Was kann ich mir unter Philosophie in der Schule vorstellen?

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9 Antworten

Philosophie ist cool. Die Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Themen im Zusammenhang mit persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung fand ich viel spannender als die verkrustete Religionslehre, in der häufig nur gute Noten schreibt, wer die Meinung des Lehrers vertritt.

Zur Findung der eigenen Wertevorstellung und der persönlichen Einstellung zur Sinnhaftigkeit des Lebens, ist man mit Philosophie besser bedient. Vor allem, wenn man von Religion bereits schon ein wenig genervt ist.

Mir ging´s genau wie Dir und ich habe mich für Philosphie entschieden. Würde ich immer wieder tun.

Nehm Philo, auf jeden fall. 12 Jahre Religion reichen auf jeden fall, ich hatte auch keine Lust mehr auf Reli. Bei Philosophie ist der Vorteil, das du fürs Leben lernst, und in der Lage bist, positiver zu denken bzw entscheidungen im Leben besser und überlegter zu treffen. Behandelt werden Themen wie zb was der Sinn des Lebens ist, ob man Lügen sollte/darf oder was Gerechtigkeit ist.. Deinen "Horizont" wirst du damit auf jeden fall erweiten ;) LG

Philosophie ist mmn. wesentlich sinniger - aber ich glaube auch nicht, daher liegt mir sehr an Moral und Ethik.

Philosophie ist im Prinzip Religion ohne das Gottes-Gesülze im Unterricht. (Eigene Erfahrung)

Philosophie kannst du dir von Dichtungen bis zu Lyrik alles vorstellen. Und wenn ihr einzelne Gedichte analysiert.... (nicht empfehlenswert, rein subjektiv betrachtet) Sollte dich dieses Thema irgendwie jucken, lohnt es sich, da du dort bestimmt ein Gefühl für dein eigenes Deutsch, also deine Aussprache und deine Schrift bekommst. Allgemeinwissen versteht sich von selbst. Viele Dichtungen haben Sinn.

Vermutlich wirst du im Philosophie-Unterricht die griechischen Philosophen der Antike kennenlernen und dann über typische philosophische Fragen wie Sinn des Lebens, Ethik bestimmter Grenzfälle diskutieren. Wenn du aber gläubig bist, wäre vielleicht der Religionsunterricht besser. Da muss man nicht soviel denken und man wird in der Überzeugung gestärkt, dass der religiöse Quatsch tatsächlich stimmt.

Nimm religion. philosophie ist in gewisser weise ein teil davon

Philosophie ist der Versuch das was Religion mit Glauben erklärt mit Logik zu erklären.
Philosophen wie z.B. Kant geben dabei ähnlich wie die Religion auch Richtlinien zum richtigen Verhalten (tue niemanden etwas an, von dem du nicht möchtest, dass es dir jmd an tut).

Generell geht es hierbei aber mehr um logisches und kritisches Denken. Deshalb würde ich dir auch zu Philosophie raten. Besser du hinterfragst deine Umwelt als "Ja und Amen" dazu zusagen. Und z.B. bei Diskussionen kann die das kritische Denken bei der Argumentation gute Dienste leisten.

Bei uns war Religion und Philosophie sehr ähnlich. Also theoretisch. Kannst ja mal nach homo faber, homo erectus usw googeln...dann eben Theorien von verschiedenen Philosophen Kant etc es war halt son Fach wo man anwesend ist und gute Noten kriegt...

Wenn Dich der Religionsunterricht nervt, dann probier doch mal Philosophie.

Philosophie ist "ergebnisoffener" als Religion, z.B. darf dort die Frage gestellt werden, ob Gott existiert, und es ist nicht immer schon von vorneherein klar, dass er existiert.

Man sollte sich von der Philosophie aber nicht irgendwelche "Antworten" erwarten. Die meisten philosophischen Probleme sind ausweglos, d.h. es gibt für beide Seiten gute Gründe und bei längerer Beschäftigung liegt der Erkenntnisgewinn eigentlich nur darin, dass man das Problem etwas besser verstanden hat. Es wird keine "Lösung" angeboten.

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