung zu Lasten der
VN, dann hat diese ein Widerrufsrecht.

Wurde die VN nicht extra und hervorgehoben darauf hingewiesen, läuft für den Widerruf bzw. Widerspruch keine Frist. Ich verweise auf die Rspr. zu §49 VVG n.F. und §5a VVG a.F.

Außerdem käme noch ein Anspruch auf Rücktritt vom Vertrag nach c.i.c. (culpa in contrahendo) in Betracht.

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nimm dir einen Versicherungsrechner und tippe dort die Daten vom Auto ein. Es spielt keine Rolle wer das Auto fährt. Du bist anscheinend Versicherungsnehmer. 

Was dein Vater angestellt hat, keine Ahnung. 

Auch wenn ein altes Auto versichert ist, spielen die Daten ne Rolle. Das kann durchaus recht teuer werden. 

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So etwas klärt man ja auch ab, BEVOR man sich ein Auto kauft. Dann kann man sich ein Modell suchen, für das die Prämie bezahlbar ist.

Wenn du das Fahrzeug nur zwei mal im Monat benötigst, wärst du sicher besser beraten, mit dem Taxi zu fahren.

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peterobm 27.03.2016, 12:07

die Mutter fährt es aber regelmäßig

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DerHans 27.03.2016, 12:35
@peterobm

Das ändert aber nicht an der Wirtschaftlichkeit für ein Auto, das nur kaputt geputzt wird. Und man muss sich nicht über die Versicherungsprämie beschweren.

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Du solltest schauen, dass du so schnell wie möglich aus der Versicherung kommst. Ich denke auch das du in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht haben müsstest. Oft geht das auch wenn sich die AGBs ändern, was ja immer mal wieder passiert. ;)

Dann kannst du einfach eine neue Versicherung suchen. Dafür am besten einen guten Vergleich im Internet machen: http://www.autoversicherung-vergleich.info/

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Es waere schon sinnvoll gewesen, sich im Vorfeld um Prämien zu kümmern...

Fest steht, dass deine fahrerischen Fähigkeiten sich nicht gerade verbessern, wenn du 2 mal im Monat herumfährst und Fakt ist auch, dass besonders junge Fahrer schwere Unfälle verursachen.

P.S.: Dein Deutsch ist exakt so katastrophal, wie deine hanebüchene Story!!

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Aus der Geschichte werde ich nicht ganz schlau.

Aber wenn eine Versicherung den Beitrag erhöht, hast du ein Sonderkündigungsrecht. Dann vergleiche die Beiträge mit einer anderen Versicherung.

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wurzlsepp668 27.03.2016, 11:55

wo siehst Du ein Sonderkündigungsrecht?

lt. Fragestellung wurde durch den Vater die Fragestellerin als Fahrerin miteingetragen .... deshalb die Beitragserhöhung

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DerHans 27.03.2016, 12:28

Die Beiträge wurde ja nicht erhöht, sondern nur richtig gestellt.

Das wurde auf Grund der Falschangaben erforderlich. Daraus ergibt sich keineswegs ein Sonderkündigungsrecht.

Das ist nur möglich, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

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Lexa1 27.03.2016, 17:36
@DerHans

stimmt, aus dem Wirrwar des geschriebenen war mir das nicht so klar.

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Sonderkündigungsrecht nutzen und wechseln. Nachdem die Beiträge erhöht wurden, sollte das möglich sein.

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wurzlsepp668 27.03.2016, 11:54

ähm, die Beiträge wurden erhöht, da die Fragestellerin als Fahrerin eingetragen wurde ....

wo siehst Du hier ein Sonderkündigungsrecht?

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egglo2 27.03.2016, 11:58
@wurzlsepp668

Stimmt....hab nicht richtig nachgedacht. Ist ja keine klassische Beitragsehöhung.

Hmm....aber ist es dann nicht wie ein neuer Vertrag zu behandeln, den sie widerrufen kann?

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DerHans 27.03.2016, 12:05

Die Beiträge wurde ja nicht erhöht, sondern nur richtig gestellt.

Das wurde auf Grund der Falschangaben erforderlich. Daraus ergibt sich keineswegs ein Sonderkündigungsrecht.

Das ist nur möglich, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

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